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Auftakt mit Pressekonferenz

Sieben Tage vor dem ersten Ballwechsel

Noch eine Woche, dann geht es los. Am 29. Oktober 2013 starten die Bitburger Badminton Open in ihre 26. Auflage. Heute wurde der Öffentlichkeit um 11.30 Uhr auf einer Pressekonferenz im Presseclub am St. Johanner Markt in Saarbrücken alles Wichtige rund um das Grand-Prix Gold Turnier vorgestellt. Den zahlreichen Gästen und Medienvertretern standen folgende Gesprächspartner zur Verfügung:


•    Gerd Meyer, Präsident Landessportverband für das Saarland
•    Michael Fuchs, Nationalspieler und Mixed-Team-Europameister
•    Harald Schindel, Sportdezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken
•    Frank Liedke, Veranstaltungsleiter der Bitburger Badminton Open

Aus vier mach zwei

Halbfinale mit je einem deutschen Mixed und Herrendoppel

So langsam wird es ernst. Die 27. Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle gehen in Richtung Zielgerade. Heute standen beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier die Viertelfinalspiele auf dem Programm. Dabei waren die deutschen Farben durch ein Herrendoppel, ein Damendoppel sowie zwei Mixed-Paare vertreten. In die morgen um 14 Uhr beginnende Runde der letzten Vier zog das gemischte Doppel Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel ein. Michael Fuchs ist weiterhin mit seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler in der Herrendoppel-Konkurrenz vertreten.

Es war heute ein Auftakt nach Maß. Im ersten Spiel des Tages betrat das beste deutsche Mixed den Court. Die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels mussten sich gegen Longfei Shi und Qianxin Zhong aus China behaupten – und taten dies mit Bravour. Die in der Welt an Position neun gelisteten Deutschen zogen mit einem 21:18 und 21:11 ins Halbfinale ein. „Ich bin sehr zufrieden. Im ersten Satz haben wir uns noch gegenseitig abgetastet, doch dann hatten wir recht schnell einen Plan, wie wir sie knacken können. Im zweiten Satz haben wir dann schnell Punkte gemacht und uns einen Sechs-Punkte Vorsprung erarbeitet. Und dann lässt sich gut spielen“, sagte Michael Fuchs.

Den Nationalmannschaftskollegen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim blieb der Vorstoß in die nächste Runde verwehrt. Sie unterlagen Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien deutlich mit 13:21 und 11:21. „Da fehlt uns einfach die Routine. Wir sind in den ersten drei Schlägen nicht stabil genug, um gegen so einen Gegner zu bestehen. Auch trainiere ich eigentlich gar kein Mixed. Von daher sind wir mit dem Erreichen des Viertelfinales auch recht zufrieden“, meinte Johannes Schöttler. Gegen den heutigen Gegner ihrer Kollegen müssen nun auch Fuchs und Michels im Halbfinale antreten. „Das wird ein schweres Spiel. Spieler aus Indonesien sind technisch sehr stark, da sind sie uns über. Sie mögen das schnelle Klein-Klein. Und unsere Aufgabe ist es morgen, sie davon abzuhalten und ihnen unser Spiel aufzudrücken“, meinte Michael Fuchs, für den es zusammen mit Birgit Michels darum geht, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Den Sprung in die Runde der letzten Vier hat auch ein deutsches Herrendoppel geschafft. Hier duellierten sich Michael Fuchs und Johannes Schöttler mit Berry Angriawan und Ricky Karanda Suwardi. Es war das Spiel der an Position drei gesetzten Deutschen gegen die auf Platz sieben stehenden Indonesier. Und es war ein verrücktes Match. Die Bischmisheimer-Vereinskollegen preschten im ersten Satz mit 21:13 nach vorne. Der zweite ging dafür klar mit 10:21 an die Indonesier und der dritte Durchgang wieder locker mit 11:21 an die DBV-Athleten. „Wir sind super ins Spiel gestartet. Es hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben. Dann stellten die Indonesier um, sie haben viele weiche, langsame Bälle gespielt“, erzählt Schöttler und Michael Fuchs ergänzt, „die Indonesier haben halt immer einen Plan B in der Tasche.“ Johannes Schöttler führt weiter aus: „Damit konnten wir im zweiten Satz nicht umgehen. Aber im dritten Durchgang wussten wir, was uns erwartet. Und dann haben wir es einfach gut gemacht.“ Morgen wartet das dänische Gespann Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen, die heute ihre an Position zwei notierten Landsleute Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding aus dem Rennen kickten. „Ich hatte eigentlich mit den anderen Dänen gerechnet – aber ich bin nicht unglücklich, dass es anders kam“, erklärt Schöttler.

Im Damendoppel hatten die Deutschen auch noch ein heißes Eisen im Feuer: Johanna Goliszewski und Carla Nelte vom TV Refrath mussten sich gegen Dongni Ou und Yu Xiaohan beweisen. Doch die beiden sehr jungen Chinesinnen sind jetzt schon ein ordentliches Kaliber. Sie waren auch dafür verantwortlich, dass die Top-Gesetzten Niederländerinnen Muskens und Piek die Taschen packen durften. Und auch heute war gegen die Spielerinnen aus dem Reich der Mitte kein Kraut gewachsen. Mit 16:21 und 13:21 waren die auf Rang sieben geführten DBV-Akteure unterlegen. „Oooh Mann, ich bin mega-enttäuscht. Wir sind heute einfach nicht ins Spiel gekommen. Und mit deren Aufschlag kamen wir überhaupt nicht zurecht. Hätten wir so gespielt wie vor zwei Wochen bei den Denmark Open, wäre das heute nicht so gelaufen. Aber mit dieser Leistung kannst du einen Blumentopf gewinnen – höchstens, aber kein Spiel“, sagte Johanna Goliszewski verärgert.

Das Viertelfinale war für einige hochgehandelte Titelaspiranten und in der Setzleiste weit oben befindliche Badminton-Asse die Endstation. Im Dameneinzel ist etwa die an Nummer drei gelistete Beiwen Zhang aus den USA ausgeschieden. Im Damendoppel sind die auf Rang vier positionierten Niederländerinnen Barning und Tabeling nicht mehr dabei. Im Gegensatz dazu liegt Tien Chen Chou aus Taiwan weiter auf Kurs, zum dritten Mal in Folge hier in Saarbrücken ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Der  Weltranglisten-Achte ist genauso eine Runde weiter wie Carolina Marin aus Spanien. Die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Spanierin benötigte heute drei Sätze für ihr Weiterkommen.

Deutsche Hoffnungen liegen im Doppel

Bitburger Badminton Open: Auftakt für das Hauptfeld

Bei den 27. Bitburger Badminton Open gingen heute um 10 Uhr alle gesetzten Spieler ins Rennen. In der Saarbrücker Saarlandhalle stand die erste Runde im Dameneinzel, Damen- sowie Herrendoppel auf dem Programm. Im Herreneinzel wurde beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier schon der zweite Durchgang ausgespielt. Am Ende des Tages war klar, dass die deutschen Hoffnungen ab sofort nur noch in den Doppel-Disziplinen liegen. Im Herren- und Dameneinzel sind keine Athleten des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mehr vertreten. Im Herrendoppel sind noch drei Chancen auf ein Weiterkommen. Im Damendoppel ist es nur noch eine. Morgen geht es dann um 10 Uhr weiter. Dann greifen zum ersten Mal die gemischten Doppel in das Geschehen ein, die sogleich den Turniertag eröffnen und am Abend ein zweites Mal antreten. Neben vier weiteren deutschen Mixed-Paaren müssen dann auch die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel in ihrer Auftaktpartie gegen Evgenij Dremin und Evgenia Dimova aus Russland auf den Court.

Das Dameneinzel war aus deutscher Sicht eine One-Woman-Show – bei der schnell der Vorhang fiel. Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen war die einzige DBV-Vertreterin in dieser Disziplin. Auch in der Qualifikation gestern war keine deutsche Spielerin angetreten. Doch Schnaase musste sich gleich in der ersten Runde der Russin Natalia Perminova mit 21:18, 15:21 und 19:21 geschlagen geben. „Ich habe mich körperlich nicht wohlgefühlt. Daraus resultieren auch die vielen Fehler, die ich gemacht habe. Obwohl ich mir sehr viel vorgenommen hatte, spielte ich einfach schlecht. Und irgendwie ist auch die Luft raus. Gegen Perminova habe ich hier im vergangenen Jahr auch schon verloren. Wobei man sagen muss, dass meine Gegnerin es heute richtig gut gemacht hat“, erklärte Schnaase nach der Partie. So wird auch der Wettbewerb im Dameneinzel ab heute ohne deutsche Beteiligung weitergeführt. Heute kam es dann auch zum ersten Auftritt der Ende August zur Weltmeisterin gekürten Carolina Marin. Die Spanierin löste ihre Aufgabe gegen Soraya De Visch Eijbergen aus den Niederlanden mit 21:14 und 21:19.

Nachdem mit Marc Zwiebler einer der Titelanwärter im Herreneinzel überraschend die Segel streichen musste, lagen die Erwartungen heute auf den Schultern von Fabian Roth vom TV Refrath und Kai Schaefer vom SV Fun-Ball Dortelweil. Die beiden waren die letzten verbliebenen Deutschen in dieser Disziplin. Doch Wing Ki Vincent Wong aus Hongkong behielt mit 21:17 und 21:10 die Oberhand gegen Fabian Roth, den Jugend-Europameister von 2013. Auch für Kai Schäfer gab es gegen den an Position sechs gesetzten Jen Hao Hsu aus Taiwan nichts zu ernten – 10:21 und 15:21 war der Endstand. Somit zog auch kein deutscher Spieler ins Herreneinzel-Achtelfinale ein.  
 
In der ersten Runde im Herrendoppel gab es heute fünf Begegnungen mit deutscher Beteiligung. Davon schafften drei Gespanne das Weiterkommen. Das waren zum einen Michael Fuchs und Johannes Schöttler, die sich gegen die Chinesen Kaixiang Huang und Si Wie Zheng mit 21:15 und 21:16 durchsetzen konnten. „Das war heute ein Spiel gegen einen unbekannten Gegner. Wir hatten die beiden noch nie zuvor gesehen. Unser Trainer Jacob Øhlenschlæger hat dann bei YouTube ein paar Videos mit ihnen von einem Jugendturnier gefunden. Die konnten wir analysieren und uns doch noch ein ordentliches Bild machen. Obwohl die Jungs ein hohes Tempo gegangen sind, bekamen wir irgendwann das Gefühl, dass wir sie im Griff haben“, sagte Michael Fuchs. Die beiden Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim treffen nun auf Alvent Yulianto Chandra und Yonathan Suryatama Dasuki aus Indonesien. Diese kennen die an Position drei gesetzten DBV-Athleten dann schon wesentlich besser. „Dasuki ist einer, der mit dem Schläger alles kann. So etwas sieht man nur ganz selten. Und Chandra ist ein erfahrener, abgezockter Profi. Das wird ein schweres Spiel. Vielleicht müssen wir uns auch das eine oder andere Male foppen lassen – denn ein paar Tricks und Finten bauen die beiden ganz gerne ein. Das müssen wir ausblenden und unsere Taktik durchziehen“, erklärte Fuchs. Ebenfalls weiter sind Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Mark Lamsfuß vom 1. BC Wipperfeld, die morgen die Polen Adam Cwalina und Przemyslaw Wacha vor der Brust haben. Die Dritten im Bunde sind Max Schwenger vom TV Refrath und Josche Zurwonne vom SC Union Lüdinghausen, die nun vor der Herausforderung Yilv Wang und Wen Zhang stehen. Die Chinesen sind an Position sechs gesetzt.

Im Damendoppel gingen heute gleich acht deutsche Paarungen an den Start. Doch am Ende erreichten nur Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim und Carla Nelte vom TV Refrath das Achtelfinale. Sie waren mit 21:14, 21:10 gegen Ya Ching Hsu und Yu Po Pai aus Taiwan erfolgreich. Nun wartet im nächsten Durchgang das Duo Nadia Fankhauser aus der Schweiz und Sannatasah Saniru aus Malaysia, die heute die Deutschen Carola Bott und Jennifer Karnott aus dem Turnier kegelten.

Chinesen dominieren Bitburger Badminton Open

Finale beim Grand-Prix Gold Turnier in Saarbrücken

Kommen die Chinesen, bleiben sie in der Regel gerne länger. Und am Ende sind sie zumeist auch auf dem Siegertreppchen zu finden. Beim Badminton ist das so. Die Finalspiele bei den Bitburger Open machten da heute keine Ausnahme. Die Badminton-Großmacht hatte beim Schlussakt in der Saarbrücker Saarlandhalle in den fünf Disziplinen gleich vier Titelchancen – und sie nutzte alle! Nur Taiwan konnte sich beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier das Herreneinzel sichern. Im gestrigen Halbfinale waren mit dem Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel sowie dem Herrendoppel Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler die letzten im Turnier verbliebenen Deutschen ausgeschieden.

Der Turniertag startete um 14 Uhr mit dem Dameneinzel. Und hier standen sich direkt schon zwei Athletinnen aus dem Reich der Mitte gegenüber. Die 20-jährige Sun Yu musste gegen ihre Landsfrau Bing Jiao He antreten. Die erst 17-jährige Jugend-Olympiasiegerin von 2014 hielt zu Anfang sehr gut mit und gewann den ersten Satz mit 21:16. Der zweite ging dann mit 21:15 an ihre Teamkameradin Yu, die im Halbfinale dafür sorgte, dass die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien ihre Koffer packen musste. Im dritten Durchgang schwanden dann die Kräfte von Bing Jiao He und die an Position vier gesetzte Yu gewann den Schlussakkord mit 21:12. „Wir sind gute Freundinnen und von den vielen Trainingseinheiten kennen wir uns natürlich aus dem Effeff. Von daher war es heute ein sehr schweres Spiel“, erklärte die Siegerin.

Das nächste Kapitel der chinesischen Dominanz wurde dann im Mixed geschrieben. Si Wei Zheng und Qingchen Chen setzten sich hier mit Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika auseinander. Die Indonesier hatten im Viertelfinale die Deutschen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim aus dem Turnier befördert. Einen Tag später war dann das in der Welt auf Position neun gelistete Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels auf ihrer Abschussliste. Davon völlig unbeeindruckt machten die Chinesen mit ihrem Gegner nicht viel Federlesen. Mit einem kurzen, knackigen 21:11 und 21:13 sicherten sie sich den Titel. Am Tag zuvor hatten sie schon das englische Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock nach Hause geschickt – ihres Zeichens Weltranglisten-Fünfte und bei den Bitburger Open an Position eins gesetzt.

Den dritten Titel in der Sammlung der Chinesen machten dann Yilv Wang und Wen Zhang im Herrendoppel perfekt. Sie gewannen völlig ungefährdet und recht humorlos gegen Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mit 21:14 und 21:10. Die Dänen waren im Halbfinale für das Ausscheiden von Michael Fuchs und Johannes Schöttler verantwortlich. Und zum letzten Mal an diesem Tag stieg das Damendoppel Dongni Ou und Yu Xiaohan für den chinesischen Badmintonverband auf das Siegerpodest. Hier bekamen Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya die geballte Vormachtstellung der Badminton-Künstler aus dem Land des Lächelns zu spüren. Dabei hatten die Damen aus Russland nicht viel zu lachen. Mit zweimal 21:15 wurden sie höflich, aber bestimmend in ihre Schranken verwiesen.

In der einzigen Begegnung ohne chinesische Beteiligung standen sich Tien Chen Chou aus Taiwan und Scott Evans aus Irland gegenüber. Der Mann aus Asien verfolgte dabei einen klaren Auftrag: Der Weltranglisten-Achte wollte seinen dritten Bitburger Open Titel in Folge in trockene Tücher bringen. Und das gelang ihm auch bemerkenswert gut. Mit 21:17 und 21:10 ließ er dem Europäer kaum eine Chance – die beiden trennen im globalen Ranking auch 27 Plätze. „Ich bin enttäuscht. Es ist immer schade, wenn es so endet. Ich habe alles versucht, aber meine Beine waren zu müde“, sagte Scott Evans, für den diese Endspielteilnahme aber schon seinen größten Erfolg beim Grand-Prix Gold Turnier darstellt. Der auf dem Setzplatz zwei gelistete Tien Chen Chou zeigte sich dagegen sehr zufrieden – fühlt er sich in Saarbrücken augenscheinlich auch pudelwohl. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander das Turnier gewonnen. Natürlich mag ich es sehr. Ich versuche, jedes Jahr wieder hierher zu kommen. Und es lohnt sich…“ Angesprochen, ob er nicht etwa wie Scott Evans müde Beine hätte, da er auch Sonntag zuvor schon den Siegerscheck bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris überreicht bekam, meinte der Taiwanese: „Oh doch. Schon. Aber ich habe versucht, um jeden Punkt zu kämpfen und mit viel Leidenschaft dabei zu sein. Das ist mir offensichtlich gelungen.“

Deutschland bester Einzelspieler war auch in der Halle und sah sich das Final-Duell an. Marc Zwiebler vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim verpasste den Badminton-Fans einen Schrecken. Er ging als Titelaspirant an den Start, flog aber direkt in der ersten Runde aus dem Turnier. „Ich weiß immer noch nicht genau, wie das passieren konnte. Aber ich hatte in den vergangenen sieben Wochen einen Terminplan voller Wettkämpfe. Da haben dann im ersten Spiel wohl ein paar Prozent gefehlt. Und schon ist man raus. Vielleicht habe ich mir auch selbst zu viel Druck auferlegt. Nach zwei Finalteilnahmen wollte ich endlich das Turnier gewinnen“, sagte der 30-jährige Europameister von 2012.

Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen

Angebot: Vereins-Nachwuchs trainiert bei den Bitburger Open mit den Profis

„Sehr gut, du musst nur noch ein bisschen auf deine Schlägerhaltung achten.“ Anne nickt und macht sich strahlend noch einmal an die Übung. Wer der Elfjährigen diese Ratschläge erteilt, ist kein Geringerer als Badminton-Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Johannes Schöttler. Und die Profis des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim werden auch in diesem Jahr während der 27. Bitburger Badminton Open ihre Tipps, Tricks und Kniffs an den Nachwuchs weitergeben. Am 1. November 2014 von 9 bis 14 Uhr sowie einen Tag später von 9 bis 13 Uhr finden im Rahmen des mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turniers wieder Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche statt. Diese an Vereine und Verbände gerichtete Aktion wurde vor fünf Jahren von den Organisatoren der Bitburger Open ins Leben gerufen. Und mittlerweile hat sich dieses Angebot zum absoluten Renner entwickelt: „Wir bekommen immer zahlreiche Anmeldungen. Im vergangenen Jahr waren es rund 150 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland, die an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken während des Turniers die Schläger schwangen. Trainiert werden sie auch in diesem Jahr von deutschen Spitzenspielern – darunter Olympioniken, Deutsche Meister sowie aktive und ehemalige Bundesligaspieler“, erklärt Mathias Aßmann, der diese besonderen Übungseinheiten in diesem Jahr organisiert und koordiniert.

Neben der Chance, die deutschen Badminton-Stars einmal hautnah zu erleben und mit ihnen zusammen auf dem Trainingscourt zu stehen, gibt es noch weitere gute Gründe, sich anzumelden. So bekommt jeder Teilnehmer ein halbes Dutzend Naturfederbälle von Wilson geschenkt. „Toll kommt auch immer an, dass wir die Gruppen nach dem Training noch zu den Halbfinals beziehungsweise Finals der Bitburger Open einladen. Die Eintrittskarten für die Saarbrücker Saarlandhalle gibt es von uns als Bonus obendrauf“, erzählt Turnierdirektor Frank Liedke. Mittlerweile ist das Training mit den Besten ein solcher Erfolg, dass dafür mehr Anmeldungen eingehen wie Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. Liedke: „Daher losen wir seit zwei Jahren aus, wer in den Genuss der Trainingseinheiten kommt. Das ist die fairste Lösung.“ Denn die Mitmach-Aktion soll auf keinen Fall eine anonyme Massenabfertigung sein. Sie ist so organisiert, dass für jedes Feld ein eigener Coach zur Verfügung steht. So können die Spitzenspieler ganz individuell auf ihre Gruppe eingehen und jedem Teilnehmer die nötige Aufmerksamkeit schenken. Das Leistungsniveau spielt dabei keine Rolle. „Es kommen Jugendspieler aus ganz Deutschland und sogar aus Luxemburg waren schon welche da. Es macht allen immer großen Spaß und das Feedback ist hervorragend“, weiß Mathias Aßmann.

Auch die Profis sind mit Freude dabei. So witzelte Lukas Schmidt im vergangenen Jahr: „Ich bin bei den Bitburger Open sogar extra schon am Mittwoch rausgeflogen, damit ich noch mehr Energie und Power für das Training habe“, meinte der Deutsche Meister von 2014 im Einzel. Auch die Eltern der Jugendlichen waren total begeistert: „Wir sind das erste Mal hier. Das ist eine fantastische Veranstaltung und die Kinder sind total aus dem Häuschen“, schwärmte beispielsweise Gabi Fischer, die Betreuerin des 1. BC Worms. Ihr Verein war mit 15 jungen Spielerinnen und Spielern angereist. Und nach der Trainingseinheit sicherten sich einige von ihnen noch Autogramme ihrer Stars. „Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder. Das darf man sich wirklich nicht entgehen lassen“, lautete das letztjährige Fazit von Fischer.

Anmeldungen für das Training sind bis zum 17. Oktober 2014 beim Koordinationsbüro der Bitburger Open möglich. Oder einfach eine E-Mail mit Teilnehmerzahl und Ansprechpartner an Mathias Aßmann schicken – mathias@bc-bischmisheim.de. Mit den glücklichen Gewinnern des Losverfahrens setzen sich die Veranstalter rechtzeitig in Verbindung, um sich bezüglich Uhrzeit und Treffpunkt abzustimmen. Wichtig ist natürlich, dass jeder Teilnehmer eine komplette Ausrüstung mit Schläger, Sportbekleidung und Hallenschuhe im Gepäck hat.

Satte Rabatte für Frühbucher

Jetzt Tickets für die Bitburger Badminton Open bestellen – und Geld sparen

Die Zeit rast. War nicht eben erst Ostern? Frühling, Sommer, Herbst und Winter ... Schlag auf Schlag geht das. Bis zu den 27. Bitburger Badminton Open dauert es noch ein bisschen. Vom 28. Oktober bis 2. November 2014 wird beim Grand-Prix Gold Turnier das internationale Badminton-Establishment wieder um 120.000 US-Dollar Preisgeld und wertvolle Weltranglistenpunkte kämpfen. In dieser 44. Kalenderwoche rückt die Saarbrücker Saarlandhalle ganz in den Fokus der weltweiten Badminton-Szene. Doch es macht durchaus Sinn, jetzt schon das Traditions-Turnier ins Visier zu nehmen. Denn wer bei den Tickets früh zuschlägt, kann von satten Rabatten profitieren. So bekommt jeder Karten-Besteller noch bis zum 31. Juli ein Viertel des regulären Eintrittspreises erlassen. Bis zum 31. August spart er immerhin noch 15 Prozent und bis zum 30. September sind es dann zehn Prozent Preisnachlass. Und für Gruppen und Vereine gibt es wie immer ganz spezielle Konditionen: „Wer zehn Tickets bestellt, muss nur für acht bezahlen“, weiß Turnierdirektor Frank Liedke.

Bei den Ticketkategorien orientieren sich die Organisatoren an Bewährtem. So werden am Turnier-Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 16.30 Uhr an der Kasse auch wieder stark reduzierte Feierabendkarten angeboten. Damit sich ein Besuch nach der Arbeit noch auszahlt, werden an den ersten drei Turniertagen wieder nur vier Badminton-Courts aufgebaut sein. Beim Viertelfinale am Freitag sind es dann sogar nur zwei. Dadurch rutschen die Spielansetzungen zeitlich nach hinten und es finden mehr Partien in den Abendstunden statt. Eine weitere erfolgreich eingeführte Karten-Variante ist das Familienticket. Zwei Erwachsene und ein Kind finden an allen Turniertagen zu verbilligten Konditionen Einlass. Ermäßigte Karten gibt es zudem für Studenten und Schüler über 16 Jahren sowie für Inhaber der Schlauen-Stromer-Karte von Sponsor energis. Dabei haben Jugendliche bis 16 Jahre sowieso immer freien Zutritt. „Und am Turnier-Dienstag stehen den Besuchern der Bitburger Badminton Open die Türen traditionell kostenlos offen“, erklärt Frank Liedke. Wurden an diesem Eröffnungstag früher immer nur die Qualifikationsrunden ausgespielt, ging man vor zwei Jahren dazu über, auch schon die erste Hauptrunde bei den Herreneinzeln auszutragen. „Das war eine Umstellung, die sich für die Zuschauer sehr gelohnt hat. So steigen wir schon am ersten Tag voll in das Turnier ein und man kann direkt den ersten Auftritt der besten Herren aus dem Hauptfeld erleben“, erklärt Turnierleiter Liedke.

Klare Vorteile haben Frühbucher auch bei der Hotel-Reservierung. Klug entscheidet, wer direkt mehrere Tage die sportlichen Wettkämpfe der Spitzenathleten verfolgt. Zumal am Turnier-Freitag durch den Reformationstag in fünf Bundesländern Feiertag ist und sich ein verlängertes Wochenende geradezu anbietet. Wie immer stehen den Besuchern bestimmte Turnier-Hotels zur Verfügung. Hier wurden in diesem Jahr mit dem Hotel am Triller, dem Mercure City und dem Mercure Hotel Süd preisliche Vereinbarungen getroffen und Pakete geschnürt. So werden vom Veranstalter für diese Saarbrücker Hotels spezielle Arrangements angeboten, bei denen die Eintrittskaten sowie ein Shuttle-Service von der Unterkunft zur Saarlandhalle enthalten sind. „In diesen Hotels sind auch alle Spieler untergebracht. Das hat dann durchaus seinen Reiz, wenn man morgens so Tisch an Tisch mit einem Badminton-Star frühstückt“, sagt Frank Liedke. Die Tickets oder gleich ein gesamtes Hotel-Arrangement kann hier über die Homepage bestellt werden. Im Menüpunkt „Besucher“ kommen alle Interessenten bequem und schnell zum Ziel.

Der frühe Vogel… spart beim Ticket

Jetzt schon an die Bitburger Badminton Open denken und Frühbucherrabatte sichern

Der deutsche Badminton-Sport befindet sich derzeit im Höhenflug. Die deutsche Nationalmannschaft wurde erstmals Mixed-Europameister. Spitzenspieler wie der amtierende Europameister Marc Zwiebler rüc...

Jetzt schon an die Bitburger Badminton Open denken und Frühbucherrabatte sichern

Der deutsche Badminton-Sport befindet sich derzeit im Höhenflug. Die deutsche Nationalmannschaft wurde erstmals Mixed-Europameister. Spitzenspieler wie der amtierende Europameister Marc Zwiebler rüc...

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Vollendet veredelter Badminton-Genuss

Die Meldefrist ist abgelaufen: Bitburger Open glänzen mit erlesenem Teilnehmerfeld

Das Publikum ist in blaues Scheinwerferlicht getaucht. Das Spielfeld erstrahlt dagegen in hellem Weiß. Rhythmisches Klatschen erfüllt die Halle. Die beiden Badminton-Profis auf dem Court liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. In einer irren Geschwindigkeit hageln die weißgefiederten Bälle nur so von der einen auf die andere Seite. Zu sehen ist dies vom 28. Oktober bis 2. November 2014 bei den 27. Bitburger Badminton Open. Aus aller Herren Länder kommen die Stars dieses Sports wieder in die Saarbrücker Saarlandhalle, um beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ihr Können zu beweisen. Die Traditionsveranstaltung ist auch für die deutschen Spieler eine gute Möglichkeit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Und sie haben ein großes Plus: den Heimvorteil! Wie bedeutend dieser Bonus ist, stellten im vergangenen Jahr Michael Fuchs vom 1. BC Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel unter Beweis. Sie rissen sich den Mixed-Titel unter den Nagel. Und natürlich versuchen sie jetzt, diesen zu verteidigen. Doch für das derzeit auf dem siebten Weltranglistenplatz stehende Gespann wird es leider auch die letzte Chance sein. Denn Birgit Michels kündigte an, sich in Kürze vom Leistungssport zu verabschieden. Wann genau, ist noch offen. Aber so wie dieses Duo Ende August seine letzte Weltmeisterschaft im dänischen Kopenhagen spielte, so wird die 27. Auflage der Bitburger Open wohl auch hier ein Endpunkt sein. „Für die Zuschauer in Saarbrücken heißt das: Noch einmal Birgit schauen, noch einmal Deutschlands beste Doppel-Spielerin anfeuern“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke.

Die Weltmeisterin gibt sich die Ehre
Dieser Wettkampf auf dem heimischen Parkett ist für alle deutschen Spitzenspieler ein Pflichttermin, den keiner verpassen möchte. Dabei ist der Weg zu den vorderen Platzierungen in diesem Jahr besonders steinig. „Wir haben ein sehr erlesenes Teilnehmerfeld“, weiß Liedke und ergänzt: „Alleine aus Indonesien gingen 24 und aus Malaysia 26 Spieler-Meldungen ein.“ Neben Athleten dieser beiden großen Badminton-Nationen darf sich das Publikum aber auch auf die amtierende Welt- und Europameisterin im Einzel freuen. Als frischgebackene Sensationssiegerin von Kopenhagen hat Carolina Marin aus Spanien ihr Kommen angekündigt. Weiterhin dabei ist Viktor Axelsen, der bei seiner Heim-WM Bronze gewann. Auch seine Landsleute Carsten Mogensen und Mathias Boe schlagen wieder in der Saarlandhalle auf. Das Spitzen-Doppel steht derzeit in der Welt auf Platz drei und konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Auch der Titelträger der beiden vergangenen Jahre im Einzel ist wieder mit von der Partie. Der Taiwanese Tien Chen Chou war daran schuld, dass sich Marc Zwiebler im Vorjahr mit dem zweiten Platz anfreunden musste. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim wird aber wieder alles versuchen, um sich beim Saarbrücker Turnier endlich den Titel zu sichern. Und für den auf dem Weltranglistenplatz 13 stehenden Tien Chen Chou geht es darum, den dritten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Vertreten sind weiterhin die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov. Zudem steht das Mixed Chris und Gabrielle Adcock in der Favoritenliste ganz weit oben, schließlich belegt das Ehepaar aus England in der Welt derzeit den fünften Platz.

Heute die Stars von morgen sehen
Doch bei alledem, ist nicht zu vergessen: Die Badminton-Großmacht China hat insgesamt 26 Akteure gemeldet. Das Team besteht aus einer Kombination von arrivierten Spielern wie dem Weltranglisten-11. Houwei Tian oder der Bitburger Open Siegerin von 2010 Xin Liu – aber auch aus einigen Jungspunden. Und die haben es faustdick hinter den Ohren. Gui Pu Lin wurde im April dieses Jahres Juniorenweltmeister und seinen Finalgegner Yuqi Shi bringt er gleich mit ins Saarland. Gemeldet haben auch Liu Yuchen und Li Junhui, die U19-Weltmeister im Herrendoppel von 2013. „Diese jungen Athleten gelten in ihrem Land als Badminton-Hoffnungen schlechthin. Und diese Rohdiamanten können auch in Saarbrücken schon sehr weit kommen. Der chinesische Verband schickt keinen seiner Spieler um die Welt, wenn er nicht auch Erfolgschancen hätte. Hier heißt es genau hinsehen, denn da bekommt man die Stars von morgen präsentiert“, weiß Frank Liedke. Auch ein Blick in die Historie unterstreicht dies. Bestes Beispiel: Der Weltmeister von Kopenhagen, Chen Long. Der Chinese holte sich 2009 den Juniorenweltmeistertitel. Ein Jahr später gewann er die Bitburger Open. In Saarbrücken sind also nicht nur aktuelle Top-Spieler zu bestaunen, sondern auch Talente, die später in aller Munde sind.

Spiel, Satz und … Party!
Bei dem Turnier wird neben dem sportlichen Geschehen immer auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Legendär ist die Players-Party. Am Samstag vor den Finalspielen geht traditionell die Post ab. Am 1. November 2014 wird bei der Players‘Night für rund 1.000 geladene Gäste wieder der rote Teppich ausgrollt. In der Saarbrücker Congresshalle steigt auch in diesem Jahr das Kombinations-Event aus Live-Musik, Club-Lounge und den verschiedensten kulinarischen Leckereien. Schnäppchenjäger werden sicher im Foyer der Saarlandhalle fündig. Dort stellen verschiedene Sportartikelhersteller bei einer Verkaufsmesse ihre neusten Produkte vor. Ein Besuch bei den Bitburger Open lohnt also in vielerlei Hinsicht.

Türen auf für die Sportgenießer

Theater, Oper, Kino oder Sport sind für alle da: Bitburger Badminton Open beteiligt sich an Kulturschlüssel Saar

Das Telefon klingelt. Marcus Braun kann sich schon denken, wer da an der anderen Leitung ist. Und tatsächlich: Es ist der Anruf von Peter Weber. Die beiden Männer kennen sich zwar nicht, doch haben sie sich zu einem Besuch bei den Bitburger Badminton Open verabredet. Jetzt gilt es, noch kurz die Details zu klären. Ohne die Hilfe von Peter Weber käme der Badmintonfan nämlich nicht in die Saarbrücker Saarlandhalle. Der 26-Jährige ist stark körperbehindert. Einen Führerschein besitzt der Rollstuhlfahrer nicht und alleine in den Bus einzusteigen, das ist ihm fast unmöglich. Deshalb ist es gut, dass es Peter Weber gibt. Er wird Marcus Braun zum 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier begleiten. So oder so ähnlich könnte sich das Szenario abspielen … Zusammengebracht hat die beiden dann der Kulturschlüssel Saar, der Anfang des Jahres vom Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte im Saarland e.V. ins Leben gerufen wurde. „Damit alle am kulturellen Leben teilnehmen können, vermitteln wir freiwillige Begleiter und Freikarten an Menschen, die nicht alleine ins Theater, zu Sportveranstaltungen, in den Zoo oder ins Kino gehen können“, erklärt Projektleiterin Susanne Burger. Einer der derzeit rund 30 Kulturspender sind nun auch die Bitburger Badminton Open. Der Veranstalter stellt Eintrittskarten für das Grand-Prix Gold Turnier zur Verfügung. „Als wir von dem Projekt hörten, waren wir begeistert. Und wir haben direkt unsere Zusage gegeben. Wir bieten mit den Bitburger Open eine interessante sportliche Veranstaltung, zu der wir die Besucher mit Handicap samt ihre Begleiter gerne einladen. Dafür stellen wir gerne Freikarten zur Verfügung. So können wir Menschen unterstützen, die ansonsten oft nur Zaungast des wahren Lebens sind und wir ermöglichen ihnen einen Zugang zu der sportlichen Vielfalt unseres Landes“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke.

Sportgenuss ganz einfach
Das Konzept des Kulturschlüssels Saar ist denkbar simpel. Es basiert auf drei Säulen: Auf der einen Seite gibt es die Kulturgenießer. Das sind die Menschen, die nicht alleine zu einer Veranstaltung gehen möchten oder können. Für sie vermittelt das Projekt einen Gefährten – das sind die Kulturbegleiter. Durch ihre Hilfe nehmen viele Menschen erstmals oder nach langer Zeit wieder am kulturellen oder sportlichen Leben teil. Der Dritte im Bunde sind die Kulturspender – also die Veranstalter. Der Kulturschlüssel Saar spricht diese an, ob sie im Zuge des Projektes bereit sind, Freikarten für die freiwillige Begleiter zu spendieren. Der Kulturschlüssel hat sich zur Aufgabe gemacht, diese drei Eckpfeiler zusammenzuführen und zu koordinieren. Und wenn das Projekt auch erst vor ein paar Monaten anlief, ist die Resonanz doch überwältigend. „Wir konnten schon über 65 Kulturbegleiter für ihre Aufgabe qualifizieren. Und auch die Liste der Kulturspender wird täglich länger. Wir können von Museen über Konzertbesuche bis zu Sportveranstaltungen alles anbieten. Vom Saarländischen Museumsverband über den Saarländischen Rundfunkt bis eben zu den Bitburger Badminton Open ist alles dabei“, weiß Susanne Burger.

So entstehen Freundschaften
Über die einmal im Monat vom Projektbüro per Brief verschickte und auch im Internet abrufbare Veranstaltungsliste suchen sich auch Marcus Braun und Peter Weber ihren Termin aus. Der Kulturschlüssel bringt die beiden dann unter einen Hut und vermittelt die Adressen. „Wie, wo und wann? Das machen Kulturgenießer und Begleiter unter sich aus. Im Idealfall haben sich hier sogar zwei Leute gefunden, die ihren nächsten Termin direkt miteinander absprechen. Denn es ist nicht ungewöhnlich, dass echte Freundschaften entstehen“, weiß Burger. Die Projektleiterin koordiniert dann nur noch mit den Spendern, wie der Begleiter an seine Freikarte kommt. Um Missbrauch auszuschließen, legitimiert er sich bei den Veranstaltern über eine Anstecknadel. Auch sind die Namen des Besucher-Duos den Stiftern bekannt. Susanne Burger übernimmt weiterhin die Abrechnung, denn für die Abholung und das Zurückbringen seines Schützlings bekommt der Begleiter die Fahrkosten erstattet. „Und wenn der Transport mit einem normalen Auto nicht möglich ist, können wir durch eine Kooperation mit dem FfB auch einen Fahrdienst stellen“, erklärt sie. Ob Theater, Oper, Kino oder Bitburger Open – das Saarland bietet jede Menge Kultur und Sport. Und der Kulturschlüssel Saar sperrt für jeden die Türen auf.

Mit dem Bitburger FANBUS zum Grand-Prix Gold Turnier

Jetzt gibt es den perfekten Vereinsausflug zu gewinnen: Hin- und Rückfahrt, Tickets sowie ein Treffen mit einem Nationalspieler inklusive

Spieler, Trainer, Funktionäre – aufgepasst! Wer weiß, seit wann Bitburger Hauptsponsor und Namensgeber der Bitburger Badminton Open in Saarbrücken ist? Wer die richtige Antwort kennt, sollte unbedingt beim diesjährigen Gewinnspiel mitmachen. Denn als Preis wird für den 1. November 2014 eine tolle Vereinsfahrt zum mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ausgelost. Die Club-Mitglieder werden am Turniersamstag vom Bitburger FANBUS abgeholt – direkt an einem vereinbarten Treffpunkt, egal wo in Deutschland. Mit verschiedenen, leckeren Produkten der Brauerei an Bord geht es dann geradewegs zu den Halbfinalspielen in die Saarbrücker Saarlandhalle. Dort werden den Gewinnern die Eintrittskarten überreicht, die es als Geschenk noch obendrauf gibt. Die Vereinsmitglieder können dann die internationalen Badminton-Helden aus nächster Nähe erleben. Sie können bei den rassigen Duellen der Weltklassespieler mitfiebern und ganz unmittelbar die Magie dieses Sports spüren. „Und als besonderes Highlight organisieren wir für die Gruppe noch ein Treffen mit einem deutschen Badminton-Nationalspieler“, erklärt Turnierdirektor Frank Liedke. Nach dem letzten Spiel des Tages tritt der Verein wieder die Heimreise an und der Bitburger FANBUS bringt die Gewinner wohlbehalten nach Hause.

„Mit unserem Gewinnspiel und dieser Reise möchten wir den Badminton-Fans ein besonderes und unvergessliches Gemeinschaftserlebnis bieten – den perfekten Vereinsausflug. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Veranstalter diese tolle Aktion durchführen zu können“, erklärt Thomas Melzer, Leiter Sport- und Kulturmanagement bei Bitburger. Insgesamt stehen im Bitburger FANBUS 40 Plätze zur Verfügung. Mitmachen können alle dem Deutschen Badminton Verband angeschlossenen Vereine. Wer teilnehmen möchte, muss nur die richtige Antwort auf oben genannte Frage mit Angabe des Vereins und einem Ansprechpartner samt Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mailadresse an bitburgeropen(at)bitburger.de schicken. Und dann heißt es: Daumen drücken! Unter allen richtigen Einsendungen wird Fortuna per Losverfahren entscheiden, wer sich auf die Reise freuen darf. Der gezogene Verein wird von der Bitburger Braugruppe kontaktiert, um alle organisatorischen Dinge wie Abfahrtszeit und Treffpunkt zu klären. Teilnahmeschluss ist am 16. Oktober 2014 um 16 Uhr.

Teilnahmebedingungen


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Zur Einstimmung - Trailer Bitburger Open 2015

Hier schon mal als kleiner Appetithappen - unser Trailer für 2015.

Wie heißt es auf Neudeutsch so schön: save the date!



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