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Chinesen dominieren Bitburger Badminton Open

Finale beim Grand-Prix Gold Turnier in Saarbrücken

Kommen die Chinesen, bleiben sie in der Regel gerne länger. Und am Ende sind sie zumeist auch auf dem Siegertreppchen zu finden. Beim Badminton ist das so. Die Finalspiele bei den Bitburger Open machten da heute keine Ausnahme. Die Badminton-Großmacht hatte beim Schlussakt in der Saarbrücker Saarlandhalle in den fünf Disziplinen gleich vier Titelchancen – und sie nutzte alle! Nur Taiwan konnte sich beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier das Herreneinzel sichern. Im gestrigen Halbfinale waren mit dem Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel sowie dem Herrendoppel Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler die letzten im Turnier verbliebenen Deutschen ausgeschieden.

Der Turniertag startete um 14 Uhr mit dem Dameneinzel. Und hier standen sich direkt schon zwei Athletinnen aus dem Reich der Mitte gegenüber. Die 20-jährige Sun Yu musste gegen ihre Landsfrau Bing Jiao He antreten. Die erst 17-jährige Jugend-Olympiasiegerin von 2014 hielt zu Anfang sehr gut mit und gewann den ersten Satz mit 21:16. Der zweite ging dann mit 21:15 an ihre Teamkameradin Yu, die im Halbfinale dafür sorgte, dass die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien ihre Koffer packen musste. Im dritten Durchgang schwanden dann die Kräfte von Bing Jiao He und die an Position vier gesetzte Yu gewann den Schlussakkord mit 21:12. „Wir sind gute Freundinnen und von den vielen Trainingseinheiten kennen wir uns natürlich aus dem Effeff. Von daher war es heute ein sehr schweres Spiel“, erklärte die Siegerin.

Das nächste Kapitel der chinesischen Dominanz wurde dann im Mixed geschrieben. Si Wei Zheng und Qingchen Chen setzten sich hier mit Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika auseinander. Die Indonesier hatten im Viertelfinale die Deutschen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim aus dem Turnier befördert. Einen Tag später war dann das in der Welt auf Position neun gelistete Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels auf ihrer Abschussliste. Davon völlig unbeeindruckt machten die Chinesen mit ihrem Gegner nicht viel Federlesen. Mit einem kurzen, knackigen 21:11 und 21:13 sicherten sie sich den Titel. Am Tag zuvor hatten sie schon das englische Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock nach Hause geschickt – ihres Zeichens Weltranglisten-Fünfte und bei den Bitburger Open an Position eins gesetzt.

Den dritten Titel in der Sammlung der Chinesen machten dann Yilv Wang und Wen Zhang im Herrendoppel perfekt. Sie gewannen völlig ungefährdet und recht humorlos gegen Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mit 21:14 und 21:10. Die Dänen waren im Halbfinale für das Ausscheiden von Michael Fuchs und Johannes Schöttler verantwortlich. Und zum letzten Mal an diesem Tag stieg das Damendoppel Dongni Ou und Yu Xiaohan für den chinesischen Badmintonverband auf das Siegerpodest. Hier bekamen Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya die geballte Vormachtstellung der Badminton-Künstler aus dem Land des Lächelns zu spüren. Dabei hatten die Damen aus Russland nicht viel zu lachen. Mit zweimal 21:15 wurden sie höflich, aber bestimmend in ihre Schranken verwiesen.

In der einzigen Begegnung ohne chinesische Beteiligung standen sich Tien Chen Chou aus Taiwan und Scott Evans aus Irland gegenüber. Der Mann aus Asien verfolgte dabei einen klaren Auftrag: Der Weltranglisten-Achte wollte seinen dritten Bitburger Open Titel in Folge in trockene Tücher bringen. Und das gelang ihm auch bemerkenswert gut. Mit 21:17 und 21:10 ließ er dem Europäer kaum eine Chance – die beiden trennen im globalen Ranking auch 27 Plätze. „Ich bin enttäuscht. Es ist immer schade, wenn es so endet. Ich habe alles versucht, aber meine Beine waren zu müde“, sagte Scott Evans, für den diese Endspielteilnahme aber schon seinen größten Erfolg beim Grand-Prix Gold Turnier darstellt. Der auf dem Setzplatz zwei gelistete Tien Chen Chou zeigte sich dagegen sehr zufrieden – fühlt er sich in Saarbrücken augenscheinlich auch pudelwohl. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander das Turnier gewonnen. Natürlich mag ich es sehr. Ich versuche, jedes Jahr wieder hierher zu kommen. Und es lohnt sich…“ Angesprochen, ob er nicht etwa wie Scott Evans müde Beine hätte, da er auch Sonntag zuvor schon den Siegerscheck bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris überreicht bekam, meinte der Taiwanese: „Oh doch. Schon. Aber ich habe versucht, um jeden Punkt zu kämpfen und mit viel Leidenschaft dabei zu sein. Das ist mir offensichtlich gelungen.“

Deutschland bester Einzelspieler war auch in der Halle und sah sich das Final-Duell an. Marc Zwiebler vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim verpasste den Badminton-Fans einen Schrecken. Er ging als Titelaspirant an den Start, flog aber direkt in der ersten Runde aus dem Turnier. „Ich weiß immer noch nicht genau, wie das passieren konnte. Aber ich hatte in den vergangenen sieben Wochen einen Terminplan voller Wettkämpfe. Da haben dann im ersten Spiel wohl ein paar Prozent gefehlt. Und schon ist man raus. Vielleicht habe ich mir auch selbst zu viel Druck auferlegt. Nach zwei Finalteilnahmen wollte ich endlich das Turnier gewinnen“, sagte der 30-jährige Europameister von 2012.

Deutsche Titelträume platzen

Bei den Bitburger Badminton Open sind die Teilnehmer der Endspiele ermittelt

Bei den Bitburger Badminton Open steht nun fest, wer die morgen ab 14 Uhr beginnenden Endspiele bestreitet. Bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle wurde heute das Halbfinale ausgetragen. Dabei hatte das Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel die Möglichkeit, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. mit Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler hatten die Deutschen eine Chance auf eine weitere Finalteilnahme. Beide Doppel verpassten jedoch den Sprung in den Schlussakt des Traditionsturnieres. Der wird ganz klar von den Akteuren aus China beherrscht. Die Badminton-Großmacht ist in den Finalspielen der fünf Disziplinen gleich fünf Mal vertreten.

Das gemischte Doppel Michael Fuchs und Birgit Michels machte den Anfang bei den Halbfinalspielen. Und sie konnten sich heute den Weg zur Titelverteidigung ebnen. Doch die an Position zwei gesetzten Deutschen setzten diesen Vorsatz nicht in die Tat um. Die Weltranglisten-Neunten verloren gegen Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien mit 21:12, 18:21 und 15:21. „Das ist natürlich ein großer Mist. Wir sind gut in die Partie gestartet, aber so nach und nach kauften sie uns den Schneid ab. Mitte des zweiten Durchgangs kamen dann noch leichte Fehler von uns hinzu. Im dritten konnten wir den Hebel einfach nicht umlegen und wir sind früh einem Rückstand hinterhergelaufen – den wir nicht mehr aufholen konnten“, sagte ein enttäuschter Fuchs. Die siegreichen Indonesier treffen nun auf das Duo Si Wei Zheng und Qingchen Chen. Die Chinesen haben heute überraschend das Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock mit 14:21, 21:14 und 21:18 aus dem Turnier befördert. Dabei waren die Engländer an Position eins gesetzt und sind aktuell Weltranglisten-Fünfte.

Michael Fuchs war heute gleich zweimal im Einsatz. Denn auch im Herrendoppel bestand an der Seite Johannes Schöttlers noch die Chance, in die Schlussrunde einzuziehen. Gegen das dänische Gespann Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mussten sie aber mit 21:11, 19:21 und 21:12 eine empfindliche Niederlage einstecken. „Wir hatten sehr gut begonnen, doch im zweiten Satz wurden wir nachlässig und gaben gegen Ende die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Und die Dänen haben sich immer besser gestellt, haben alles zurückgeschlagen, was wir ihnen da präsentierten. So bekamen wir keinen Zugriff mehr auf die Partie. Auch merkten wir irgendwann, dass die vielen Spiele ihren Tribut zollten – der Akku ging zu neige“, erklärte Schöttler. Und Chef-Bundestrainer Holger Hasse meinte zum Spiel: „Es ist sehr schade für die Jungs, die hier alles gegeben haben. Toller Beginn, mittelmäßiger zweiter Satz und am Ende lief dann leider nichts mehr zusammen. Hinzu kommen noch ein paar Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Das war ein sehr emotionsgeladenes Spiel in eigener Halle… musste da diese gelbe Karte im dritten Satz gegen Fuchs wirklich sein? Das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein. Die Dänen machten das heute sehr gut. Sie waren einfach besser.“ Im zweiten Herrendoppel standen sich die Chinesen Yilv Wang und Wen Zhang und Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov aus Russland gegenüber. Und wie heute mehrfach passiert, hatten auch in dieser Partie die Europäer das Nachsehen. Die amtierenden Europameister unterlagen mit 11:21, 25:23 und 11:21.

Scott Evans ist ein gerngesehener Dauergast bei den Bitburger Open. Doch egal wie es morgen ausgeht, der Ire konnte mit seinem heutigen Finaleinzug schon seinen größten Erfolg bei diesem Traditionsturnier feiern. Mit 21:16 und 21:10 bezwang er den auf Rang sieben gelisteten Prannoy H.S. aus Indien. Nun wartet Tien Chen Chou, der heute im besten Spiel des Tages mitwirkte. Der Taiwanese und Houwei Tian aus China lieferten sich im eine Badminton-Schlacht vom Feinsten. Dieses Spiel hatte alles, was diesen Sport ausmacht. Dramatik, Dynamik, Action – ja, sogar hitzige Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen. Oder wie es der ehemalige deutsche Nationalspieler Joachim Tesche auf den Punkt brachte: „Eines der besten Herreneinzel, die ich je in Saarbrücken gesehen habe.“ Dabei hatte der Weltranglisten-Achte Tien Chen Chou eine Mission. Er will den dritten Bitburger Open Titel in Folge und die Nummer zwei der Setzliste tat alles dafür, dieses Ziel zu erreichen. In einer intensiven Begegnung gewann er gegen den in der globalen Rangliste nur einen Rang schlechter platzierten Houwei Tian mit 21:14, 16:21 und 21:19. Eine unglaubliche Energie-Leistung des Taiwanesen, da er schon am vergangenen Sonntag bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris ganz oben auf dem Treppchen stand.  

Im Dameneinzel kam es heute zu einem Favoritensturz. Und dabei traf es keine Geringere als die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien. Die an Nummer eins der Setzliste stehende 21-Jährige musste sich mit 19:21 und 14:21 Sun Yu aus China geschlagen geben. „Ich bin mit dem Turnier eigentlich ganz zufrieden. Denn ich habe nach meiner Knöchelversetzung erst diese Woche wieder mit dem Training begonnen. Jetzt will ich erst einmal in die Heimat nach Spanien, um dort fit zu werden. Und dann werde ich bei den China Open in zehn Tagen wieder angreifen“, sagte die Weltranglisten-Achte. Die 20-jährige Chinesin Sun Yu wird in der Setzliste auf Rang vier geführt und in der Welt auf 31. Sie trifft nun auf ihre Landsfrau Bing Jiao He. Die erst 17-Jährige konnte die auf Position zwei geführte und in der Weltrangliste auf Platz 14 stehende Michelle Li aus Kanada recht deutlich mit 21:16 und 21:10 bezwingen. Im Halbfinale des Damendoppels gab es ein internes Duell zweier chinesischer Paare. Hier setzten sich Dongni Ou und Yu Xiaohan gegen die an Position fünf gesetzten Landsleute Xia Huan und Qianxin Zhong mit 21:12 und 24:22 durch. Das Gespann aus dem Reich der Mitte trifft im Schlussakkord auf Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya aus Russland, die heute gegen Yuanting Tang und Huang Yaqiong aus China mit 21:19, 8:21 und 21:19 die Oberhand behielten.

Nachdem heute für die letzten Deutschen das Turnier beendet war, zog Holger Hasse sein Fazit: „Alles in allem war es für uns ok – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir wissen, dass wir in den Einzeldisziplinen mehr zeigen müssen. Aber Marc Zwiebler und Karin Schnaase haben eine lange Turnierphase hinter sich, so dass sie hier nicht ihren normalen Leistungsstand abrufen konnten. Vor allem aber die jungen Spieler haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht.“

Aus vier mach zwei

Halbfinale mit je einem deutschen Mixed und Herrendoppel

So langsam wird es ernst. Die 27. Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle gehen in Richtung Zielgerade. Heute standen beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier die Viertelfinalspiele auf dem Programm. Dabei waren die deutschen Farben durch ein Herrendoppel, ein Damendoppel sowie zwei Mixed-Paare vertreten. In die morgen um 14 Uhr beginnende Runde der letzten Vier zog das gemischte Doppel Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel ein. Michael Fuchs ist weiterhin mit seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler in der Herrendoppel-Konkurrenz vertreten.

Es war heute ein Auftakt nach Maß. Im ersten Spiel des Tages betrat das beste deutsche Mixed den Court. Die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels mussten sich gegen Longfei Shi und Qianxin Zhong aus China behaupten – und taten dies mit Bravour. Die in der Welt an Position neun gelisteten Deutschen zogen mit einem 21:18 und 21:11 ins Halbfinale ein. „Ich bin sehr zufrieden. Im ersten Satz haben wir uns noch gegenseitig abgetastet, doch dann hatten wir recht schnell einen Plan, wie wir sie knacken können. Im zweiten Satz haben wir dann schnell Punkte gemacht und uns einen Sechs-Punkte Vorsprung erarbeitet. Und dann lässt sich gut spielen“, sagte Michael Fuchs.

Den Nationalmannschaftskollegen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim blieb der Vorstoß in die nächste Runde verwehrt. Sie unterlagen Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien deutlich mit 13:21 und 11:21. „Da fehlt uns einfach die Routine. Wir sind in den ersten drei Schlägen nicht stabil genug, um gegen so einen Gegner zu bestehen. Auch trainiere ich eigentlich gar kein Mixed. Von daher sind wir mit dem Erreichen des Viertelfinales auch recht zufrieden“, meinte Johannes Schöttler. Gegen den heutigen Gegner ihrer Kollegen müssen nun auch Fuchs und Michels im Halbfinale antreten. „Das wird ein schweres Spiel. Spieler aus Indonesien sind technisch sehr stark, da sind sie uns über. Sie mögen das schnelle Klein-Klein. Und unsere Aufgabe ist es morgen, sie davon abzuhalten und ihnen unser Spiel aufzudrücken“, meinte Michael Fuchs, für den es zusammen mit Birgit Michels darum geht, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Den Sprung in die Runde der letzten Vier hat auch ein deutsches Herrendoppel geschafft. Hier duellierten sich Michael Fuchs und Johannes Schöttler mit Berry Angriawan und Ricky Karanda Suwardi. Es war das Spiel der an Position drei gesetzten Deutschen gegen die auf Platz sieben stehenden Indonesier. Und es war ein verrücktes Match. Die Bischmisheimer-Vereinskollegen preschten im ersten Satz mit 21:13 nach vorne. Der zweite ging dafür klar mit 10:21 an die Indonesier und der dritte Durchgang wieder locker mit 11:21 an die DBV-Athleten. „Wir sind super ins Spiel gestartet. Es hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Dann stellten die Indonesier um, sie haben viele weiche, langsame Bälle gespielt“, erzählt Schöttler und Michael Fuchs ergänzt, „die Indonesier haben halt immer einen Plan B in der Tasche.“ Johannes Schöttler führt weiter aus: „Damit konnten wir im zweiten Satz nicht umgehen. Aber im dritten Durchgang wussten wir, was uns erwartet. Und dann haben wir es einfach gut gemacht.“ Morgen wartet das dänische Gespann Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen, die heute ihre an Position zwei notierten Landsleute Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding aus dem Rennen kickten. „Ich hatte eigentlich mit den anderen Dänen gerechnet – aber ich bin nicht unglücklich, dass es anders kam“, erklärt Schöttler.

Im Damendoppel hatten die Deutschen auch noch ein heißes Eisen im Feuer: Johanna Goliszewski und Carla Nelte vom TV Refrath mussten sich gegen Dongni Ou und Yu Xiaohan beweisen. Doch die beiden sehr jungen Chinesinnen sind jetzt schon ein ordentliches Kaliber. Sie waren auch dafür verantwortlich, dass die Top-Gesetzten Niederländerinnen Muskens und Piek die Taschen packen durften. Und auch heute war gegen die Spielerinnen aus dem Reich der Mitte kein Kraut gewachsen. Mit 16:21 und 13:21 waren die auf Rang sieben geführten DBV-Akteure unterlegen. „Oooh Mann, ich bin mega-enttäuscht. Wir sind heute einfach nicht ins Spiel gekommen. Und mit deren Aufschlag kamen wir überhaupt nicht zurecht. Hätten wir so gespielt wie vor zwei Wochen bei den Denmark Open, wäre das heute nicht so gelaufen. Aber mit dieser Leistung kannst du einen Blumentopf gewinnen – höchstens, aber kein Spiel“, sagte Johanna Goliszewski verärgert.

Das Viertelfinale war für einige hochgehandelte Titelaspiranten und in der Setzleiste weit oben befindliche Badminton-Asse die Endstation. Im Dameneinzel ist etwa die an Nummer drei gelistete Beiwen Zhang aus den USA ausgeschieden. Im Damendoppel sind die auf Rang vier positionierten Niederländerinnen Barning und Tabeling nicht mehr dabei. Im Gegensatz dazu liegt Tien Chen Chou aus Taiwan weiter auf Kurs, zum dritten Mal in Folge hier in Saarbrücken ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Der  Weltranglisten-Achte ist genauso eine Runde weiter wie Carolina Marin aus Spanien. Die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Spanierin benötigte heute drei Sätze für ihr Weiterkommen.

Vier deutsche Doppel stehen im Viertelfinale

Bei den Bitburger Badminton Open trennt sich die Spreu vom Weizen

Wer zieht ins Viertelfinale ein? Darum ging es heute bei den 27. Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle. Dabei hatten die Deutschen nur noch Chancen über die Doppel, sich einen Platz in der Runde der letzten Acht zu sichern. Nach dem gestrigen Tag waren sowohl im Damen- wie auch im Herreneinzel keine Spieler des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mehr vertreten. Am Ende des heutigen Tages war klar: Beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier werden morgen vier Partien mit deutscher Beteiligung gespielt. Für das um 12 Uhr beginnende Viertelfinale haben sich ein Herrendoppel, ein Damendoppel sowie zwei Mixed qualifiziert.

Im Herrendoppel vertraten noch drei Paare die schwarz-rot-goldenen Farben. Ins Viertelfinale schafften es nur Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Sie besiegten die vorher als sehr unangenehme Gegner eingestuften Indonesier Alvent Yulianto Chandra und Yonathan Suryatama Dasuki souverän mit 21:13, 21:15. Die beiden an Position drei gesetzten Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim treffen nun wieder auf ein Doppel aus dem Inselstaat. Morgen geht es gegen  Berry Angriawan und Ricky Karanda Suwardi, die auf der Setzliste an Position sieben zu finden sind. Ausgeschieden sind derweil Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Mark Lamsfuß vom 1. BC Wipperfeld. Die Polen Adam Cwalina und Przemyslaw Wacha hatten mit 19:21, 21:17 und 21:12 knapp die Nase vorne. Auch für Max Schwenger vom TV Refrath und Josche Zurwonne vom SC Union Lüdinghausen war heute Endstation. Doch die beiden verkauften sich teuer. Die an Position sechs gesetzten Chinesen Yilv Wang und Wen Zhang kamen beim 14:21, 21:13 und 21:19 ganz schön ins Schwitzen.

Im Damendoppel gab es nur noch eine Chance auf ein Weiterkommen. Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim und Carla Nelte vom TV Refrath mussten gegen das Duo Nadia Fankhauser aus der Schweiz und Sannatasah Saniru aus Malaysia antreten. Und die beiden Deutschen legen los wie die Feuerwehr – mit 21:11 holten sie sich den ersten Satz. Im zweiten ließen sie nichts mehr anbrennen und schlossen ihn mit 21:18 ab. Nun warten zwei Chinesinnen: Dongni Ou und Yu Xiaohan waren heute dafür verantwortlich, dass die an Position eins gesetzten Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek die Heimreise antreten müssen. „Morgen wartet ein harter Brocken. Wie die heute die an Nummer eins Gesetzten mit zweimal 21:12 wegputzten, das war souverän. Wir müssen morgen 100 Prozent geben, geduldig spielen und uns gut bewegen, um eine Chance zu haben. Das Problem ist: Das sind ganz junge Chinesinnen, die wir gar nicht kennen. Aber unsere Trainer haben ihre Spiele aufgezeichnet, so dass wir gut vorbereitet in die Partie gehen“, erklärte Johanna Goliszewski, die wie Michael Fuchs und Johannes Schöttler heute ein Mammutprogramm mit drei Partien abspulte.

Bis heute mussten die gemischten Doppel warten, bis sie endlich die Courts betreten durften. Die Mixed-Paare spielten dann auch gleich zwei Runden aus. Sie eröffneten den Turniertag und beendeten ihn. Gestartet mit sechs deutschen Vertretern waren es nach Durchgang eins immer noch vier Paare, die um den Einzug ins Viertelfinale kämpften. Geschafft haben es die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel. Sie machten beim 21:11 und 21:17 mit Jorrit De Ruiter und Samantha Barning aus den Niederladen nicht viel Federlesen. Birgit Michels meinte zum Spiel: „Wir konnten eine konstante Leistung abrufen. Wir hatten das Match immer unter Kontrolle und es ist uns gelungen, die Konzentration permanent oben zu halten. Und jetzt heißt es, weiter Spaß zu haben.“ Als Spaßverderber wollen sich morgen Longfei Shi und Qianxin Zhong aus China betätigen, die heute ihre auf Rang fünf notierten Landsleute Kaixiang Huang und Yi Fan Jia aus dem Turnier beförderten.

Dass mindestens ein deutsches Mixed die nächste Runde erreicht, war schon vorher klar. So sah das Turnier-Tableau ein internes Duell vor. Hier gewannen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski gegen die an Position acht gesetzten Peter Käsbauer und Isabel Herttrich – beide vom PTS Rosenheim. Die Bayern hatten am Ende mit 21:13, 19:21 und 14:21 das Nachsehen gegen ihre Teamkollegen. „Wir kennen die beiden aus zahllosen Trainingsspielen. Wir wollten heute mit Spaß an die Sache rangehen und schauen, was rauskommt. Und wir waren am Ende die Glücklichen“, erklärte Johanna Goliszewski. Auf sie und Schöttler warten nun Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien. Eine Sensation hätten heute Raphael Beck vom TV Refrath und Kira Kattenbeck vom BV RW Wesel gebraucht, um die nächste Runde zu erreichen. Die beiden mussten gegen Chris und Gabrielle Adcock aus England antreten. Das Ehepaar ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet und hier steht es ganz oben auf der Setzliste. Schon in der ersten Runde kamen die in der Setzliste an Nummer vier gelegenen Max Schwenger und Carla Nelte unter die Räder. Die beiden Akteure vom TV Refrath verloren mit 21:15, 10:21 und 17:21 gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee.

Im Damen- und Herreneinzel kam es heute zu keiner großen Überraschung. Die Favoriten wurden ihrer Rolle größtenteils gerecht. So ist auch Tien Chen Chou weiter. Der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre aus Taiwan ist durch seinen Sieg bei den French Open am Sonntag zuvor in der heute neu veröffentlichten Weltrangliste von Position 13 auf acht geklettert. Auch der an Nummer drei gesetzte Chinese Houwei Tian hatte keine Mühe. Bei den Damen zieht die Weltmeisterin Carolina Marin aus Spanien einsam ihre Kreise. Eine halbe Stunde benötigte sie für das 21:9 und 21:12 gegen Rong Schafer aus den USA.

Deutsche Hoffnungen liegen im Doppel

Bitburger Badminton Open: Auftakt für das Hauptfeld

Bei den 27. Bitburger Badminton Open gingen heute um 10 Uhr alle gesetzten Spieler ins Rennen. In der Saarbrücker Saarlandhalle stand die erste Runde im Dameneinzel, Damen- sowie Herrendoppel auf dem Programm. Im Herreneinzel wurde beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier schon der zweite Durchgang ausgespielt. Am Ende des Tages war klar, dass die deutschen Hoffnungen ab sofort nur noch in den Doppel-Disziplinen liegen. Im Herren- und Dameneinzel sind keine Athleten des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mehr vertreten. Im Herrendoppel sind noch drei Chancen auf ein Weiterkommen. Im Damendoppel ist es nur noch eine. Morgen geht es dann um 10 Uhr weiter. Dann greifen zum ersten Mal die gemischten Doppel in das Geschehen ein, die sogleich den Turniertag eröffnen und am Abend ein zweites Mal antreten. Neben vier weiteren deutschen Mixed-Paaren müssen dann auch die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel in ihrer Auftaktpartie gegen Evgenij Dremin und Evgenia Dimova aus Russland auf den Court.

Das Dameneinzel war aus deutscher Sicht eine One-Woman-Show – bei der schnell der Vorhang fiel. Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen war die einzige DBV-Vertreterin in dieser Disziplin. Auch in der Qualifikation gestern war keine deutsche Spielerin angetreten. Doch Schnaase musste sich gleich in der ersten Runde der Russin Natalia Perminova mit 21:18, 15:21 und 19:21 geschlagen geben. „Ich habe mich körperlich nicht wohlgefühlt. Daraus resultieren auch die vielen Fehler, die ich gemacht habe. Obwohl ich mir sehr viel vorgenommen hatte, spielte ich einfach schlecht. Und irgendwie ist auch die Luft raus. Gegen Perminova habe ich hier im vergangenen Jahr auch schon verloren. Wobei man sagen muss, dass meine Gegnerin es heute richtig gut gemacht hat“, erklärte Schnaase nach der Partie. So wird auch der Wettbewerb im Dameneinzel ab heute ohne deutsche Beteiligung weitergeführt. Heute kam es dann auch zum ersten Auftritt der Ende August zur Weltmeisterin gekürten Carolina Marin. Die Spanierin löste ihre Aufgabe gegen Soraya De Visch Eijbergen aus den Niederlanden mit 21:14 und 21:19.

Nachdem mit Marc Zwiebler einer der Titelanwärter im Herreneinzel überraschend die Segel streichen musste, lagen die Erwartungen heute auf den Schultern von Fabian Roth vom TV Refrath und Kai Schaefer vom SV Fun-Ball Dortelweil. Die beiden waren die letzten verbliebenen Deutschen in dieser Disziplin. Doch Wing Ki Vincent Wong aus Hongkong behielt mit 21:17 und 21:10 die Oberhand gegen Fabian Roth, den Jugend-Europameister von 2013. Auch für Kai Schäfer gab es gegen den an Position sechs gesetzten Jen Hao Hsu aus Taiwan nichts zu ernten – 10:21 und 15:21 war der Endstand. Somit zog auch kein deutscher Spieler ins Herreneinzel-Achtelfinale ein.  
 
In der ersten Runde im Herrendoppel gab es heute fünf Begegnungen mit deutscher Beteiligung. Davon schafften drei Gespanne das Weiterkommen. Das waren zum einen Michael Fuchs und Johannes Schöttler, die sich gegen die Chinesen Kaixiang Huang und Si Wie Zheng mit 21:15 und 21:16 durchsetzen konnten. „Das war heute ein Spiel gegen einen unbekannten Gegner. Wir hatten die beiden noch nie zuvor gesehen. Unser Trainer Jacob Øhlenschlæger hat dann bei YouTube ein paar Videos mit ihnen von einem Jugendturnier gefunden. Die konnten wir analysieren und uns doch noch ein ordentliches Bild machen. Obwohl die Jungs ein hohes Tempo gegangen sind, bekamen wir irgendwann das Gefühl, dass wir sie im Griff haben“, sagte Michael Fuchs. Die beiden Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim treffen nun auf Alvent Yulianto Chandra und Yonathan Suryatama Dasuki aus Indonesien. Diese kennen die an Position drei gesetzten DBV-Athleten dann schon wesentlich besser. „Dasuki ist einer, der mit dem Schläger alles kann. So etwas sieht man nur ganz selten. Und Chandra ist ein erfahrener, abgezockter Profi. Das wird ein schweres Spiel. Vielleicht müssen wir uns auch das eine oder andere Male foppen lassen – denn ein paar Tricks und Finten bauen die beiden ganz gerne ein. Das müssen wir ausblenden und unsere Taktik durchziehen“, erklärte Fuchs. Ebenfalls weiter sind Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Mark Lamsfuß vom 1. BC Wipperfeld, die morgen die Polen Adam Cwalina und Przemyslaw Wacha vor der Brust haben. Die Dritten im Bunde sind Max Schwenger vom TV Refrath und Josche Zurwonne vom SC Union Lüdinghausen, die nun vor der Herausforderung Yilv Wang und Wen Zhang stehen. Die Chinesen sind an Position sechs gesetzt.

Im Damendoppel gingen heute gleich acht deutsche Paarungen an den Start. Doch am Ende erreichten nur Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim und Carla Nelte vom TV Refrath das Achtelfinale. Sie waren mit 21:14, 21:10 gegen Ya Ching Hsu und Yu Po Pai aus Taiwan erfolgreich. Nun wartet im nächsten Durchgang das Duo Nadia Fankhauser aus der Schweiz und Sannatasah Saniru aus Malaysia, die heute die Deutschen Carola Bott und Jennifer Karnott aus dem Turnier kegelten.

Und los geht es …

Bitburger Open mit Paukenschlag – Erstrundenaus von Titelaspirant Marc Zwiebler

Am kommenden Sonntag werden es noch 16 Athleten sein, die um die fünf Titel bei den 27. Bitburger Badminton Open kämpfen. Doch erst einmal stiegen heute die ersten von insgesamt 360 Spitzenspielern aus 37 Ländern in das mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierte Grand-Prix Gold Turnier ein. Die Bälle flogen zwar schon ab 11 Uhr in der Qualifikation. Pünktlich zur ersten Runde Herreneinzel um 16 Uhr eröffneten Turnierdirektor Frank Liedke und Saarbrückens Sportdezernent Harald Schindel zusammen mit den internationalen Schiedsrichtern dann auch offiziell die 27. Auflage dieses Traditionsturniers.
 
Und der erste Turniertag legte direkt einmal mit einem Paukenschlag los: In den vergangenen beiden Jahren stand er im Finale und auch jetzt zählte Deutschlands bester Einzelspieler zu den heißen Anwärtern auf den Titel. Doch heute war für den an Position vier gesetzten Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim schon Endstation. Der 30-jährige unterlag Yan Kit Chan aus Hongkong mit 21:17, 11:21 und 14:21. „Ich denke, es war ein gutes Spiel. Nur lief heute einfach vieles gegen mich. Mein Gegner hat wirklich extrem genau und fehlerfrei gespielt. Und ich habe es nicht geschafft, mir irgendwie eine Führung zu erarbeiten. Das hätte sicherlich geholfen, um mehr Ruhe in mein Spiel zu bringen. Vielleicht waren die vergangenen sechs Wochen auch einfach ein bisschen zu viel. Ich bin auf jeden Fall sehr enttäuscht und brauche nun ein paar Tage Ruhe. Aber viel Zeit bleibt sowieso nicht, um Trübsal zu blasen … und ich hoffe einfach, es kommen wieder bessere Tage“, sagte der in der Weltrangliste auf Platz 20 stehende Zwiebler. Beinahe hätte ein weiterer Titelfavorit daran glauben müssen. Tien Chen Chou aus Taiwan gewann am vergangenen Sonntag in Paris noch die mit 275.000 Dollar dotierten French Open. Und auch die beiden Jahre zuvor konnte er sich in die Siegerliste der Bitburger Open eintragen. Doch heute tat er sich beim 13:21, 21:12 und 22:20 gegen den Esten Raul Must extrem schwer und stand am Rande einer Niederlage.

Obwohl Dieter Domke vor viereinhalb Wochen am Meniskus operiert wurde, stand er heute wieder auf dem Platz. Den ersten Satz gegen den Russen Anatoliy Yartsev gewann der 27-Jährige sogar mit 23:21, doch für den zweiten trat der an Position zwölf gesetzte Domke dann nicht mehr an. „Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Ein falscher Schritt und … nein, so viel Risiko wollte ich nicht eingehen. Das war heute ein Sieg der Vernunft – auch wenn es wirklich sehr wehtut, wenn man das beste Turnier im Jahr so früh verlassen muss“, sagte der Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Sein jüngerer Bruder Richard vom TV Refrath musste ebenfalls schon im ersten Satz in seinem Qualifikationsspiel das Handtuch werfen.

Auch für den dritten Akteur des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim war in der ersten Runde schon Schluss. Lukas Schmidt unterlag dem Niederländer Erik Meijs mit 21:14, 6:21 und 11:21. Im Hauptfeld des Herreneinzels standen aber auch noch weitere Spieler des Deutschen Badminton Verbandes (DBV). Daniel Benz, Patrick Kaemnitz, Fabian Roth, Kai Schaefer und Tobias Wadenka schafften es über den Weg der Qualifikation ins Hauptfeld. Durchsetzen konnten sich hier Fabian Roth vom TV Refrath und Kai Schaefer vom SV Fun-Ball Dortelweil. Roth siegte gegen den Russen Andrey Parokhodin mit 21:8 und 21:17. Der Jugend-Europameister von 2013 trifft morgen auf Wing Ki Vincent Wong aus Hongkong. Kai Schaefer kegelte Jiann Shiarng Chiang aus Malaysia mit 23:21 und 21:16 aus dem Turnier. Er muss nun gegen Jen Hao Hsu aus Taiwan antreten.

Nachdem am Montagabend die Team-Manager tagten, gab es zunächst einen Nackenschlag zu verdauen. So mussten die Veranstalter ein paar Absagen für das Turnier hinnehmen. Etwa hat nach seinem Erfolg am vergangenen Sonntag bei den French Open das Herrendoppel Carsten Mogensen und Mathias Boe die Teilnahme an den Bitburger Open zurückgezogen. Hinzu kommt auch im Einzel Viktor Axelsen. Die Dänen waren in ihren Disziplinen jeweils an Position eins gesetzt. Ebenfalls kam es bei der ausgetragenen Qualifikation nicht zu der spannenden Konstellation, dass beispielsweise der Weltmeister und Olympiasieger Nan Zhang aus China hier mit einem jungen Spieler an seiner Seite ins Turnier startete. Auch hier heiß es am Ende: Das Doppel tritt nicht an. Bei den Deutschen lösten neben den schon genannten Herreneinzelspielern noch ein Herrendoppel und zwei Damendoppel das Ticket für einen Platz im Hauptfeld. Im Dameneinzel war in der Qualifikation keine Deutsche gemeldet. Und im Mixed zog ein Duo des DBV in die nächste Runde. Wobei zu sagen ist: Der überschaubare Spielplan der Qualifikation sah heute mehrere Aufeinandertreffen deutscher Spieler vor. Morgen um 10 Uhr beginnt dann die erste Runde im Dameneinzel, Damen- und Herrendoppel sowie Runde zwei im Herreneinzel. Die Mixed-Akteure greifen erst ab Donnerstag in das Geschehen ein.

Startschuss für die 27. Bitburger Badminton Open

Grand-Prix Gold Turnier eröffnet

Die Bälle flogen zwar schon ab 11 Uhr in der Saarlandhalle. Doch erst um 16 Uhr haben Turnierdirektor Frank Liedke und Saarbrückens Sportdezernent Harald Schindel zusammen mit den internationalen Schiedsrichtern die 27. Auflage der Bitburger Badminton Open auch offiziell eröffnet. Insgesamt 360 Spitzenspieler aus 37 Ländern treten nun beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in den sportlichen Wettstreit. Mögen die Spiele beginnen. Sieg oder Niederlage. Fühlt sich gut an. Badminton, schön dass Du wieder da bist.

TV-Sondersendung zu Bitburger Open: Saarländischer Rundfunk berichtet live

Finale des Grand Prix Gold-Turniers von 16 bis 17.15 Uhr im dritten Programm

Wer am Sonntag, 2. November, aus welchen Gründen auch immer nicht in der Saarlandhalle sein kann, um das Finale bei den Bitburger Badminton Open hautnah zu verfolgen: Der Saarländische Rundfunk berichtet in einer Sondersendung von 16 bis 17.15 Uhr vom Grand-Prix Gold Turnier. Im dritten Programm des ARD-Senders wird eines der fünf Endspiele live gezeigt, dazu gibt es noch Aufzeichnungen und Interviews rund um das mit 120.000 US-Dollar dotierte Traditionsturnier aus dem Saarland. Sofern es deutsche Spieler in das Finale schaffen, steht deren Auftritt vor heimischem Publikum selbstverständlich im Fokus der Berichterstattung. Für alle, die den SR nicht über Kabel oder Satellitenschüssel empfangen können, ist das Ganze auch über den Livestream auf der SR-Homepage im Internet zu sehen.     

Olympia schwingt schon mit

Hohes Niveau bei den 27. Bitburger Badminton Open – viele Nationen testen für Rio

Vom 28. Oktober bis 2. November 2014 treten bei den 27. Bitburger Badminton Open insgesamt 360 Spitzenspieler aus 37 Ländern in den sportlichen Wettstreit. Sie reisen aus der ganzen Welt nach Saarbrücken – von Kanada über Mauritius bis nach Japan. Und beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarlandhalle sind natürlich auch alle deutschen Topathleten am Start. Bis dato war das Heimturnier für sie stets ein gutes Pflaster. Ein Blick in die Historie zeigt: Die Deutschen liefern hier immer tolle Leistungen ab. Sie standen im Finale oder sie trugen sich auch schon sehr oft in die Siegerliste ein – was bei anderen Wettkämpfen auf vergleichbarem Niveau nicht immer gelingt. „Schaut man sich die diesjährigen Meldungen an, ist schön zu sehen, dass die einzelnen Nationen sich strategisch schon sehr stark auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 ausrichten. Am 1. Mai 2015 beginnt nämlich die Qualifikationsphase“, erklärt Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes e.V. (DBV). Bedeutet: Es wird viel getestet – verschiedene Möglichkeiten werden ausprobiert.

So darf sich der Laie von der Setzliste nicht beirren lassen. Ein Beispiel: Der Chinese Nan Zhang wurde 2011 Weltmeister im Mixed und gewann in dieser Disziplin in London olympisches Gold. In Saarbrücken wird er allerdings in der Qualifikation starten – denn er spielt im Herrendoppel mit einem Nachwuchsathleten zusammen. Ebenso tritt Thien How Hoon aus Malaysia in der Quali an. Zusammen mit Wee Kiong Tan bilden sie ein Herrendoppel, das derzeit in der Welt auf Platz sieben steht. Doch beide bekommen jetzt einen anderen Partner an ihre Seite. „Da spielen Leute in der Qualifikation, die sehr weit kommen können“, weiß Kranitz und erläutert: „Das Turnier hat einen vorolympischen Charakter. Indiz dafür ist auch, dass die Badminton-Nationen Indonesien, Malaysia und China in großer Teamstärke antreten. Das Niveau ist somit sehr hoch und die Qualität ist deutlich stärker als in den beiden Jahren zuvor. Für uns wird es da natürlich schwer. Aber es ist alles eng beieinander. Und so sind Vorhersagen nur schwer zu treffen.“ Das verspricht Spannung, was natürlich die Zuschauer freuen dürfte.

Im Herreneinzel ist Viktor Axelsen an Position eins gesetzt. Der Däne gewann bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen Ende August Bronze. Dahinter folgt der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre, Tien Chen Chou aus Taiwan. Auf Rang drei der Setzliste befindet sich der Chinese Houwei Tian, der in der Weltrangliste den 14. Platz belegt. Marc Zwiebler wird in Saarbrücken auf der Vier geführt. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim steht mittlerweile im globalen Ranking auf Position 21 – mit Tendenz nach oben. Jüngst gewann der 30-Jährige hintereinander die Meisterschaften von Bulgarien und Tschechien. Am Turnierdienstag trifft Zwiebler in seiner Erstrundenpartie auf Yan Kit Chan aus Hongkong. Sein Vereinskollege Dieter Domke hat auch für das Turnier gemeldet und belegt in der Setzliste die Position 12. Doch der 27-Jährige hatte sich erst Ende September am Knie verletzt und musste am Meniskus operiert werden. Bis dato konnte er nur leicht trainieren – von daher wird es für ihn sehr schwer. In der ersten Runde muss Domke gegen den Russen Anatoliy Yartsev antreten.

Die Deutschen haben im Herrendoppel mit Michael Fuchs und Johannes Schöttler ein heißes Eisen im Feuer. Die beiden Spieler des 1. BC Bischmisheim sind in der Setzliste auf der dritten Position angesiedelt. Im ersten Spiel müssen sie gegen das chinesische Duo Kaixiang Huang und Si Wei Zheng antreten. Hinter dem DBV-Gespann stehen die Europameister auf Rang vier, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov aus Russland. Nur schwer zu schlagen, werden aber sicher die beiden Dänen Carsten Mogensen und Mathias Boe sein. Das Spitzen-Doppel ist derzeit in der Welt auf Platz drei zu finden – und es konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Hinter den beiden Führenden der Setzliste reihen sich ihre Landsleute Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding ein.  

Das Damenfeld wird von der frischgebackenen Weltmeisterin Carolina Marin angeführt – sie ist hier wohl das Maß aller Dinge. Hinter der im globalen Ranking auf Position neun stehenden Spanierin folgen dann Michelle Li aus Kanada und Beiwen Zhang aus Malaysia. Vertreter der schwarz-rot-goldenen Farben schafften es nicht in die Setzliste. Mit Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen ist nur eine Spielerin im Hauptfeld zu finden. Die deutsche Meisterin trifft in ihrer Auftaktpartie auf die Russin Natalia Perminova.

Anders sieht die Sache wiederrum im Mixed aus. Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel konnten im Jahr zuvor den Titel bei den Bitburger Open gewinnen – nun werden sie in der Setzliste auf Position zwei geführt. Vor ihnen stehen ihre Finalgegner aus dem Vorjahr: Das Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock aus England ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet. „Wir werden natürlich alles daran setzen, unseren Titel zu verteidigen. Doch ein Blick auf die Meldeliste zeigt: Das wird in diesem Jahr sehr schwer. Das Mixed und auch das Herren-Doppel sind überaus stark besetzt. Da kann man nichts versprechen – außer, dass wir natürlich alles versuchen werden, so weit wie möglich zu kommen. Denn eines ist auch klar. So ein Turnier daheim hat seine eigene Dynamik und ist immer etwas ganz besonders“, sagt Michael Fuchs, der mit Birgit Michels zusammen auf dem achten Weltranglistenplatz rangiert. Die Deutschen müssen bei der Ouvertüre gegen Evgenij Dremin und Evgenia Dimova aus Russland bestehen. Ebenfalls vorne zu finden, ist das gemischte Doppel Max Schwenger und Carla Nelte. Die beiden Akteure vom TV Refrath stehen auf Position vier und müssen in ihrem ersten Spiel gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee antreten.

Dabei geht Carla Nelte auch im Damendoppel an den Start und ist mit ihrer Spielpartnerin Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim auf dem siebten Rang notiert. Sie müssen sich in ihrem ersten Spiel gegen Ya Ching Hsu und Yu Po Pai aus Taiwan behaupten. Laut Liste sind in dieser Disziplin die Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek favorisiert – die in der Welt auf Rang elf stehen. Dahinter folgen Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien, vor Anastasia Chervyakova und Nina Vislova aus Russland.

Noch bevor der erste Ball die Netzkante überquerte, kann Turnier-Direktor Frank Liedke eine gute Nachricht für diese Traditionsveranstaltung verkünden: „Seit 2003 ist unser Turnier nach der bekannten Brauerei aus der Eifel benannt. Und wir sind sehr froh, dass wir den Sponsoren-Vertrag mit Bitburger um zwei weitere Jahre verlängern konnten. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaft und auch zur Region“.

Vollendet veredelter Badminton-Genuss

Die Meldefrist ist abgelaufen: Bitburger Open glänzen mit erlesenem Teilnehmerfeld

Das Publikum ist in blaues Scheinwerferlicht getaucht. Das Spielfeld erstrahlt dagegen in hellem Weiß. Rhythmisches Klatschen erfüllt die Halle. Die beiden Badminton-Profis auf dem Court liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. In einer irren Geschwindigkeit hageln die weißgefiederten Bälle nur so von der einen auf die andere Seite. Zu sehen ist dies vom 28. Oktober bis 2. November 2014 bei den 27. Bitburger Badminton Open. Aus aller Herren Länder kommen die Stars dieses Sports wieder in die Saarbrücker Saarlandhalle, um beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ihr Können zu beweisen. Die Traditionsveranstaltung ist auch für die deutschen Spieler eine gute Möglichkeit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Und sie haben ein großes Plus: den Heimvorteil! Wie bedeutend dieser Bonus ist, stellten im vergangenen Jahr Michael Fuchs vom 1. BC Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel unter Beweis. Sie rissen sich den Mixed-Titel unter den Nagel. Und natürlich versuchen sie jetzt, diesen zu verteidigen. Doch für das derzeit auf dem siebten Weltranglistenplatz stehende Gespann wird es leider auch die letzte Chance sein. Denn Birgit Michels kündigte an, sich in Kürze vom Leistungssport zu verabschieden. Wann genau, ist noch offen. Aber so wie dieses Duo Ende August seine letzte Weltmeisterschaft im dänischen Kopenhagen spielte, so wird die 27. Auflage der Bitburger Open wohl auch hier ein Endpunkt sein. „Für die Zuschauer in Saarbrücken heißt das: Noch einmal Birgit schauen, noch einmal Deutschlands beste Doppel-Spielerin anfeuern“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke.

Die Weltmeisterin gibt sich die Ehre
Dieser Wettkampf auf dem heimischen Parkett ist für alle deutschen Spitzenspieler ein Pflichttermin, den keiner verpassen möchte. Dabei ist der Weg zu den vorderen Platzierungen in diesem Jahr besonders steinig. „Wir haben ein sehr erlesenes Teilnehmerfeld“, weiß Liedke und ergänzt: „Alleine aus Indonesien gingen 24 und aus Malaysia 26 Spieler-Meldungen ein.“ Neben Athleten dieser beiden großen Badminton-Nationen darf sich das Publikum aber auch auf die amtierende Welt- und Europameisterin im Einzel freuen. Als frischgebackene Sensationssiegerin von Kopenhagen hat Carolina Marin aus Spanien ihr Kommen angekündigt. Weiterhin dabei ist Viktor Axelsen, der bei seiner Heim-WM Bronze gewann. Auch seine Landsleute Carsten Mogensen und Mathias Boe schlagen wieder in der Saarlandhalle auf. Das Spitzen-Doppel steht derzeit in der Welt auf Platz drei und konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Auch der Titelträger der beiden vergangenen Jahre im Einzel ist wieder mit von der Partie. Der Taiwanese Tien Chen Chou war daran schuld, dass sich Marc Zwiebler im Vorjahr mit dem zweiten Platz anfreunden musste. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim wird aber wieder alles versuchen, um sich beim Saarbrücker Turnier endlich den Titel zu sichern. Und für den auf dem Weltranglistenplatz 13 stehenden Tien Chen Chou geht es darum, den dritten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Vertreten sind weiterhin die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov. Zudem steht das Mixed Chris und Gabrielle Adcock in der Favoritenliste ganz weit oben, schließlich belegt das Ehepaar aus England in der Welt derzeit den fünften Platz.

Heute die Stars von morgen sehen
Doch bei alledem, ist nicht zu vergessen: Die Badminton-Großmacht China hat insgesamt 26 Akteure gemeldet. Das Team besteht aus einer Kombination von arrivierten Spielern wie dem Weltranglisten-11. Houwei Tian oder der Bitburger Open Siegerin von 2010 Xin Liu – aber auch aus einigen Jungspunden. Und die haben es faustdick hinter den Ohren. Gui Pu Lin wurde im April dieses Jahres Juniorenweltmeister und seinen Finalgegner Yuqi Shi bringt er gleich mit ins Saarland. Gemeldet haben auch Liu Yuchen und Li Junhui, die U19-Weltmeister im Herrendoppel von 2013. „Diese jungen Athleten gelten in ihrem Land als Badminton-Hoffnungen schlechthin. Und diese Rohdiamanten können auch in Saarbrücken schon sehr weit kommen. Der chinesische Verband schickt keinen seiner Spieler um die Welt, wenn er nicht auch Erfolgschancen hätte. Hier heißt es genau hinsehen, denn da bekommt man die Stars von morgen präsentiert“, weiß Frank Liedke. Auch ein Blick in die Historie unterstreicht dies. Bestes Beispiel: Der Weltmeister von Kopenhagen, Chen Long. Der Chinese holte sich 2009 den Juniorenweltmeistertitel. Ein Jahr später gewann er die Bitburger Open. In Saarbrücken sind also nicht nur aktuelle Top-Spieler zu bestaunen, sondern auch Talente, die später in aller Munde sind.

Spiel, Satz und … Party!
Bei dem Turnier wird neben dem sportlichen Geschehen immer auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Legendär ist die Players-Party. Am Samstag vor den Finalspielen geht traditionell die Post ab. Am 1. November 2014 wird bei der Players‘Night für rund 1.000 geladene Gäste wieder der rote Teppich ausgrollt. In der Saarbrücker Congresshalle steigt auch in diesem Jahr das Kombinations-Event aus Live-Musik, Club-Lounge und den verschiedensten kulinarischen Leckereien. Schnäppchenjäger werden sicher im Foyer der Saarlandhalle fündig. Dort stellen verschiedene Sportartikelhersteller bei einer Verkaufsmesse ihre neusten Produkte vor. Ein Besuch bei den Bitburger Open lohnt also in vielerlei Hinsicht.


Bitburger Open 2014 - Trailer

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Zur Einstimmung - Trailer Bitburger Open 2014

Hier schon mal als kleiner Appetithappen - unser Trailer für 2014. Wie heißt es auf Neudeutsch so schön: save the date!




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