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Der frühe Vogel… spart beim Ticket

Jetzt schon an die Bitburger Badminton Open denken und Frühbucherrabatte sichern

Der deutsche Badminton-Sport befindet sich derzeit im Höhenflug. Die deutsche Nationalmannschaft wurde erstmals Mixed-Europameister. Spitzenspieler wie der amtierende Europameister Marc Zwiebler rüc...

Jetzt schon an die Bitburger Badminton Open denken und Frühbucherrabatte sichern

Der deutsche Badminton-Sport befindet sich derzeit im Höhenflug. Die deutsche Nationalmannschaft wurde erstmals Mixed-Europameister. Spitzenspieler wie der amtierende Europameister Marc Zwiebler rüc...

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Olympia schwingt schon mit

Hohes Niveau bei den 27. Bitburger Badminton Open – viele Nationen testen für Rio

Vom 28. Oktober bis 2. November 2014 treten bei den 27. Bitburger Badminton Open insgesamt 360 Spitzenspieler aus 37 Ländern in den sportlichen Wettstreit. Sie reisen aus der ganzen Welt nach Saarbrücken – von Kanada über Mauritius bis nach Japan. Und beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarlandhalle sind natürlich auch alle deutschen Topathleten am Start. Bis dato war das Heimturnier für sie stets ein gutes Pflaster. Ein Blick in die Historie zeigt: Die Deutschen liefern hier immer tolle Leistungen ab. Sie standen im Finale oder sie trugen sich auch schon sehr oft in die Siegerliste ein – was bei anderen Wettkämpfen auf vergleichbarem Niveau nicht immer gelingt. „Schaut man sich die diesjährigen Meldungen an, ist schön zu sehen, dass die einzelnen Nationen sich strategisch schon sehr stark auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 ausrichten. Am 1. Mai 2015 beginnt nämlich die Qualifikationsphase“, erklärt Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes e.V. (DBV). Bedeutet: Es wird viel getestet – verschiedene Möglichkeiten werden ausprobiert.

So darf sich der Laie von der Setzliste nicht beirren lassen. Ein Beispiel: Der Chinese Nan Zhang wurde 2011 Weltmeister im Mixed und gewann in dieser Disziplin in London olympisches Gold. In Saarbrücken wird er allerdings in der Qualifikation starten – denn er spielt im Herrendoppel mit einem Nachwuchsathleten zusammen. Ebenso tritt Thien How Hoon aus Malaysia in der Quali an. Zusammen mit Wee Kiong Tan bilden sie ein Herrendoppel, das derzeit in der Welt auf Platz sieben steht. Doch beide bekommen jetzt einen anderen Partner an ihre Seite. „Da spielen Leute in der Qualifikation, die sehr weit kommen können“, weiß Kranitz und erläutert: „Das Turnier hat einen vorolympischen Charakter. Indiz dafür ist auch, dass die Badminton-Nationen Indonesien, Malaysia und China in großer Teamstärke antreten. Das Niveau ist somit sehr hoch und die Qualität ist deutlich stärker als in den beiden Jahren zuvor. Für uns wird es da natürlich schwer. Aber es ist alles eng beieinander. Und so sind Vorhersagen nur schwer zu treffen.“ Das verspricht Spannung, was natürlich die Zuschauer freuen dürfte.

Im Herreneinzel ist Viktor Axelsen an Position eins gesetzt. Der Däne gewann bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen Ende August Bronze. Dahinter folgt der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre, Tien Chen Chou aus Taiwan. Auf Rang drei der Setzliste befindet sich der Chinese Houwei Tian, der in der Weltrangliste den 14. Platz belegt. Marc Zwiebler wird in Saarbrücken auf der Vier geführt. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim steht mittlerweile im globalen Ranking auf Position 21 – mit Tendenz nach oben. Jüngst gewann der 30-Jährige hintereinander die Meisterschaften von Bulgarien und Tschechien. Am Turnierdienstag trifft Zwiebler in seiner Erstrundenpartie auf Yan Kit Chan aus Hongkong. Sein Vereinskollege Dieter Domke hat auch für das Turnier gemeldet und belegt in der Setzliste die Position 12. Doch der 27-Jährige hatte sich erst Ende September am Knie verletzt und musste am Meniskus operiert werden. Bis dato konnte er nur leicht trainieren – von daher wird es für ihn sehr schwer. In der ersten Runde muss Domke gegen den Russen Anatoliy Yartsev antreten.

Die Deutschen haben im Herrendoppel mit Michael Fuchs und Johannes Schöttler ein heißes Eisen im Feuer. Die beiden Spieler des 1. BC Bischmisheim sind in der Setzliste auf der dritten Position angesiedelt. Im ersten Spiel müssen sie gegen das chinesische Duo Kaixiang Huang und Si Wei Zheng antreten. Hinter dem DBV-Gespann stehen die Europameister auf Rang vier, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov aus Russland. Nur schwer zu schlagen, werden aber sicher die beiden Dänen Carsten Mogensen und Mathias Boe sein. Das Spitzen-Doppel ist derzeit in der Welt auf Platz drei zu finden – und es konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Hinter den beiden Führenden der Setzliste reihen sich ihre Landsleute Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding ein.  

Das Damenfeld wird von der frischgebackenen Weltmeisterin Carolina Marin angeführt – sie ist hier wohl das Maß aller Dinge. Hinter der im globalen Ranking auf Position neun stehenden Spanierin folgen dann Michelle Li aus Kanada und Beiwen Zhang aus Malaysia. Vertreter der schwarz-rot-goldenen Farben schafften es nicht in die Setzliste. Mit Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen ist nur eine Spielerin im Hauptfeld zu finden. Die deutsche Meisterin trifft in ihrer Auftaktpartie auf die Russin Natalia Perminova.

Anders sieht die Sache wiederrum im Mixed aus. Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel konnten im Jahr zuvor den Titel bei den Bitburger Open gewinnen – nun werden sie in der Setzliste auf Position zwei geführt. Vor ihnen stehen ihre Finalgegner aus dem Vorjahr: Das Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock aus England ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet. „Wir werden natürlich alles daran setzen, unseren Titel zu verteidigen. Doch ein Blick auf die Meldeliste zeigt: Das wird in diesem Jahr sehr schwer. Das Mixed und auch das Herren-Doppel sind überaus stark besetzt. Da kann man nichts versprechen – außer, dass wir natürlich alles versuchen werden, so weit wie möglich zu kommen. Denn eines ist auch klar. So ein Turnier daheim hat seine eigene Dynamik und ist immer etwas ganz besonders“, sagt Michael Fuchs, der mit Birgit Michels zusammen auf dem achten Weltranglistenplatz rangiert. Die Deutschen müssen bei der Ouvertüre gegen Evgenij Dremin und Evgenia Dimova aus Russland bestehen. Ebenfalls vorne zu finden, ist das gemischte Doppel Max Schwenger und Carla Nelte. Die beiden Akteure vom TV Refrath stehen auf Position vier und müssen in ihrem ersten Spiel gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee antreten.

Dabei geht Carla Nelte auch im Damendoppel an den Start und ist mit ihrer Spielpartnerin Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim auf dem siebten Rang notiert. Sie müssen sich in ihrem ersten Spiel gegen Ya Ching Hsu und Yu Po Pai aus Taiwan behaupten. Laut Liste sind in dieser Disziplin die Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek favorisiert – die in der Welt auf Rang elf stehen. Dahinter folgen Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien, vor Anastasia Chervyakova und Nina Vislova aus Russland.

Noch bevor der erste Ball die Netzkante überquerte, kann Turnier-Direktor Frank Liedke eine gute Nachricht für diese Traditionsveranstaltung verkünden: „Seit 2003 ist unser Turnier nach der bekannten Brauerei aus der Eifel benannt. Und wir sind sehr froh, dass wir den Sponsoren-Vertrag mit Bitburger um zwei weitere Jahre verlängern konnten. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaft und auch zur Region“.

Vollendet veredelter Badminton-Genuss

Die Meldefrist ist abgelaufen: Bitburger Open glänzen mit erlesenem Teilnehmerfeld

Das Publikum ist in blaues Scheinwerferlicht getaucht. Das Spielfeld erstrahlt dagegen in hellem Weiß. Rhythmisches Klatschen erfüllt die Halle. Die beiden Badminton-Profis auf dem Court liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. In einer irren Geschwindigkeit hageln die weißgefiederten Bälle nur so von der einen auf die andere Seite. Zu sehen ist dies vom 28. Oktober bis 2. November 2014 bei den 27. Bitburger Badminton Open. Aus aller Herren Länder kommen die Stars dieses Sports wieder in die Saarbrücker Saarlandhalle, um beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ihr Können zu beweisen. Die Traditionsveranstaltung ist auch für die deutschen Spieler eine gute Möglichkeit, sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Und sie haben ein großes Plus: den Heimvorteil! Wie bedeutend dieser Bonus ist, stellten im vergangenen Jahr Michael Fuchs vom 1. BC Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel unter Beweis. Sie rissen sich den Mixed-Titel unter den Nagel. Und natürlich versuchen sie jetzt, diesen zu verteidigen. Doch für das derzeit auf dem siebten Weltranglistenplatz stehende Gespann wird es leider auch die letzte Chance sein. Denn Birgit Michels kündigte an, sich in Kürze vom Leistungssport zu verabschieden. Wann genau, ist noch offen. Aber so wie dieses Duo Ende August seine letzte Weltmeisterschaft im dänischen Kopenhagen spielte, so wird die 27. Auflage der Bitburger Open wohl auch hier ein Endpunkt sein. „Für die Zuschauer in Saarbrücken heißt das: Noch einmal Birgit schauen, noch einmal Deutschlands beste Doppel-Spielerin anfeuern“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke.

Die Weltmeisterin gibt sich die Ehre
Dieser Wettkampf auf dem heimischen Parkett ist für alle deutschen Spitzenspieler ein Pflichttermin, den keiner verpassen möchte. Dabei ist der Weg zu den vorderen Platzierungen in diesem Jahr besonders steinig. „Wir haben ein sehr erlesenes Teilnehmerfeld“, weiß Liedke und ergänzt: „Alleine aus Indonesien gingen 24 und aus Malaysia 26 Spieler-Meldungen ein.“ Neben Athleten dieser beiden großen Badminton-Nationen darf sich das Publikum aber auch auf die amtierende Welt- und Europameisterin im Einzel freuen. Als frischgebackene Sensationssiegerin von Kopenhagen hat Carolina Marin aus Spanien ihr Kommen angekündigt. Weiterhin dabei ist Viktor Axelsen, der bei seiner Heim-WM Bronze gewann. Auch seine Landsleute Carsten Mogensen und Mathias Boe schlagen wieder in der Saarlandhalle auf. Das Spitzen-Doppel steht derzeit in der Welt auf Platz drei und konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Auch der Titelträger der beiden vergangenen Jahre im Einzel ist wieder mit von der Partie. Der Taiwanese Tien Chen Chou war daran schuld, dass sich Marc Zwiebler im Vorjahr mit dem zweiten Platz anfreunden musste. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim wird aber wieder alles versuchen, um sich beim Saarbrücker Turnier endlich den Titel zu sichern. Und für den auf dem Weltranglistenplatz 13 stehenden Tien Chen Chou geht es darum, den dritten Sieg in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Vertreten sind weiterhin die amtierenden Europameister im Herrendoppel, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov. Zudem steht das Mixed Chris und Gabrielle Adcock in der Favoritenliste ganz weit oben, schließlich belegt das Ehepaar aus England in der Welt derzeit den fünften Platz.

Heute die Stars von morgen sehen
Doch bei alledem, ist nicht zu vergessen: Die Badminton-Großmacht China hat insgesamt 26 Akteure gemeldet. Das Team besteht aus einer Kombination von arrivierten Spielern wie dem Weltranglisten-11. Houwei Tian oder der Bitburger Open Siegerin von 2010 Xin Liu – aber auch aus einigen Jungspunden. Und die haben es faustdick hinter den Ohren. Gui Pu Lin wurde im April dieses Jahres Juniorenweltmeister und seinen Finalgegner Yuqi Shi bringt er gleich mit ins Saarland. Gemeldet haben auch Liu Yuchen und Li Junhui, die U19-Weltmeister im Herrendoppel von 2013. „Diese jungen Athleten gelten in ihrem Land als Badminton-Hoffnungen schlechthin. Und diese Rohdiamanten können auch in Saarbrücken schon sehr weit kommen. Der chinesische Verband schickt keinen seiner Spieler um die Welt, wenn er nicht auch Erfolgschancen hätte. Hier heißt es genau hinsehen, denn da bekommt man die Stars von morgen präsentiert“, weiß Frank Liedke. Auch ein Blick in die Historie unterstreicht dies. Bestes Beispiel: Der Weltmeister von Kopenhagen, Chen Long. Der Chinese holte sich 2009 den Juniorenweltmeistertitel. Ein Jahr später gewann er die Bitburger Open. In Saarbrücken sind also nicht nur aktuelle Top-Spieler zu bestaunen, sondern auch Talente, die später in aller Munde sind.

Spiel, Satz und … Party!
Bei dem Turnier wird neben dem sportlichen Geschehen immer auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Legendär ist die Players-Party. Am Samstag vor den Finalspielen geht traditionell die Post ab. Am 1. November 2014 wird bei der Players‘Night für rund 1.000 geladene Gäste wieder der rote Teppich ausgrollt. In der Saarbrücker Congresshalle steigt auch in diesem Jahr das Kombinations-Event aus Live-Musik, Club-Lounge und den verschiedensten kulinarischen Leckereien. Schnäppchenjäger werden sicher im Foyer der Saarlandhalle fündig. Dort stellen verschiedene Sportartikelhersteller bei einer Verkaufsmesse ihre neusten Produkte vor. Ein Besuch bei den Bitburger Open lohnt also in vielerlei Hinsicht.

Vier deutsche Doppel stehen im Viertelfinale

Bei den Bitburger Badminton Open trennt sich die Spreu vom Weizen

Wer zieht ins Viertelfinale ein? Darum ging es heute bei den 27. Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle. Dabei hatten die Deutschen nur noch Chancen über die Doppel, sich einen Platz in der Runde der letzten Acht zu sichern. Nach dem gestrigen Tag waren sowohl im Damen- wie auch im Herreneinzel keine Spieler des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mehr vertreten. Am Ende des heutigen Tages war klar: Beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier werden morgen vier Partien mit deutscher Beteiligung gespielt. Für das um 12 Uhr beginnende Viertelfinale haben sich ein Herrendoppel, ein Damendoppel sowie zwei Mixed qualifiziert.

Im Herrendoppel vertraten noch drei Paare die schwarz-rot-goldenen Farben. Ins Viertelfinale schafften es nur Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Sie besiegten die vorher als sehr unangenehme Gegner eingestuften Indonesier Alvent Yulianto Chandra und Yonathan Suryatama Dasuki souverän mit 21:13, 21:15. Die beiden an Position drei gesetzten Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim treffen nun wieder auf ein Doppel aus dem Inselstaat. Morgen geht es gegen  Berry Angriawan und Ricky Karanda Suwardi, die auf der Setzliste an Position sieben zu finden sind. Ausgeschieden sind derweil Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Mark Lamsfuß vom 1. BC Wipperfeld. Die Polen Adam Cwalina und Przemyslaw Wacha hatten mit 19:21, 21:17 und 21:12 knapp die Nase vorne. Auch für Max Schwenger vom TV Refrath und Josche Zurwonne vom SC Union Lüdinghausen war heute Endstation. Doch die beiden verkauften sich teuer. Die an Position sechs gesetzten Chinesen Yilv Wang und Wen Zhang kamen beim 14:21, 21:13 und 21:19 ganz schön ins Schwitzen.

Im Damendoppel gab es nur noch eine Chance auf ein Weiterkommen. Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim und Carla Nelte vom TV Refrath mussten gegen das Duo Nadia Fankhauser aus der Schweiz und Sannatasah Saniru aus Malaysia antreten. Und die beiden Deutschen legen los wie die Feuerwehr – mit 21:11 holten sie sich den ersten Satz. Im zweiten ließen sie nichts mehr anbrennen und schlossen ihn mit 21:18 ab. Nun warten zwei Chinesinnen: Dongni Ou und Yu Xiaohan waren heute dafür verantwortlich, dass die an Position eins gesetzten Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek die Heimreise antreten müssen. „Morgen wartet ein harter Brocken. Wie die heute die an Nummer eins Gesetzten mit zweimal 21:12 wegputzten, das war souverän. Wir müssen morgen 100 Prozent geben, geduldig spielen und uns gut bewegen, um eine Chance zu haben. Das Problem ist: Das sind ganz junge Chinesinnen, die wir gar nicht kennen. Aber unsere Trainer haben ihre Spiele aufgezeichnet, so dass wir gut vorbereitet in die Partie gehen“, erklärte Johanna Goliszewski, die wie Michael Fuchs und Johannes Schöttler heute ein Mammutprogramm mit drei Partien abspulte.

Bis heute mussten die gemischten Doppel warten, bis sie endlich die Courts betreten durften. Die Mixed-Paare spielten dann auch gleich zwei Runden aus. Sie eröffneten den Turniertag und beendeten ihn. Gestartet mit sechs deutschen Vertretern waren es nach Durchgang eins immer noch vier Paare, die um den Einzug ins Viertelfinale kämpften. Geschafft haben es die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel. Sie machten beim 21:11 und 21:17 mit Jorrit De Ruiter und Samantha Barning aus den Niederladen nicht viel Federlesen. Birgit Michels meinte zum Spiel: „Wir konnten eine konstante Leistung abrufen. Wir hatten das Match immer unter Kontrolle und es ist uns gelungen, die Konzentration permanent oben zu halten. Und jetzt heißt es, weiter Spaß zu haben.“ Als Spaßverderber wollen sich morgen Longfei Shi und Qianxin Zhong aus China betätigen, die heute ihre auf Rang fünf notierten Landsleute Kaixiang Huang und Yi Fan Jia aus dem Turnier beförderten.

Dass mindestens ein deutsches Mixed die nächste Runde erreicht, war schon vorher klar. So sah das Turnier-Tableau ein internes Duell vor. Hier gewannen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski gegen die an Position acht gesetzten Peter Käsbauer und Isabel Herttrich – beide vom PTS Rosenheim. Die Bayern hatten am Ende mit 21:13, 19:21 und 14:21 das Nachsehen gegen ihre Teamkollegen. „Wir kennen die beiden aus zahllosen Trainingsspielen. Wir wollten heute mit Spaß an die Sache rangehen und schauen, was rauskommt. Und wir waren am Ende die Glücklichen“, erklärte Johanna Goliszewski. Auf sie und Schöttler warten nun Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien. Eine Sensation hätten heute Raphael Beck vom TV Refrath und Kira Kattenbeck vom BV RW Wesel gebraucht, um die nächste Runde zu erreichen. Die beiden mussten gegen Chris und Gabrielle Adcock aus England antreten. Das Ehepaar ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet und hier steht es ganz oben auf der Setzliste. Schon in der ersten Runde kamen die in der Setzliste an Nummer vier gelegenen Max Schwenger und Carla Nelte unter die Räder. Die beiden Akteure vom TV Refrath verloren mit 21:15, 10:21 und 17:21 gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee.

Im Damen- und Herreneinzel kam es heute zu keiner großen Überraschung. Die Favoriten wurden ihrer Rolle größtenteils gerecht. So ist auch Tien Chen Chou weiter. Der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre aus Taiwan ist durch seinen Sieg bei den French Open am Sonntag zuvor in der heute neu veröffentlichten Weltrangliste von Position 13 auf acht geklettert. Auch der an Nummer drei gesetzte Chinese Houwei Tian hatte keine Mühe. Bei den Damen zieht die Weltmeisterin Carolina Marin aus Spanien einsam ihre Kreise. Eine halbe Stunde benötigte sie für das 21:9 und 21:12 gegen Rong Schafer aus den USA.

TV-Sondersendung zu Bitburger Open: Saarländischer Rundfunk berichtet live

Finale des Grand Prix Gold-Turniers von 16 bis 17.15 Uhr im dritten Programm

Wer am Sonntag, 2. November, aus welchen Gründen auch immer nicht in der Saarlandhalle sein kann, um das Finale bei den Bitburger Badminton Open hautnah zu verfolgen: Der Saarländische Rundfunk berichtet in einer Sondersendung von 16 bis 17.15 Uhr vom Grand-Prix Gold Turnier. Im dritten Programm des ARD-Senders wird eines der fünf Endspiele live gezeigt, dazu gibt es noch Aufzeichnungen und Interviews rund um das mit 120.000 US-Dollar dotierte Traditionsturnier aus dem Saarland. Sofern es deutsche Spieler in das Finale schaffen, steht deren Auftritt vor heimischem Publikum selbstverständlich im Fokus der Berichterstattung. Für alle, die den SR nicht über Kabel oder Satellitenschüssel empfangen können, ist das Ganze auch über den Livestream auf der SR-Homepage im Internet zu sehen.     

Chinesen dominieren Bitburger Badminton Open

Finale beim Grand-Prix Gold Turnier in Saarbrücken

Kommen die Chinesen, bleiben sie in der Regel gerne länger. Und am Ende sind sie zumeist auch auf dem Siegertreppchen zu finden. Beim Badminton ist das so. Die Finalspiele bei den Bitburger Open machten da heute keine Ausnahme. Die Badminton-Großmacht hatte beim Schlussakt in der Saarbrücker Saarlandhalle in den fünf Disziplinen gleich vier Titelchancen – und sie nutzte alle! Nur Taiwan konnte sich beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier das Herreneinzel sichern. Im gestrigen Halbfinale waren mit dem Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel sowie dem Herrendoppel Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler die letzten im Turnier verbliebenen Deutschen ausgeschieden.

Der Turniertag startete um 14 Uhr mit dem Dameneinzel. Und hier standen sich direkt schon zwei Athletinnen aus dem Reich der Mitte gegenüber. Die 20-jährige Sun Yu musste gegen ihre Landsfrau Bing Jiao He antreten. Die erst 17-jährige Jugend-Olympiasiegerin von 2014 hielt zu Anfang sehr gut mit und gewann den ersten Satz mit 21:16. Der zweite ging dann mit 21:15 an ihre Teamkameradin Yu, die im Halbfinale dafür sorgte, dass die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien ihre Koffer packen musste. Im dritten Durchgang schwanden dann die Kräfte von Bing Jiao He und die an Position vier gesetzte Yu gewann den Schlussakkord mit 21:12. „Wir sind gute Freundinnen und von den vielen Trainingseinheiten kennen wir uns natürlich aus dem Effeff. Von daher war es heute ein sehr schweres Spiel“, erklärte die Siegerin.

Das nächste Kapitel der chinesischen Dominanz wurde dann im Mixed geschrieben. Si Wei Zheng und Qingchen Chen setzten sich hier mit Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika auseinander. Die Indonesier hatten im Viertelfinale die Deutschen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim aus dem Turnier befördert. Einen Tag später war dann das in der Welt auf Position neun gelistete Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels auf ihrer Abschussliste. Davon völlig unbeeindruckt machten die Chinesen mit ihrem Gegner nicht viel Federlesen. Mit einem kurzen, knackigen 21:11 und 21:13 sicherten sie sich den Titel. Am Tag zuvor hatten sie schon das englische Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock nach Hause geschickt – ihres Zeichens Weltranglisten-Fünfte und bei den Bitburger Open an Position eins gesetzt.

Den dritten Titel in der Sammlung der Chinesen machten dann Yilv Wang und Wen Zhang im Herrendoppel perfekt. Sie gewannen völlig ungefährdet und recht humorlos gegen Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mit 21:14 und 21:10. Die Dänen waren im Halbfinale für das Ausscheiden von Michael Fuchs und Johannes Schöttler verantwortlich. Und zum letzten Mal an diesem Tag stieg das Damendoppel Dongni Ou und Yu Xiaohan für den chinesischen Badmintonverband auf das Siegerpodest. Hier bekamen Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya die geballte Vormachtstellung der Badminton-Künstler aus dem Land des Lächelns zu spüren. Dabei hatten die Damen aus Russland nicht viel zu lachen. Mit zweimal 21:15 wurden sie höflich, aber bestimmend in ihre Schranken verwiesen.

In der einzigen Begegnung ohne chinesische Beteiligung standen sich Tien Chen Chou aus Taiwan und Scott Evans aus Irland gegenüber. Der Mann aus Asien verfolgte dabei einen klaren Auftrag: Der Weltranglisten-Achte wollte seinen dritten Bitburger Open Titel in Folge in trockene Tücher bringen. Und das gelang ihm auch bemerkenswert gut. Mit 21:17 und 21:10 ließ er dem Europäer kaum eine Chance – die beiden trennen im globalen Ranking auch 27 Plätze. „Ich bin enttäuscht. Es ist immer schade, wenn es so endet. Ich habe alles versucht, aber meine Beine waren zu müde“, sagte Scott Evans, für den diese Endspielteilnahme aber schon seinen größten Erfolg beim Grand-Prix Gold Turnier darstellt. Der auf dem Setzplatz zwei gelistete Tien Chen Chou zeigte sich dagegen sehr zufrieden – fühlt er sich in Saarbrücken augenscheinlich auch pudelwohl. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander das Turnier gewonnen. Natürlich mag ich es sehr. Ich versuche, jedes Jahr wieder hierher zu kommen. Und es lohnt sich…“ Angesprochen, ob er nicht etwa wie Scott Evans müde Beine hätte, da er auch Sonntag zuvor schon den Siegerscheck bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris überreicht bekam, meinte der Taiwanese: „Oh doch. Schon. Aber ich habe versucht, um jeden Punkt zu kämpfen und mit viel Leidenschaft dabei zu sein. Das ist mir offensichtlich gelungen.“

Deutschland bester Einzelspieler war auch in der Halle und sah sich das Final-Duell an. Marc Zwiebler vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim verpasste den Badminton-Fans einen Schrecken. Er ging als Titelaspirant an den Start, flog aber direkt in der ersten Runde aus dem Turnier. „Ich weiß immer noch nicht genau, wie das passieren konnte. Aber ich hatte in den vergangenen sieben Wochen einen Terminplan voller Wettkämpfe. Da haben dann im ersten Spiel wohl ein paar Prozent gefehlt. Und schon ist man raus. Vielleicht habe ich mir auch selbst zu viel Druck auferlegt. Nach zwei Finalteilnahmen wollte ich endlich das Turnier gewinnen“, sagte der 30-jährige Europameister von 2012.

Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen

Angebot: Vereins-Nachwuchs trainiert bei den Bitburger Open mit den Profis

„Sehr gut, du musst nur noch ein bisschen auf deine Schlägerhaltung achten.“ Anne nickt und macht sich strahlend noch einmal an die Übung. Wer der Elfjährigen diese Ratschläge erteilt, ist kein Geringerer als Badminton-Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Johannes Schöttler. Und die Profis des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim werden auch in diesem Jahr während der 27. Bitburger Badminton Open ihre Tipps, Tricks und Kniffs an den Nachwuchs weitergeben. Am 1. November 2014 von 9 bis 14 Uhr sowie einen Tag später von 9 bis 13 Uhr finden im Rahmen des mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turniers wieder Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche statt. Diese an Vereine und Verbände gerichtete Aktion wurde vor fünf Jahren von den Organisatoren der Bitburger Open ins Leben gerufen. Und mittlerweile hat sich dieses Angebot zum absoluten Renner entwickelt: „Wir bekommen immer zahlreiche Anmeldungen. Im vergangenen Jahr waren es rund 150 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland, die an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken während des Turniers die Schläger schwangen. Trainiert werden sie auch in diesem Jahr von deutschen Spitzenspielern – darunter Olympioniken, Deutsche Meister sowie aktive und ehemalige Bundesligaspieler“, erklärt Mathias Aßmann, der diese besonderen Übungseinheiten in diesem Jahr organisiert und koordiniert.

Neben der Chance, die deutschen Badminton-Stars einmal hautnah zu erleben und mit ihnen zusammen auf dem Trainingscourt zu stehen, gibt es noch weitere gute Gründe, sich anzumelden. So bekommt jeder Teilnehmer ein halbes Dutzend Naturfederbälle von Wilson geschenkt. „Toll kommt auch immer an, dass wir die Gruppen nach dem Training noch zu den Halbfinals beziehungsweise Finals der Bitburger Open einladen. Die Eintrittskarten für die Saarbrücker Saarlandhalle gibt es von uns als Bonus obendrauf“, erzählt Turnierdirektor Frank Liedke. Mittlerweile ist das Training mit den Besten ein solcher Erfolg, dass dafür mehr Anmeldungen eingehen wie Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. Liedke: „Daher losen wir seit zwei Jahren aus, wer in den Genuss der Trainingseinheiten kommt. Das ist die fairste Lösung.“ Denn die Mitmach-Aktion soll auf keinen Fall eine anonyme Massenabfertigung sein. Sie ist so organisiert, dass für jedes Feld ein eigener Coach zur Verfügung steht. So können die Spitzenspieler ganz individuell auf ihre Gruppe eingehen und jedem Teilnehmer die nötige Aufmerksamkeit schenken. Das Leistungsniveau spielt dabei keine Rolle. „Es kommen Jugendspieler aus ganz Deutschland und sogar aus Luxemburg waren schon welche da. Es macht allen immer großen Spaß und das Feedback ist hervorragend“, weiß Mathias Aßmann.

Auch die Profis sind mit Freude dabei. So witzelte Lukas Schmidt im vergangenen Jahr: „Ich bin bei den Bitburger Open sogar extra schon am Mittwoch rausgeflogen, damit ich noch mehr Energie und Power für das Training habe“, meinte der Deutsche Meister von 2014 im Einzel. Auch die Eltern der Jugendlichen waren total begeistert: „Wir sind das erste Mal hier. Das ist eine fantastische Veranstaltung und die Kinder sind total aus dem Häuschen“, schwärmte beispielsweise Gabi Fischer, die Betreuerin des 1. BC Worms. Ihr Verein war mit 15 jungen Spielerinnen und Spielern angereist. Und nach der Trainingseinheit sicherten sich einige von ihnen noch Autogramme ihrer Stars. „Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder. Das darf man sich wirklich nicht entgehen lassen“, lautete das letztjährige Fazit von Fischer.

Anmeldungen für das Training sind bis zum 17. Oktober 2014 beim Koordinationsbüro der Bitburger Open möglich. Oder einfach eine E-Mail mit Teilnehmerzahl und Ansprechpartner an Mathias Aßmann schicken – mathias@bc-bischmisheim.de. Mit den glücklichen Gewinnern des Losverfahrens setzen sich die Veranstalter rechtzeitig in Verbindung, um sich bezüglich Uhrzeit und Treffpunkt abzustimmen. Wichtig ist natürlich, dass jeder Teilnehmer eine komplette Ausrüstung mit Schläger, Sportbekleidung und Hallenschuhe im Gepäck hat.

Mit dem Bitburger FANBUS zum Grand-Prix Gold Turnier

Jetzt gibt es den perfekten Vereinsausflug zu gewinnen: Hin- und Rückfahrt, Tickets sowie ein Treffen mit einem Nationalspieler inklusive

Spieler, Trainer, Funktionäre – aufgepasst! Wer weiß, seit wann Bitburger Hauptsponsor und Namensgeber der Bitburger Badminton Open in Saarbrücken ist? Wer die richtige Antwort kennt, sollte unbedingt beim diesjährigen Gewinnspiel mitmachen. Denn als Preis wird für den 1. November 2014 eine tolle Vereinsfahrt zum mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ausgelost. Die Club-Mitglieder werden am Turniersamstag vom Bitburger FANBUS abgeholt – direkt an einem vereinbarten Treffpunkt, egal wo in Deutschland. Mit verschiedenen, leckeren Produkten der Brauerei an Bord geht es dann geradewegs zu den Halbfinalspielen in die Saarbrücker Saarlandhalle. Dort werden den Gewinnern die Eintrittskarten überreicht, die es als Geschenk noch obendrauf gibt. Die Vereinsmitglieder können dann die internationalen Badminton-Helden aus nächster Nähe erleben. Sie können bei den rassigen Duellen der Weltklassespieler mitfiebern und ganz unmittelbar die Magie dieses Sports spüren. „Und als besonderes Highlight organisieren wir für die Gruppe noch ein Treffen mit einem deutschen Badminton-Nationalspieler“, erklärt Turnierdirektor Frank Liedke. Nach dem letzten Spiel des Tages tritt der Verein wieder die Heimreise an und der Bitburger FANBUS bringt die Gewinner wohlbehalten nach Hause.

„Mit unserem Gewinnspiel und dieser Reise möchten wir den Badminton-Fans ein besonderes und unvergessliches Gemeinschaftserlebnis bieten – den perfekten Vereinsausflug. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Veranstalter diese tolle Aktion durchführen zu können“, erklärt Thomas Melzer, Leiter Sport- und Kulturmanagement bei Bitburger. Insgesamt stehen im Bitburger FANBUS 40 Plätze zur Verfügung. Mitmachen können alle dem Deutschen Badminton Verband angeschlossenen Vereine. Wer teilnehmen möchte, muss nur die richtige Antwort auf oben genannte Frage mit Angabe des Vereins und einem Ansprechpartner samt Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mailadresse an bitburgeropen(at)bitburger.de schicken. Und dann heißt es: Daumen drücken! Unter allen richtigen Einsendungen wird Fortuna per Losverfahren entscheiden, wer sich auf die Reise freuen darf. Der gezogene Verein wird von der Bitburger Braugruppe kontaktiert, um alle organisatorischen Dinge wie Abfahrtszeit und Treffpunkt zu klären. Teilnahmeschluss ist am 16. Oktober 2014 um 16 Uhr.

Teilnahmebedingungen

Herzlich Willkommen bei der schnellsten Ballsportart der Welt

Live und in Farbe: Bei den Bitburger Open die Faszination Badminton erleben

So ein Federball ist schon ein kurioses Ding. Bei Spitzensportlern kann der Ball mit seinem Röckchen aus Naturfedern durchaus auch mal 493 Stundenkilometer schnell werden. Mit dieser Geschwindigkeit schmetterte jedenfalls im August dieses Jahres der malaysische Badmintonprofi Tan Boon Heong das Spielgerät über das Netz. Das ist Weltrekord – somit gilt Badminton als schnellste Ballsportart der Welt. Doch die Faszination Badminton ist fast nur nachvollziehbar, wenn man mal aus nächster Nähe gesehen hat, was die besten Racket-Künstler mit so einem Federball alles anstellen können. Eine gute Gelegenheit hierfür: Vom 29. Oktober bis 3. November 2013 besteht bei den mit 120.000 US-Dollar dotierten Bitburger Badminton Open wieder die Möglichkeit, die internationale Elite hautnah zu erleben. In dieser Woche steht die Saarbrücker Saarlandhalle mit seinem Grand-Prix Gold Turnier im Fokus der weltweiten Badminton-Szene. „Für das Turnier haben 244 Athleten aus 29 Nationen gemeldet“, weiß Turnierdirektor Frank Liedke. Und vor allem die deutschen Badminton-Asse wollen bei ihrem Heimspiel wieder eine gute Figur abgeben.

Im vergangenen Jahr gelang ihnen das eindrucksvoll: Schon vor den Finalspielen hatte das 25-jährige Jubiläumsturnier einen Eintrag in die Geschichtsbücher des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) sicher: Im Halbfinale wurden fünf Partien mit deutscher Beteiligung ausgetragen. In der Endrunde kämpften dann in vier Disziplinen DBV-Athleten um den Titel. So etwas gab es bei keinem Turnier mit dieser Wertigkeit zuvor. Und die Chancen stehen gut, dass die Zuschauer in diesem Jahr einen ähnlichen Triumphzug zu sehen bekommen. Im Herreneinzel, Mixed und Damendoppel stehen deutsche Athleten in der Setzliste ganz vorne. Und auch im Herrendoppel sind die Aussichten auf ein gutes Abschneiden gegeben.  

Endlich den Titel holen
Im Herreneinzel möchte sich Vorjahresfinalist Marc Zwiebler gerne einmal in die Siegerliste des traditionsreichen Turniers eintragen. Der amtierende Europameister im Einzel steht derzeit mit seinem zehnten Platz zum ersten Mal in seiner Karriere in der Weltrangliste unter den Top-Ten. Bei den Bitburger Open ist der Spieler des 1. BC Bonn-Beuel an Position eins gesetzt. In seiner Auftaktpartie am ersten Turniertag muss der 29-Jährige gegen den Dänen Christian Lind Thomsen ran. Zu den Titelfavoriten zählt sicherlich auch Hans-Kristian Vittinghus. Der Bitburger Open Gewinner von 2011 wird an Position zwei geführt, der Däne belegt in der Weltrangliste den 17. Platz. Mit auf der Rechnung sollte man weiterhin den Engländer Raijv Ouseph haben, der in der Setzliste den dritten Rang belegt. Bei seinem Heimturnier erhielt auch Dieter Domke vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim mit der Position 14 einen Setzplatz. Er muss sich zum Aufgalopp gegen einen Qualifikanten durchsetzten.

Beste Chancen im Mixed
In der Setzliste ganz oben stehen auch Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Brigit Michels vom 1. BC Bonn-Beuel. Das gemischte Doppel machte Anfang Oktober wieder von sich reden, als es in London das Grand-Prix Gold Turnier gewinnen konnte. Die in der Welt auf Rang 16 gelisteten Deutschen möchten auch in Saarbrücken mindestens auf das Podest. Die Viertelfinalisten der olympischen Spiele von London 2012 treffen in der ersten Runde auf Freek Golinski und Severine Corvilain aus Belgien. Als ärgster Widersacher gelten die an Nummer zwei verzeichneten Engländer Chris Adcock und Gabrielle White, die in der Welt nur zwei Plätze hinter dem besten deutschen Mixed stehen. Anders Kristiansen und Julie Houmann aus Dänemark belegen im Ranking den dritten Rang.  

Vorsicht vor den jungen Wilden
Mit Birgit Michels und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim hat der DBV ein wirklich heißes Eisen im Feuer. Schon im vergangenen Jahr stand das deutsche Vorzeige-Damendoppel im Finale der Bitburger Open – jetzt sind die Weltranglisten-21. sogar an Position eins gesetzt. Vom Papier her kommt die gewichtigste Konkurrenz aus England. Heather Olver und Kate Robertshaw folgen auf der Zwei, Lauren Smith und Gabrielle White auf der Drei. „Doch Vorsicht vor den jungen Asiaten, die hier gemeldet haben“, warnt Frank Liedke und hat hier vor allem die auf Rang vier gesetzten Hui Ern Ng und Hui Lin Ng auf der Rechnung. „Die vom malaysischen Badmintonverband schicken niemand durch die halbe Welt, nur weil es in Saarbrücken so schön ist. Diese Talente sind bestens ausgebildet und enorm ehrgeizig – die wollen was gewinnen“, meint Liedke.

Nicht vorne gesetzt – aber in Lauerstellung
Im Herrendoppel ergeben sich neue, spannende Konstellationen. Das Duo Ingo Kindervater und Johannes Schöttler holte sich im vergangenen Jahr den Titel bei den Bitburger Open. Doch dieses erfolgreiche Gespann, das auch bei den olympischen Spielen in London an den Start ging, wurde nun schon in Hinblick auf die Spiele 2016 in Rio de Janeiro getrennt. Kindervater vom 1. BC Bonn-Beuel steht jetzt zusammen mit dem jungen Max Schwenger vom TV Refrath auf dem Court. Schöttler vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim spielt mit seinem Vereinskollegen Michael Fuchs an seiner Seite. Aufgrund der neuen Zusammensetzungen erspielten sich die beiden Doppel noch kaum Weltranglistenpunkte – das drückt sich dann auch in der Setzliste aus. Nur Fuchs und Schöttler werden an der Position sieben geführt. Potenzial für ganz vorne mitzumischen, haben aber beide Doppel. Beste Chance auf eine Finalteilnahme besteht auch bei Maneepong Jongjit und Nipitphon Puangpuapech aus Thailand. Sie belegen den Setzplatz Nummer eins und stehen in der Weltrangliste auf Platz 12. Dahinter folgen mit den Engländern Chris Adcock und Andrew Ellis sowie Chris Langridge und Peter Milles zwei Doppel aus dem Mutterland des Badmintons. Adcock und Ellis sind in der Welt auf Rang 19 platziert, Langridge und Milles auf der 22.

Nur Außenseiter-Chancen
Im Gegensatz zu den Herren sieht es aus deutscher Sicht im Dameneinzel nicht so rosig aus. Nachdem die Vorjahressiegerin und Weltranglistendritte Juliane Schenk nicht meldete und Olga Konon verletzt ist, konzentrieren sich die Hoffnungen auf Karin Schnaase, die auf Position sieben geführt wird. Allerdings hat die Spielerin vom SC Union Lüdinghausen im Frühjahr dieses Jahres ihre internationale Karriere in der deutschen Nationalmannschaft beendet. Was ihr zuzutrauen ist, bleibt abzuwarten. Die Favoriten kommen von daher wohl eher aus Thailand, Spanien und Schottland. Nichaon Jindapon ist an Position eins gesetzt und hat in der Welt den 15. Rang inne. Die Spanierin Carolina Marin ist in der Weltrangliste auf der 18 positioniert, in Saarbrücken bringt ihr das den Setzplatz zwei ein. Ein Wörtchen mitreden möchte sicher auch Kirsty Gilmour, die Schottin folgt auf Rang drei.

Mehr als nur Badminton
Abgesehen von hochklassigem Sport wird bei den Bitburger Badminton Open traditionell auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Da wäre beispielsweise die Verkaufsmesse, die traditionell im Foyer der Saarlandhalle stattfindet. Hier können Schnäppchen-Jäger bei verschiedenen Sportartikelherstellern zu speziellen Messe-Konditionen einkaufen. Und was wäre das Turnier ohne seine legendäre Players Party? Sie ist mittlerweile eine Institution, die zu den Bitburger Open gehört wie der weiß-gefiederte Ball selbst. Nachdem die Veranstalter das Jubiläum nutzten, um wie in alten Zeiten in der Saarlandhallte zu feiern, gibt es in diesem Jahr eine neue Örtlichkeit. Am Turniersamstag, 2. November, findet die Players Party ab 21 Uhr erstmals im Congress Centrum Saar statt. Liedke: „Wir haben das Konzept der Party etwas verändert. So wird es einen eigenen Bereich für die kulinarischen Köstlichkeiten geben. Und dem Ganzen verleihen wir etwas mehr einen Lounge-Charakter. Aber natürlich bleibt die Grundidee erhalten: Tanzen, feiern, lachen, Spaß haben, Party machen – bis zum Abwinken.“

Auftakt mit Pressekonferenz

Sieben Tage vor dem ersten Ballwechsel

Noch eine Woche, dann geht es los. Am 29. Oktober 2013 starten die Bitburger Badminton Open in ihre 26. Auflage. Heute wurde der Öffentlichkeit um 11.30 Uhr auf einer Pressekonferenz im Presseclub am St. Johanner Markt in Saarbrücken alles Wichtige rund um das Grand-Prix Gold Turnier vorgestellt. Den zahlreichen Gästen und Medienvertretern standen folgende Gesprächspartner zur Verfügung:


•    Gerd Meyer, Präsident Landessportverband für das Saarland
•    Michael Fuchs, Nationalspieler und Mixed-Team-Europameister
•    Harald Schindel, Sportdezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken
•    Frank Liedke, Veranstaltungsleiter der Bitburger Badminton Open


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Zur Einstimmung - Trailer Bitburger Open 2015

Hier schon mal als kleiner Appetithappen - unser Trailer für 2015.

Wie heißt es auf Neudeutsch so schön: save the date!



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