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Dänischer Doppelsieg bei den Bitburger Open

Am Finaltag der 30. Bitburger Badminton Open dürfen Dänemark und Thailand doppelt jubeln

Der letzte Ball geht ins Seitenaus. Rasmus Gemke reißt seine Arme in die Luft, herzt seinen Trainer und wirft vor Freude seinen Schläger in die jubelnde Zuschauermenge. Mit dem verwandelten Matchball gegen Hsu Jen Hao aus Taiwan hat sich der 20-jährige Däne in die Siegerliste der Bitburger Badminton Open eingetragen. Für ihn ist es der erste Sieg bei einem Grand-Prix Gold Turnier. Am Finaltag der 30. Bitburger Open in der Saarbrücker Saarlandhalle gingen zwei Titel an Europas stärkste Badmintonnation Dänemark. Thailand stand ebenfalls zweimal ganz oben auf dem Siegerpodest und auch eine Paarung aus China tritt als Turniersieger die Heimreise an. Am Ende des Finaltags verkündete Turnierdirektor Frank Liedke noch eine wichtige Neuerung für die kommenden Jahre. Aus den Bitburger Open werden künftig die Saar.Lor.Lux Open. 

Der Däne Rasmus Gemke spielte sich im Laufe der Turnierwoche vom absoluten Außenseiter zum Titelträger und zog dabei das Publikum in der Saarbrücker Saarlandhalle auf seine Seite. Nach seinem Finalsieg über Hsu Jen Hao gab es stehende Ovationen für die 20-jährigen, der sich von seinen neugewonnenen Fans ausgiebig feiern ließ. „Es ist einfach der Wahnsinn. Das ist mein erster Grand-Prix-Gold-Titel, ich bin gerade einfach überglücklich“, freute sich Gemke nach dem Endspiel. „Ich war vor dem Spiel richtig nervös und bin sehr froh, dass ich auf dem Feld meine Leistung abrufen konnte. Das war eine anstrengende Woche aber jetzt bin ich einfach nur happy“, erklärte der 20-Jährige und grinste dabei bis über beide Ohren. 

Den zweiten dänischen Erfolg feierten Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen im Herrendoppel. In einem Endspiel auf Spitzenniveau hatten die an Setzplatz zwei gelisteten Dänen gegen Fajar Alfian und Muhammad Rian Ardianto aus Indonesien hauchdünn die Nase vorn. In einer Begegnung mit zahlreichen Führungswechseln jubelten die Dänen am Ende über ihren 21:19, 19:21 und 21:18-Sieg. „Wir haben für Turniere auf jeden Fall ein neues Lieblingsland und das ist Deutschland. Wir haben jetzt in Deutschland zehn Spiele in Folge gewonnen, da sind wir schon stolz drauf“, freute sich Kim Astrup nach dem Finale. Zusammen haben die beiden Dänen nun sowohl die Bitburger Open als auch die German Open 2017 gewonnen. Nach zwei Finalniederlagen 2013 und 2014 gelang Astrup und Rasmussen im dritten Anlauf der Turniersieg bei den Bitburger Open. Anders Rasmussen hatte im Gemischten Doppel mit Line Kjaersfeldt noch eine zweite Titelchance. Gegen die jungen He Jiting und Du Yue aus China mussten sie sich jedoch mit 18:21 und 17:21 geschlagen geben. Die beiden 19-jährigen Chinesen hatten im Turnierverlauf schon Marvin Seidel und Linda Efler aus dem Turnier gekegelt und ließen sich auch im Finale von den beiden Dänen nicht stoppen. „Wir hätten das heute besser machen können. Wir haben nicht clever genug gespielt und waren wohl auch ein bisschen zu langsam. Wir spielen noch nicht so lange zusammen und haben auf jeden Fall noch Potenzial“, erklärte Rasmussen nach dem Mixed-Finale. 

Thailands Damen jubeln doppelt

In einem hochklassigen Endspiel erkämpfte sich Nitchaon Jindapol aus Thailand den Turniersieg im Dameneinzel. Mit 21:17, 15:21 und 21:19 setzte sich die 26-Jährige gegen Beiwen Zhang aus den USA durch. Für Jindapol war es nicht der erste Turniersieg bei den Bitburger Open. Schon im Jahr 2013 stand die jetzige Nummer zwölf der Weltrangliste auf dem obersten Podestplatz in der Saarbrücker Saarlandhalle. Wenig später durfte sich Thailand direkt noch einmal freuen. Im Damendoppel holten Jongkolphan Kititharakul und Rawinda Prajongjai den nächsten Bitburger Open Titel für ihr Land. Gegen Akane Araki und Aoi Matsuda aus Japan gestaltete sich der erste Durchgang bis zum letzten Ballwechsel hochspannend. Mit 21:19 erkämpften die Thailänderinnen die Satzführung. Danach leisteten die Japanerinnen kaum noch Gegenwehr und überließen Kititharakul und Prajongjai mit 21:6 das Spiel. 

Bitburger Badminton Open werden Saar.Lor.Lux Badminton Open

Am Ende des Finaltags der 30. Bitburger Badminton Open zog Turnierdirektor Frank Liedke ein durchweg positives Fazit: „Wir haben in diesem Jahr wieder ein super organisiertes Turnier gesehen. Ich habe hier die besten Helfer der Welt. Dieses Engagement ist keinesfalls selbstverständlich und ohne die zahlreichen Helfer und die Unterstützung der Sponsoren, könnten wir so ein Turnier nicht auf die Beine stellen“, bedankte sich Liedke bei allen Beteiligten. Für das nächste Jahr hatte der Turnierdirektor noch bedeutende Neuigkeiten zu verkünden. Aus den Bitburger Open werden künftig die Saar.Lor.Lux Open. „Wir haben die Weichen für die kommenden vier Jahre neu gestellt und wollen das Traditionsturnier als Saar.Lor.Lux Open auf jeden Fall weiterführen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Tagen die ausstehenden Verträge unterzeichnen können und uns dann voll auf die Planung für das nächste Jahr stürzen können“, erklärte Liedke.

Die Finalteilnehmer stehen fest

Am Finaltag der Bitburger Badminton Open kämpfen sieben Nationen in fünf Disziplinen um den Turniersieg

Die Halbfinals sind gespielt, die Tickets für die Endspiele sind verteilt. Die Saarlandhalle ist bereit für den großen Showdown der 30. Bitburger Badminton Open. Wenn am Sonntag das Licht zahlreicher Scheinwerfer die Saarbrücker Saarlandhalle in ihrer ganzen Pracht erstrahlen lässt, gehen die Finalisten zu ihren letzten Begegnungen auf die grüne Matte. Am häufigsten ist dabei Europas stärkste Badmintonnation Dänemark vertreten. Ganze drei Titelkandidaten haben die Dänen noch im Rennen. Außer Dänemark ist am Sonntag keine weitere europäische Nation vertreten. Auch die Halbfinalbegegnungen des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers fanden am Samstag ohne deutsche Beteiligung statt.  

Der Halbfinaltag wurde mit einem Sieg von Anders Skaarup Rasmussen und Line Kjaersfeldt im Gemischten Doppel eröffnet. Gegen die Engländer Marcus Ellis und Lauren Smith setzten sich das dänische Duo mit 22:20 und 21:17 durch. Im Endspiel treffen die Dänen auf die chinesische Paarung He Jiting und Du Yue. Nachdem das Duo aus dem Reich der Mitte am Freitag mit Marvin Seidel und Linda Efler das letzte deutsche Mixed aus dem Turnier geworfen hatte, setzte es seine Siegesserie mit einem Halbfinalsieg über Hafiz Faizal und Gloria Emanuelle Widjaja aus Indonesien fort. Mit 21:18 und 21:15 sicherten sich die Chinesen ihr Finalticket. 

Favoritenschreck Gemke greift nach dem Titel

Der zweite dänische Titelaspirant, den die Zuschauer am Finaltag der 30. Bitburger Open zu sehen bekommen, ist Einzelspezialist Rasmus Gemke. Mit Lee Zii Jia aus Malaysia kegelte der 20-Jährige den dritten gesetzten Spieler in Folge aus dem Turnier. „Es ist unglaublich. Ich hätte niemals gedacht, dass ich hier im Endspiel stehen würde. Das ist mein erstes Grand-Prix Gold Finale, da werde ich morgen alles geben“, schickte der Däne eine Kampfansage an seinen Finalgegner. Er selbst ist an Weltranglistenplatz 60 gelistet und entwickelte sich im Turnierverlauf zu einem wahren Favoritenschreck. Sein Gegner im Kampf um den Gesamtsieg wird am Sonntag Hsu Jen Hao aus Taiwan sein. Die Nummer vier der Setzliste konnte sich im Halbfinale nach 64-minütigem Kampf gegen Mark Caljouw aus den Niederlanden durchsetzen. „Er ist ein sehr starker Spieler. Bei mir läuft es gerade aber auch super. Ich denke es wird ein ausgeglichenes Spiel, bei dem es sehr auf die mentale Stärke ankommen wird“, kündigte Gemke an. 

Auch im Herrendoppel blieb es einer dänischen Paarung vorbehalten, die Dominanz der Asiaten zu brechen und ins Endspiel der Bitburger Open einzuziehen. Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen setzten sich am Samstag mit 21:19 und 21:10 gegen die an Position drei gesetzten Thailänder Bodin Isara und Nipitphon Phuangphuapet durch. Das dänische Doppel steht nicht zum ersten Mal im Endspiel der Bitburger Open. Bereits 2014 hatten Astrup und Rasmussen die Chance auf den Turniersieg, für den ganz großen Wurf reichte es damals jedoch noch nicht. „Wir haben heute auf einem wirklich hohen Niveau spielen können. Jetzt müssen wir diese Form im Finale noch einmal abrufen. Bisher läuft es super für uns, wir fühlen uns bei deutschen Turnieren echt wohl“, verriet Kim Astrup nach dem Halbfinalsieg. Die Gegner der Nordeuropäer werden Fajar Alfian und Muhammad Rian Ardianto sein. Die Indonesier siegten im Halbfinale mit 15:21, 21:16 und 22:20 gegen Mathias Christiansen und David Daugaard aus Dänemark. 

Für Gabriela und Stefani Stoeva endete am Samstag der Traum vom Turniersieg. Die topgesetzten Schwestern aus Bulgarien unterlagen in der Vorschlussrunde klar mit 17:21 und 11:21 gegen Akane Araki und Aoi Matsuda aus Japan. Im zweiten Damendoppel Halbfinale bezwangen Jongkolphan Kititharakul und Rawinda Prajongjai aus Thailand die Chinesen Du Yue und Xu Ya mit 21:15 und 21:14. Auch im Dameneinzel steht eine Spielerin aus Thailand im Endspiel. Nitchaon Jindapol zog zum zweiten Mal in Folge in das Finale der Bitburger Open ein. Mit 21:14 und 21:16 schickte sie Chen Xiaoxin aus China auf die Heimreise. Die zweite Finalistin ist Beiwen Zhang aus den USA. Die Amerikanerin tat sich im Halbfinale gegen Pai Yu Po aus Taiwan zunächst schwer, siegte aber letztlich souverän mit 17:21, 21:6 und 21:9. Im Dameneinzel Endspiel treffen somit die Nummer eins und zwei der Setzliste aufeinander. 

Alle Ergebnisse vom Halbfinaltag finden Sie hier.

Deutsche Paarungen scheitern knapp

Die Halbfinaltickets für die 30. Bitburger Badminton Open sind verteilt

Sie haben gekämpft, sie haben alles gegeben, doch der Sprung ins Halbfinale blieb ihnen verwehrt. Im Viertelfinale war für die letzten verbliebenen Paarungen des Deutschen Badminton-Verbands (DBV) Schluss. Sowohl Marvin Seidel und Linda Efler als auch Carla Nelte und Isabel Herttrich konnten ihre Begegnungen in der Runde der letzten Acht nicht für sich entscheiden. In der Vorschlussrunde des mit 120.000 US-Dollar dotierten Turniers dürfen sich die Zuschauer in der Saarbrücker Saarlandhalle dennoch auf zahlreiche europäische Spitzenspieler und spannende Begegnungen freuen. Lediglich das Dameneinzel wird schon am Turniersamstag ohne Spielerinnen aus Europa von Statten gehen. Obwohl ein Jahr nach dem Karriereende zahlreicher deutscher Leistungsträger die großen Überraschungen beim Grand-Prix Gold Turnier noch ausgeblieben sind, können die jungen deutschen Athleten stolz auf ihre gezeigten Leistungen sein. 

Der Traum vom Saarländer im Bitburger Open Finale endete am Freitag nach langem Kampf im Mixed-Viertelfinale. Marvin Seidel und Linda Efler spielten gegen die Chinesen He Jiting und Du Yue stark auf und überrumpelten die Chinesen im ersten Durchgang mit 21:17. Im zweiten Satz lieferten sich die beiden Paarungen einen regen Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln. Beim Stand von 15:15 konnten die Chinesen eine Serie von vier Punkten hinlegen und ließen sich diese bis zum 16:21 aus deutscher Sicht nicht mehr nehmen. Im Entscheidungssatz gestalteten Seidel und Efler die Partie bis zum 9:9 offen, brachten sich durch einige unkonzentrierte Aktionen letztlich aber um den verdienten Lohn. Mit 15:21 verabschiedeten sich die Deutschen aus ihrem Heimturnier. „Es lag heute tatsächlich nicht am Gegner, sondern insbesondere an mir. Ich wollte es am Ende zu sehr erzwingen“, erklärte Seidel nach der Partie selbstkritisch. „Bis zur Mitte des dritten Satzes haben wir wirklich eine gute Leistung abgerufen und dann kamen leider zu viele kleine Fehler“, ergänzte Linda Efler. Dennoch zogen die beiden ein positives Resultat der Turnierwoche. Im Halbfinale der Mixed-Konkurrenz kommt es am Samstag zu einem europäischen und einem asiatischen Duell. Anders Skaarup Rasmussen und Line Kjaersfeldt aus Dänemark treffen auf die Engländer Marcus Ellis und Lauren Smith. Im zweiten Halbfinale spielen He Jiting und Du Yue aus China gegen Hafit Faizal und Gloria Emanuelle Widjaja aus Indonesien. 

Knappe Niederlage gegen Favoritinnen

Die zweiten Hoffnungsträger des Deutschen Badminton-Verbands waren Isabel Herttrich und Carla Nelte. Gegen die bulgarischen Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva ging das beste deutsche Damendoppel trotz Heimvorteil mit Außenseiterchancen ins Spiel. Im ersten Durchgang brauchten Herttrich und Nelte etwas Zeit, um sich an die Spielweise der top-gesetzten Bulgarinnen zu gewöhnen. Beim Stand von 8:14 meldeten sich die Deutschen mit einer Serie von fünf Punkten zurück und hatten beim Stand von 18:17 beste Chancen auf den Satzgewinn. Mit 19:21 ging Durchgang eins dennoch an die Stoeva-Schwestern. Auch im zweiten Satz kämpften sich Nelte und Herttrich nach anfänglichem Rückstand zurück und schienen die Begegnung anschließend bis zum Stand von 16:16 sogar zu kontrollieren. Doch wie schon in Durchgang eins blieben die Bulgarinnen in der entscheidenden Phase des Spiels nahezu fehlerfrei und siegten mit 18:21. „Im Moment überwiegt nach dieser knappen Niederlage natürlich der Frust. Wir haben uns gefreut, im Viertelfinale zu stehen, aber wir hatten eigentlich noch ein bisschen mehr vor“, verriet Carla Nelte. Für ihre Gegnerinnen aus Osteuropa geht es morgen im Halbfinale gegen die Japanerinnen Akane Araki und Aoi Matsuda. Der zweite Finalplatz im Damendoppel wird zwischen den Chinesinnen Du Yue und Xu Ya und den Thailänderinnen Jongkolphan Kititharakul und Rawinda Prajongjai ermittelt.

Zwei Europäer im Einzel-Halbfinale

Im Herreneinzel finden die 30. Bitburger Open schon seit dem Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung statt. Die Zuschauer in der Saarlandhalle bekamen heute dennoch zahlreiche spannende Begegnungen zu sehen. Besondere Unterstützung erhielt dabei Mark Caljouw aus den Niederlanden. Der 22-jährige dürfte Kennern der Szene noch aus der vergangenen Bundesligasaison beim 1. BC Düren bekannt sein. Heute lieferte er sich einen spannenden Schlagabtausch mit Khosit Phetpradab aus Thailand. Mit 21:18, 21:23 und 21:14 zog Caljouw ins Halbfinale ein. Hier trifft er am Samstag auf Hsu Jen Hao. Der Taiwanese ist im Turnier an Rang vier gesetzt und schickte heute Huang Yuxiang aus China mit 13:21, 21:15 und 21:17 auf die Heimreise. Das zweite Halbfinale im Herreneinzel werden der Däne Rasmus Gemke und Lee Zii Jia aus Malaysia bestreiten. Zwei dänische Herrendoppel schafften heute den Sprung in die Runde der letzten Vier. Die an Rang fünf gesetzten Mathias Christiansen und David Daugaard treffen auf die einen Platz besser gelisteten Indonesier Fahar Alfian Muhammad Rian Ardianto. Als zweite Paarung aus Europas stärkster Badmintonnation schafften Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen den Halbfinal-Einzug. Ihr Spiel gegen Bodin Isara und Nipitphon Phuangphuapet aus Thailand verspricht den Zuschauern am Samstagabend Badminton vom Feinsten.  

Die einzige Disziplin ohne jegliche europäische Beteiligung ist am Halbfinaltag das Dameneinzel. Die top-gesetzte Beiwen Zhang aus den USA kann auf ihrem Weg ins Finale nur noch von Pai Yu Po aus Taiwan gestoppt werden. Im zweiten Halbfinale trifft die Nummer Vier der Setzliste auf die Nummer Zwei. Chen Xiaoxin fordert die besser gesetzte Thailänderin Nitchaon Jindapol heraus. Jindapol stand schon im Vorjahr im Finale der Bitburger Open. 2013 konnte sie das Grand-Prix Gold Turnier im Saarland sogar gewinnen. Um dieses Kunststück zu wiederholen, müsste sie aber zuerst Chen Xiaoxin aus dem Weg räumen. 

Alle Ergebnisse vom Viertelfinaltag finden Sie hier.

Deutsche Hoffnung ruht auf Doppeldisziplinen

Bei den 30. Bitburger Badminton Open dünnt sich das Feld immer weiter aus – zwei deutsche Paarungen stehen im...

Insgesamt 14 Begegnungen mit deutscher Beteiligung konnten die Zuschauer in der Saarbrücker Saarlandhalle am dritten Turniertag der 30. Bitburger Open bestaunen. Trotz überzeugender Einzelleistungen der jungen deutschen Mannschaft gelang nur zwei Paarungen des Deutschen Badminton-Verbands (DBV) der Sprung in die Runde der letzten Acht. Isabel Herttrich und Carla Nelte sowie Marvin Seidel und Linda Efler werden am Freitag im Viertelfinale des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers die letzten Vertreter der deutschen Farben sein. 

Die ersten Chancen auf den Viertelfinaleinzug hatten am Donnerstagmorgen die Spielerinnen im Dameneinzel. Am Vortag konnten sich alle drei deutschen Starterinnen durchsetzen. Diesmal mussten sich Fabienne Deprez, Luise Heim und Yvonne Li jedoch allesamt geschlagen geben. Die drei verkauften sich teuer, konnten ihre asiatischen Gegnerinnen aber nicht bezwingen.
Ähnlich lief es für die DBV-Athleten im Herrendoppel. Ausgerechnet bei ihrem Heimturnier hatten die beiden verbliebenen deutschen Paarungen die schwerstmögliche Auslosung erwischt. Den Anfang machten Marvin Seidel und Mark Lamsfuß. Sie trafen auf die top-gesetzten Taiwanesen Chen Hung Ling und Wang Chi-Lin. Gegen die Nummer eins der Setzliste spielten Seidel und Lamsfuß lange auf Augenhöhe mit, unterlagen schließlich aber mit 17:21 und 19:21. „Die beiden waren heute die besseren Spieler. Im Gegensatz zu uns haben sie einfach weniger Fehler gemacht“, analysierte Seidel nach der Niederlage trocken. Auch Josche Zurwonne und Jones Jansen gingen als Außenseiter in ihr Achtelfinale. Gegen die Nummer Zwei der Setzliste Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen aus Dänemark holten sich die Deutschen dennoch den ersten Durchgang. Im weiteren Spielverlauf konnten Zurwonne und Jansen aber nicht mehr an das Niveau des ersten Satzes anknüpfen. Mit 21:19, 15:21 und 17:21 mussten sie sich aus dem Turnier verabschieden. 

Herttrich und Nelte im Viertelfinale

Im Damendoppel trafen Linda Efler und Eva Janssens heute auf die top-gesetzten Schwestern Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien. Mit 8:21 und 14:21 konnten die Deutschen den Viertelfinaleinzug der Favoritinnen nicht verhindern. Die bulgarische Paarung wird in der Runde der letzten Acht erneut auf Spielerinnen des DBV treffen. Isabel Herttrich und Carla Nelte schafften heute gegen die beiden Thailänderinnen Savitree Amitrapai und Pacharapun Chochuwong den Sprung ins Viertelfinale. Mit 21:18, 11:21 und 21:17 schenkten sie den Zuschauern in der Saarlandhalle den ersten deutschen Sieg des Tages. Johanna Goliszewski und Lara Käpplein bewegten sich in ihrer Partie gegen die Russinnen Anastasia Chervyakova und Olga Morozova anfangs auch auf Viertelfinalkurs. Mit 21:14 erkämpften sie den ersten Satz gegen die Nummer vier der Setzliste. Nach einem kleinen Durchhänger im zweiten Durchgang wurde es gegen Ende des dritten Satzes wieder richtig spannend. Das bessere Ende fanden dabei die Russinnen. „Wir waren drauf und dran, das Spiel zu entscheiden, aber bei 17:17 im dritten Satz spielen die Russinnen zwei Netzroller, die hätten wir gerne für uns gehabt“, beschrieb Goliszewski den Knackpunkt in der Entscheidungsphase. Trotzdem war die Olympiateilnehmerin von Rio de Janeiro mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden: „Man darf auch nicht vergessen, dass sie an Platz vier gesetzt waren, daher überwiegt die Freude über unser starkes Spiel“, zog Goliszewski ein positives Fazit. 

Mixed sorgt für erfreulichen Abschluss

Noch vor den ersten Achtelfinalbegegnungen wurde am Morgen die erste Runde im Gemischten Doppel ausgetragen. Zwei Paarungen des DBV nahmen dabei die erste Hürde. Sowohl Marvin Seidel und Linda Efler als auch Johannes Pistorius und Lara Käpplein durften am Abend ein weiteres Mal ans Netz. Pistorius und Käpplein trafen im Achtelfinale auf die an Rang drei gesetzten Thailänder Bodin Isara und Savitree Amitrapai. Gegen die Nummer 22 der Welt gingen die an Weltranglistenplatz 377 geführten Deutschen als klare Außenseiter an den Start. Beim deutlichen 12:21 und 15:21 blieb die große Überraschung aus deutscher Sicht leider aus. Anders lief es für Marvin Seidel und Linda Efler. Gegen die starken Franzosen Ronan Labar und Audrey Fontaine gerieten die Deutschen zuerst mit 17:21 ins Hintertreffen. Zur Freude aller Zuschauer drehten Seidel und Efler die Begegnung anschließend jedoch um 180 Grad und jubelten am Ende über ihren 21:16 und 21:14-Erfolg. „Wir sind überglücklich und erleichtert. Im ersten Satz war alles nur Kopfsache, danach hat auch die Abstimmung besser gepasst“, freute sich Linda Efler über den Einzug ins Viertelfinale. Hier treffen die Deutschen am Freitag auf die Chinesen He Jiting und Du Yue. Die Achtelfinalspiele im Herreneinzel fanden ohne deutsche Beteiligung statt. 

Alle Ergebnisse des Achtelfinaltags finden Sie hier.

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Zahlreiche Deutsche im Achtelfinale

Am zweiten Turniertag der Bitburger Badminton Open freut sich der Deutsche Badminton-Verband über einige positive...

Höhen und Tiefen, umjubelte Siege und unglückliche Niederlagen, der zweite Tag der 30. Bitburger Badminton Open hielt für die Athleten des Deutschen Badminton-Verbands (DBV) ein Wechselbad der Gefühle bereit. Während im Dameneinzel alle drei deutschen Starterinnen ins Achtelfinale des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers einzogen, findet die Konkurrenz der Herreneinzel künftig ohne deutsche Beteiligung statt. Die Damen- und Herrendoppel gingen am Mittwoch erstmals ans Netz. Insgesamt fünf DBV-Paarungen werden am Donnerstag erneut in der Saarbrücker Saarlandhalle aufschlagen.

Der zweite Turniertag wurde mit der Auftaktrunde im Dameneinzel eröffnet. Und so viel sei vorab verraten, es war ein Auftakt nach Maß. Als erste deutsche Starterin bekam es Fabienne Deprez mit der Spanierin Beatriz Corrales zu tun. Ein hartes Los, denn gegen die an Weltranglistenplatz 29 geführte Südeuropäerin konnte die deutsche Nationalspielerin in bisher sechs Begegnungen kein einziges Mal gewinnen. Diesmal konnte sich Deprez revanchieren und zog mit 14:21, 21:17 und 21:15 ins Achtelfinale ein. „Ich war heute frisch und konnte befreit aufspielen. Ich war einfach nicht so verbohrt“, erklärte eine strahlende Fabienne Deprez ihr Erfolgsrezept. Auch Luise Heim schaffte den Sprung in Runde zwei. Gegen Mariya Mitsova aus Bulgarien setzte sich die Deutsche Meisterin mit 21:19 und 21:17 durch. Im Achtelfinale trifft Heim morgen auf die an Setzplatz vier gelistete Chinesin Chen Xiaoxin. Für eine weitere Überraschung sorgte Yvonne Li. Die 19-jährige krönte den ersten Turniertag für die Dameneinzel des DBV, als sie mit 25:23 und 21:17 gegen die Nummer acht der Setzliste Soniia Cheah aus Malaysia siegte. 

Zwei deutsche Herrendoppel nehmen die erste Hürde

Es sah zunächst alles recht kontrolliert aus in der ersten Herrendoppel-Begegnung mit deutscher Beteiligung. Marvin Seidel und Mark Lamsfuß entschieden den ersten Durchgang gegen Peter Briggs und Tom Wolfenden mit 21:18 für sich. Im zweiten Satz kamen ihre Gegner wesentlich besser in die Partie und zwangen die Deutschen mit 8:21 in den Entscheidungssatz. „Sie waren in den Aufschlagsituationen plötzlich viel aggressiver und haben generell mehr Druck gemacht. Da kamen wir anfangs nicht gut zurecht“, musste Seidel nach der Begegnung zugeben. Im dritten Durchgang lief dann alles wieder nach Plan. Mit 21:13 wiesen sie die Engländer in die Schranken. Morgen geht es für Seidel und Lamsfuß gegen die top-gesetzten Chen Hung Ling und Wang Chi-Lin aus Taiwan. Josche Zurwonne und Jones Jansen stehen ebenfalls im Achtelfinale der Bitburger Open. Gegen die Schotten Martin Campbell und Patrick Machugh taten sich die an Weltranglistenplatz 28 geführten Deutschen zunächst schwer. Nach 10:21 im ersten Satz kämpften sich die beiden souverän zurück in die Partie und jubelten am Ende über ein 21:11 und 21:11. Morgen treffen Zurwonne und Jansen auf die an Setzplatz zwei gelisteten Dänen Kim Astrup und Anders Skaarup Rasmussen. 

Herttrich und Nelte machen es spannend

Im Damendoppel standen ganze acht Paarungen mit deutscher Beteiligung im Hauptfeld. Lediglich drei von Ihnen schafften den Sprung ins Achtelfinale. Den Auftakt machten Linda Efler und Eva Janssens. Mit 21:16 und 21:16 setzten sich die beiden gegen Natalia Perminova und Nina Vislova aus Russland durch. Im Achtelfinale wartet mit den top-gesetzten Stoeva-Schwestern aus Bulgarien nun eine echte Herkulesaufgabe auf die beiden. Ebenfalls eine Runde weiter sind Isabel Herttrich und Carla Nelte. Die an Rang acht gesetzten Deutschen taten sich gegen Alexandra Bøje und Sara Lundgaard überraschend schwer. Nach 21:15 und 17:21 lagen die Deutschen im dritten Durchgang schon mit fünf Punkten zurück, ehe sie die Partie drehten und mit 23:21 in die nächste Runde einzogen. „Wir hatten einen schlechten Start in den dritten Satz. Wir sind dann lange diesem Rückstand nachgelaufen, sind mutig geblieben und haben es dann irgendwie gewonnen“, erklärte Carla Nelte die kämpferisch geprägte Partie. „Das war sicher keine Glanzleistung, aber wir sind ja jetzt noch im Turnier und wollen uns morgen steigern“, gab Isabel Herttrich die Devise für das Achtelfinale aus. Hier treffen die beiden auf Savitree Amitrapai und Pacharapun Chochuwong aus Thailand. 

Simon Wang ärgert Europameister

Fünf Einzelspezialisten des DBV gingen am Mittwochabend in der zweiten Runde an den Start. Der Einzug ins Achtelfinale blieb jedoch allen verwehrt. Für einen der positiven Momente sorgte der 20-jährigen Simon Wang. Gegen Europameister Rajiv Ouseph überraschte der Deutsche mit einem bärenstarken ersten Durchgang und bejubelte mit 21:19 den Satzgewinn. Anschließend legte der Engländer jedoch ein paar Gänge zu und kegelte den jungen Deutschen mit 10:21 und 7:21 aus dem Turnier. Dennoch wird Wang diese Begegnung wohl noch lange in Erinnerung bleiben: „Natürlich bin ich stolz auf meine Leistung im ersten Satz. Ich hatte nichts zu verlieren und er hat mich wohl ziemlich unterschätzt. Im zweiten Durchgang hat er dann komplett umgestellt, da habe ich überhaupt kein Mittel mehr gefunden“, erklärte Wang nach der Begegnung. Die vier weiteren deutschen Starter unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Somit findet die Einzelkonkurrenz der Herren ab sofort ohne deutsche Beteiligung statt.

Alle Ergebnisse vom zweiten Turniertag finden Sie hier.

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Der Auftakt ist geschafft

Am ersten Tag der Bitburger Badminton Open ziehen fünf deutsche Einzelspieler in die zweite Runde ein.

Grüne Matten zieren den Boden und erstrahlen im hellen Licht zahlreicher Scheinwerfer. Spitzensportler aus aller Welt tummeln sich in den Gängen und warten gespannt auf ihren Einsatz. Die Saarbrücker Saarlandhalle hat sich in einen Badminton-Tempel verwandelt — die Bitburger Open haben begonnen. Bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier gingen heute die ersten von insgesamt 48 deutschen Athleten auf die Felder. In den kommenden Tagen messen sie sich mit internationalen Top-Spielern aus über 30 Nationen. Am heutigen Dienstag stand neben der Qualifikation auch die erste Runde im Herreneinzel auf dem Programm. Ganze 15 Spieler des Deutschen Badminton-Verbands (DBV) gingen hier an den Start, fünf von ihnen schafften den Sprung in die zweite Runde. Am morgigen Mittwoch wird auch im Herren- und Damendoppel die erste Runde gespielt. Die Mixed-Paarungen starten am Donnerstag in das Turnier.

Max Weißkirchen vom 1. BC Beuel gelang als erster Deutscher der Einzug in Runde zwei. Mit 21:6 und 21:8 ließ er Yann Zaccaria aus Luxemburg keine Chance. Am Mittwoch trifft Weißkirchen auf den an Setzplatz 16 geführten Iskandar Zulkarnain aus Malaysia. Kai Schäfer vom SC Union Lüdinghausen traf zum Auftakt auf den Ukrainer Dmydro Zavadsky. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen der beiden auf internationaler Ebene im Jahr 2015 musste sich Schäfer noch in zwei Sätzen geschlagen geben. Heute ließ er gegen Zavadsky nichts anbrennen und siegte klar mit 21:4 und 21:9. „Als Auftakt in ein Turnier ist so ein Sieg natürlich klasse. Vor dem Spiel war ich doch etwas angespannt, da ich gegen Dmytro schon verloren habe. Mein Training vor den Bitburger Open lief super, von daher bin ich guter Dinge“, verriet Schäfer mit Blick auf seine nächste Aufgabe. Am Mittwoch trifft der 24-Jährige auf den an Position acht gesetzten Khosit Phetpradab aus Thailand.

Auch Simon Wang vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Christoph Offermann vom TV Refrath gelang der Sprung in die zweite Runde. Wang setzte sich in drei Sätzen gegen den Österreicher Wolfgang Gnedt durch, Offermann bezwang Mattias Sonderskov aus Luxemburg mit 21:15 und 21:19. Zewei Xie vom SSV Waghäusel setzte sich außerdem in drei Sätzen gegen den Italiener Lukas Osele durch. In Runde zwei wartet nun der an Setzplatz fünf geführte Chinese Huang Yuxiang. Die zehn weiteren deutschen Starter mussten die Segel bereits nach ihrer ersten Begegnung streichen.

Fabian Roth verletzt

Doch noch vor Beginn der ersten Spiele gab es eine enttäuschende Nachricht für die Zuschauer der 30. Bitburger Open: Der im Herreneinzel an Position eins gelistete Shootingstar Anders Antonsen aus Dänemark und auch das englische Weltklasse-Mixed Chris und Gabrielle Adcock hatten ihre Teilnahme beim Traditionsturnier kurzfristig zurückgezogen. Aus deutscher Sicht gab es ebenfalls eine Hiobsbotschaft zu vermelden. Der amtierende Deutsche Meister Fabian Roth vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim musste seinen Start bei den Bitburger Open aufgrund einer Rückenverletzung absagen. „Es ist sehr schade, dass ich diese Woche nicht in Saarbrücken an den Start gehen kann. Gerne hätte ich hier wieder gespielt, aber die Gesundheit steht jetzt erst einmal im Vordergrund“, erklärte Roth enttäuscht. 

DBV fünfmal in der Qualifikation erfolgreich

Noch bevor die erste Runde im Herreneinzel ausgetragen wurde, stand für insgesamt 14 deutsche Spieler die Qualifikationsrunde auf dem Plan. Fünfmal durfte sich der DBV über das Weiterkommen seiner Athleten freuen. Im Dameneinzel gelang Yvonne Li vom SC Union Lüdinghausen der Sprung ins Hauptfeld. Mit 21:19 und 21:11 setzte sie sich gegen die Ukrainerin Maryna Ilyinskaya durch und trifft am Mittwoch in Runde eins auf Soniia Cheah aus Malaysia.

Auch die beiden Mixed-Paarungen Johannes Pistorius und Lara Käpplein sowie Patrick Scheiel und Franziska Volkmann haben die erste Hürde mit Bravour gemeistert. Im Herrendoppel qualifizierten sich Peter Lang und Thomas Legleitner vom SV Fun-Ball Dortelweil für die am Mittwoch stattfindende erste Hauptrunde. Im Herreneinzel durfte sich David Kramer von der SG Schorndorf über einen Sieg freuen, am Dienstagabend war in der ersten Hauptrunde jedoch Schluss für den Baden-Württemberger.

Alle Ergebnisse des ersten Turniertages finden Sie hier.

Junge Wilde freuen sich auf das Heimturnier

Neue deutsche Hoffnungsträger messen sich bei den Bitburger Badminton Open mit der internationalen Konkurrenz.

Bei der 30. Auflage der Bitburger Open vom 31. Oktober bis zum 5. November messen sich die deutschen Athleten mit internationalen Spitzenspielern. Das mit 120.000 US-Dollar dotierte Grand-Prix Gold Turnier lockt insgesamt 273 Sportler aus aller Welt in die Saarbrücker Saarlandhalle. Für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) werden ganze 55 Spieler an den Start gehen. Besonders spannend: Wie werden sich die deutschen Badminton-Asse bei ihrem Heimturnier verkaufen können? Im vergangenen Jahr verabschiedeten sich gleich mehrere Spitzenspieler des DBV in den leistungssportlichen Ruhestand. Nun tritt eine neue Generation aus dem Schatten der langjährigen Erfolgsgaranten hervor.

Teil dieser jungen Wilden sind auch Marvin Seidel und Fabian Roth. Die beiden Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim konnten schon zahlreiche Achtungserfolge auf internationalem Topniveau erzielen. Diese zeigen: Die jungen Deutschen haben den Anschluss an die Weltspitze geschafft. Auch wenn Siege über die ganz Großen der Szene noch zu den gefeierten Ausnahmen zählen, weiß der 21-jährige Saarländer Marvin Seidel: „An guten Tagen können wir jeden schlagen.“ 

Wie auch seine Nationalmannschaftskollegen, träumt Seidel noch vom ersten Turniersieg bei den Bitburger Open. Doch die Konkurrenz ist auch in diesem Jahr wieder groß. Im Herrendoppel trifft der Saarländer mit Mark Lamsfuß vom BC Wipperfeld in der ersten Runde auf die aufstrebende englische Paarung Peter Briggs und Tom Wolfenden. Die beiden bisherigen Begegnungen mit den an Weltranglistenplatz 35 geführten Engländern gingen jeweils über die volle Distanz von drei Sätzen. Beide Paarungen waren dabei jeweils einmal siegreich. „Das ist für die erste Runde schon ein hartes Los. Da hätten wir sicher eine günstigere Auslosung erwischen können“, weiß Marvin Seidel. Sollte es für die beiden Deutschen mit dem Auftaktsieg klappen, warten bereits in Runde zwei die an Position eins gelisteten Chen Hung Ling und Wang Chi-Lin aus Taiwan. „Für uns bedeutet das, dass wir bei unserem Heimturnier eine starke Leistung abrufen müssen. Wir werden versuchen das Beste daraus zu machen“, erklärte der Saarländer mit Blick auf die anstehenden Aufgaben.
Im Mixed darf sich Seidel mit seiner Partnerin Linda Efler vom SC Union Lüdinghausen auf eine vermeintlich einfachere Auftaktbegegnung freuen. Hier treffen die an Weltranglistenplatz 43 geführten Deutschen auf die dänische Paarung Mikkel Mikkelsen und Mai Surrow. Das aktuell bestplatzierte gemischte Doppel des DBV bilden Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Sie stehen auf Platz 25 der Weltrangliste und treffen in der ersten Runde der Bitburger Open auf die Dänen Niclas Nohr und Sara Thygesen. Mit Rafael Beck und Carla Nelte vom TV Refrath steht noch eine weitere deutsche Mixed Paarung im Hauptfeld der 30. Bitburger Open. 

18 Deutsche im Herreneinzel

Ganze elf Akteure des DBV stehen im Hauptfeld der Einzelkonkurrenz bei den Herren. Weitere sieben werden in der Qualifikation versuchen, den Sprung in das Feld der besten 64 zu schaffen. Nach dem Rücktritt von Ausnahmeathlet Marc Zwiebler sind die deutschen Hoffnungen in diesem Jahr auf mehrere Schultern verteilt. Die besten Voraussetzungen für starke Resultate haben sicherlich Kai Schäfer vom SC Union Lüdinghausen und Fabian Roth vom BCB. Roth ist amtierender Deutscher Meister und konnte in den vergangenen Jahren schon mehrfach überzeugende Leistungen zeigen. In den vergangenen Monaten hatte der 21-Jährige jedoch mit Rückenproblemen zu kämpfen. Rechtzeitig zu den Bitburger Open meldete sich der Roth aber wieder fit. Er ist an Position zehn gesetzt und trifft zum Auftakt auf den Italiener Rosario Maddaloni.

Auch im Damendoppel vertreten zahlreiche DBV-Spielerinnen die deutschen Farben. Insgesamt acht Paarungen mit deutscher Beteiligung werden am nächsten Mittwoch in das Turniergeschehen eingreifen. Die deutsche Spitzenpaarung, Isabel Herttrich und Carla Nelte, ist an Position acht gesetzt und trifft in Runde eins auf die Däninnen Alexandra Boje und Sara Lundgaard. Spätestens im Viertelfinale würden die top-gesetzten Stoeva-Schwestern aus Bulgarien auf die Deutschen warten. In vier bisherigen Aufeinandertreffen mit den an Weltranglistenplatz elf gelisteten Osteuropäerinnen konnten Herttrich und Nelte bisher noch keinen Sieg erringen. Eine weitere interessante Paarung bildet BCB-Spielerin Olga Konon mit der Irin Chloe Magee. Konon hat nach mehreren schwerwiegenden Knieverletzungen vom Dameneinzel auf die Doppeldisziplinen umgeschult und trifft mit ihrer irischen Partnerin zum Auftakt auf die an Rang vier gesetzten Anastasia Chervyakova und Olga Morozova aus Russland. 

Im Gegensatz zu den weiteren Disziplinen ist der DBV im Dameneinzel diesmal eher dünn besetzt. Lediglich Fabienne Deprez vom französischen Erstligisten CBAB Aulnay sowie die Deutsche Meisterin Luise Heim von 1. BC Beuel stehen im Hauptfeld des Gold-Turniers. Fabienne Deprez trifft zunächst auf Beatriz Corrales, die spanische Nummer sechs der Setzliste. Luise Heim hat gegen Mariya Mitsova aus Bulgarien eine vermeintlich leichtere Aufgabe zu lösen. Mit Yvonne Li hat der DBV zudem noch eine vielversprechende Athletin in der Qualifikationsrunde. 

Vorbereitung laufen auf Hochtouren

„Es ist für uns als Ausrichter natürlich schön, dass so viele deutsche Spieler auf diesem internationalen Spitzenniveau dabei sind. Das ist auch für die Zuschauer ein toller Anreiz, vorbeizukommen und die bekannten Gesichter bei den Duellen mit Topspielern aus aller Welt zu unterstützen“, freut sich Turnierdirektor Frank Liedke mit Blick auf das Teilnehmerfeld. Die Vorbereitungen für die 30. Bitburger Open gehen derweil in die finale Phase. „Zusammen mit unseren Sponsoren und den zahlreichen freiwilligen Helfern, werden wir die Bitburger Open für Zuschauer und Spieler wieder zu einem besonderen Erlebnis machen“, verspricht Liedke.

Die Auslosung für alle Disziplinen finden Sie hier.

Badminton Weltstars kommen ins Saarland

Internationale Topspieler kündigen ihr Kommen bei den 30. Bitburger Badminton Open an.

Das Siegerpodest ist hell erleuchtet, die gläsernen Pokale stehen bereit. Als der Hallensprecher ihre Namen verkündet, treten Chris und Gabrielle Adcock ins Rampenlicht und werden von den Zuschauern in der Saarbrücker Saarlandhalle für ihre großartige Leistung gefeiert. Zweiter Platz im Mixed – Für das englische Ehepaar natürlich ein Grund zur Freude, doch mit dem ersten Turniersieg bei den Bitburger Open hat es nicht geklappt. In den vergangenen vier Jahren standen die Engländer ganze drei Mal im Finale des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers, gewinnen konnten sie jedoch nie. Auch in diesem Jahr werden es die frisch gebackenen WM-Medaillengewinner von Glasgow wieder versuchen. Wie zahlreiche europäische Topspieler, haben auch sie ihr Kommen für die 30. Bitburger Open vom 31. Oktober bis zum 5. November bereits angekündigt. 

Die Jubiläumsedition der Bitburger Badminton Open wird den Zuschauern ein mit internationalen Stars gespicktes Teilnehmerfeld präsentieren können. Neben dem an Weltranglistenplatz vier gelisteten Mixed, Chris und Gabrielle Adcock, haben sich schon zahlreiche internationale Spitzenspieler für die 30. Bitburger Open angemeldet. 
Malaysia schickt mit Goh V Shem und Tan Wee Kiong zwei Doppelspezialisten von Weltformat ins Rennen. Die beiden konnten bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro die Silbermedaille im Herrendoppel gewinnen und wurden ab November 2016 für ganze 18 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste geführt. Bei den Bitburger Open werden die Superstars jedoch nicht gemeinsam antreten. Ihre neuen Partner und Landsmänner Teo Ee Yi und Ong Yew Sin sind jedoch auch kein unbeschriebenes Blatt. Zusammen konnten sie bei den Bitburger Open 2016 den Titel im Herrendoppel gewinnen. Die neu formierten Gespanne aus Malaysia zählen sicher zu den Favoriten auf den Turniersieg. Ein ebensolcher ist auch Rajiv Ouseph aus England. Der amtierende Europameister im Herreneinzel hat auch in diesem Jahr für Saarbrücken gemeldet und möchte sich erstmals in die Siegerlisten der Bitburger Open eintragen. Auch die Verbände aus Frankreich, Indonesien, Japan und Thailand werden zahlreiche Athleten senden. Badminton-Großmacht China wird mit neun Spieler vertreten sein. „Wir haben schon einige vielversprechende Meldungen erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann da natürlich noch einiges passieren. So viel steht fest: Die Bitburger Open werden in diesem Jahr ein tolles und spannendes Teilnehmerfeld bieten“, verspricht Turnierdirektor Frank Liedke.

Neue Lokalität für die Jubiläumsparty

Auch abseits der grünen Matten wird den Besuchern der 30. Bitburger Open einiges geboten: zum Beispiel die Verkaufsmesse im Foyer der Saarlandhalle. Hier versorgen die Ausrüster Yonex und Victor alle Badmintonfans mit den neusten Kollektionen und haben außerdem zahlreiche Schnäppchen im Angebot. Exklusive Stücke der Sportlabel Wilson und Weather Report werden am Stand des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim angeboten. Seit jeher ist auch die legendäre Players’ Night fester Teil des Gold-Turniers. Bei diesem weltweit wohl einmaligen Event wird am Turnierfreitag zusammen mit den Badminton-Profis eine große Party gefeiert. Anlässlich des Jubiläums haben sich die Veranstalter für die Players’ Night etwas Besonderes überlegt. Die Party wird in diesem Jahr im E-Werk Saarbrücken stattfinden. „Das E-Werk ist eine zur Eventlocation umfunktionierte ehemalige Industriehalle. Mit ihrem einzigartigen Charme bietet diese Lokalität den perfekten Rahmen, damit wir Spielern und Gästen einen unvergesslichen Abend bereiten können“, verrät Liedke. Für ordentlichen Schwung und ein erstklassiges musikalisches Erlebnis sorgen die Live-Band „Soulfamily“ sowie ausgewählte DJ’s. Ausgelassen Tanzen oder einfach ein nettes Gespräch bei einem kühlen Bier oder einem Glas Champagner, im tollen Ambiente der Players’ Night mit großer Tanzfläche, Lounge-Bereich und Cocktail-Bar ist für jeden etwas dabei.

Karten für die diesjährige Players' Night sind ab sofort im Ticketshop verfügbar.

Badmintonstars laden zum gemeinsamen Training

Im Rahmen der 30. Bitburger Open lernt der Nachwuchs von Deutschlands Besten

Rund 20 Kinder bilden einen Kreis auf den Badminton-Matten des Olympiastützpunktes an der Saarbrücker Hermann-Neuberger-Sportschule. Ihre Augen folgen gebannt den Bewegungen des Mannes in ihrer Mitte. Marvin Seidel zeigt und erklärt den Kids eine Übung, beschreibt, worauf bei der Ausführung geachtet werden muss. Die Kinder lauschen dem Nationalspieler aufmerksam, dann geht es auf die Felder. Es wird fleißig ausprobiert, geübt und viel gelacht – alle haben sichtlich Spaß. Vom 30. Oktober bis zum 5. November feiern die Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle ihr 30-jähriges Jubiläum. Ein fester Bestandteil des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers ist das Training mit den Besten. Zum nunmehr neunten Mal laden Deutschlands Spitzenspieler den Badmintonnachwuchs aus der ganzen Nation am Turniersamstag und Sonntag zum gemeinsamen, kostenlosen Training nach Saarbrücken ein. „Die Kids sollen hier einfach Spaß haben und weiter für unseren Sport begeistert werden. Auch die Übungsleiter können sich hier neue Anreize für das Vereinstraining abholen“, weiß Mathias Aßmann, Organisator der beliebten Aktion. 

Ganze 134 Kinder und Jugendliche aus 13 Vereinen waren im vergangenen Jahr mit dabei. In sechs Trainingsgruppen kommen auf bis zu fünf Übungsleiter maximal 25 Nachwuchsspieler. So können die Profis individuell auf ihre Schützlinge eingehen und dem Leistungsniveau entsprechende Übungen durchführen. Die Trainingsbälle werden dabei vom Veranstalter gestellt. Lediglich ihre Hallenschuhe, Sportkleidung und einen eigenen Schläger müssen die Kinder mitbringen. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer noch sechs Naturfederbälle für das Training zu Hause geschenkt. 
Wenn das Trainingsprogramm geschafft ist, alle Bilder geknipst und Autogramme geschrieben sind, dann geht es für die Teilnehmer direkt weiter in die Saarbrücker Saarlandhalle. Denn hier können sich die Kleinen von nationalen und internationalen Spitzenspielern zeigen lassen, wie Badminton auf Weltklasseniveau gespielt wird. Der Eintritt für die Halbfinal- beziehungsweise Finalspiele der Bitburger Open ist für alle Teilnehmer frei. „Ich habe im Internet von dieser Aktion gelesen und jetzt wollten wir es einfach einmal ausprobieren. Die Kinder waren alle begeistert“, berichtete Betreuer Michael Otto vom SV Unterpörlitz. Für die Gruppe aus Ilmenau in Thüringen waren selbst die 480 Kilometer Anreiseweg kein Hindernis. 

Interessierte Vereine und Verbände können ihren Nachwuchs bis zum 18. Oktober per Mail an office(at)bitburger-open.de anmelden. Dabei spielt es keine Rolle, ob nur einzelne Kinder oder ganze Gruppen gemeldet werden. Die Veranstalter setzten sich mit den angemeldeten Vereinen in Verbindung, um alle weiteren Details zu klären.

Auf das Jubiläum folgt Veränderung

Umstrukturierung durch den Weltverband betrifft auch Bitburger Badminton Open

Seit Jahren sind die Bitburger Open eine feste Institution im weltweiten Badminton-Zirkus. Vom 30. Oktober bis zum 5. November 2017 wird das mit 120.000 US-Dollar dotierte Grand-Prix Gold Turnier sein 30-jähriges Jubiläum in der Saarbrücker Saarlandhalle feiern und kann dabei auf eine grandiose Entwicklung zurückschauen. Doch auch ein Blick in die Zukunft ist interessant, denn rund um die Bitburger Open wird sich einiges verändern. Im Rahmen einer Umstrukturierung des Turnierzyklus hat der Badminton Weltverband (BWF) eine Neueinteilung der Veranstaltungs-Level vorgenommen. Dabei wurde im Bereich der Top-Kategorien eine weitere Klasse hinzugefügt. Die Bitburger Open wurden für den Zeitraum von 2018 bis 2021 in die Grand-Prix-Serie eingeteilt. Trotz dieser Entwicklung wollen die Veranstalter auch zukünftig auf höchstem Niveau arbeiten: „Auf organisatorischer Ebene werden wir weiterhin die gleichen Standards setzen. Die Bitburger Open waren und sind bei Zuschauern und Spielern sehr beliebt – das soll auch so bleiben. Und wer weiß, vielleicht können wir im nächsten Zyklus wieder einen Schritt nach vorne machen“, verriet Turnierdirektor Frank Liedke mit Blick auf seine langfristigen Ziele für die Bitburger Open. 

Die Entscheidung des BWF kam für Liedke sehr überraschend: „Der Weltverband hat uns in den vergangenen Jahren stets sehr positive Rückmeldungen gegeben, deshalb haben wir damit nicht gerechnet. Leider gab es diesmal sehr viele Bewerber für die Grand-Prix Gold Events, sodass nur ein Turnier dieser Kategorie nach Deutschland vergeben wurde“, erklärte der Turnierdirektor. Neben den Bitburger Open haben aktuell auch die German Open den Gold-Status inne. 

Konkret bedeutet die Neueinteilung in die Grand-Prix-Serie eine Anpassung der zu gewinnenden Preisgelder und der vergebenen Weltranglistenpunkte. Die Grand-Prix und Grand-Prix Gold Events werden künftig gerade für aufstrebende Spitzenathleten von enormer Wichtigkeit sein, um den schweren Schritt in die Top-15 der Welt zu schaffen. Die Chance, absolute Top-Stars des Sports bei Turnieren dieser Kategorie zu erleben, hat sich durch die Umstrukturierung des BWF jedoch eher verschlechtert. Doch von den künftigen Änderungen wollen sich die Organisatoren die Jubiläumsedition der Bitburger Open nicht verhageln lassen. „Wir haben mit dem Turnier eine tollte Entwicklung geschafft und werden in diesem Jahr als Grand-Prix Gold mit zahleichen Top-Stars im Teilnehmerfeld ein großes Badminton-Fest feiern“, verspricht Liedke. 

Bitburger Open live in aller Welt   

Und dieses Badminton-Fest soll aus dem Saarland in die weite Welt getragen werden. Im vergangenen Jahr konnte das Traditionsturnier von über 100 Millionen Haushalten live im TV empfangen werden. Die höchste Reichweite wurde dabei in Indien und China erreicht. In Indonesien wurden ganze 38 Stunden Live-Übertragung aus der Saarlandhalle ausgestrahlt. Auch in Deutschland konnten Badmintonfans vom Sofa aus mit ihren Stars mitfiebern. Dank einer Sondersendung des Saarländischen Rundfunks gab es am Finaltag zwei Stunden Live-Badminton zu sehen. „Es ist schön zu sehen, dass wir mit den Bitburger Open weltweit Werbung für den Badmintonsport betreiben können und das Saarland durch das Turnier auf internationaler Bühne durchweg positiv repräsentiert wird. Auch für unsere Sponsoren ist eine solche Reichweite natürlich eine tolle Sache“, freute sich der Turnierdirektor über die positiven Zahlen. 

Schnäppchenjäger aufgepasst!

Spannung, Nervenkitzel und jede Menge Action! Bei den 30. Bitburger Badminton Open werden die nationalen und internationalen Spitzenathleten wieder Badminton der Extraklasse zeigen. Bereits seit Juni läuft der Kartenvorverkauf für die 30. Bitburger Open. Bis zum 31. August können bei Bestellungen im Onlineshop noch 20 Prozent gespart werden. Wer seine Tickets bis Ende September erwirbt, erhält noch 10 Prozent Rabatt. Frühes Zuschlagen macht sich also bezahlt. Für Weitgereiste Badmintonfans stehen zudem verschiedene Sonderangebote in den Turnierunterkünften zur Verfügung.



Rechter Inhaltsbereich

Die Sieger sind ermittelt!

Hier finden Sie alle Finalergebnisse auf einen Blick.


Netzroller 2017

Das Eventmagazin der Bitburger Badminton Open 2017 in der Saarlandhalle

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Netzroller  - Eventmagazin

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