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Vier deutsche Doppel stehen im Viertelfinale

Bei den Bitburger Badminton Open trennt sich die Spreu vom Weizen

Wer zieht ins Viertelfinale ein? Darum ging es heute bei den 27. Bitburger Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle. Dabei hatten die Deutschen nur noch Chancen über die Doppel, sich einen Platz in der Runde der letzten Acht zu sichern. Nach dem gestrigen Tag waren sowohl im Damen- wie auch im Herreneinzel keine Spieler des Deutschen Badminton Verbandes (DBV) mehr vertreten. Am Ende des heutigen Tages war klar: Beim mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turnier werden morgen vier Partien mit deutscher Beteiligung gespielt. Für das um 12 Uhr beginnende Viertelfinale haben sich ein Herrendoppel, ein Damendoppel sowie zwei Mixed qualifiziert.

Im Herrendoppel vertraten noch drei Paare die schwarz-rot-goldenen Farben. Ins Viertelfinale schafften es nur Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Sie besiegten die vorher als sehr unangenehme Gegner eingestuften Indonesier Alvent Yulianto Chandra und Yonathan Suryatama Dasuki souverän mit 21:13, 21:15. Die beiden an Position drei gesetzten Spieler des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim treffen nun wieder auf ein Doppel aus dem Inselstaat. Morgen geht es gegen  Berry Angriawan und Ricky Karanda Suwardi, die auf der Setzliste an Position sieben zu finden sind. Ausgeschieden sind derweil Fabian Holzer vom SV Fun-Ball Dortelweil und Mark Lamsfuß vom 1. BC Wipperfeld. Die Polen Adam Cwalina und Przemyslaw Wacha hatten mit 19:21, 21:17 und 21:12 knapp die Nase vorne. Auch für Max Schwenger vom TV Refrath und Josche Zurwonne vom SC Union Lüdinghausen war heute Endstation. Doch die beiden verkauften sich teuer. Die an Position sechs gesetzten Chinesen Yilv Wang und Wen Zhang kamen beim 14:21, 21:13 und 21:19 ganz schön ins Schwitzen.

Im Damendoppel gab es nur noch eine Chance auf ein Weiterkommen. Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim und Carla Nelte vom TV Refrath mussten gegen das Duo Nadia Fankhauser aus der Schweiz und Sannatasah Saniru aus Malaysia antreten. Und die beiden Deutschen legen los wie die Feuerwehr – mit 21:11 holten sie sich den ersten Satz. Im zweiten ließen sie nichts mehr anbrennen und schlossen ihn mit 21:18 ab. Nun warten zwei Chinesinnen: Dongni Ou und Yu Xiaohan waren heute dafür verantwortlich, dass die an Position eins gesetzten Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek die Heimreise antreten müssen. „Morgen wartet ein harter Brocken. Wie die heute die an Nummer eins Gesetzten mit zweimal 21:12 wegputzten, das war souverän. Wir müssen morgen 100 Prozent geben, geduldig spielen und uns gut bewegen, um eine Chance zu haben. Das Problem ist: Das sind ganz junge Chinesinnen, die wir gar nicht kennen. Aber unsere Trainer haben ihre Spiele aufgezeichnet, so dass wir gut vorbereitet in die Partie gehen“, erklärte Johanna Goliszewski, die wie Michael Fuchs und Johannes Schöttler heute ein Mammutprogramm mit drei Partien abspulte.

Bis heute mussten die gemischten Doppel warten, bis sie endlich die Courts betreten durften. Die Mixed-Paare spielten dann auch gleich zwei Runden aus. Sie eröffneten den Turniertag und beendeten ihn. Gestartet mit sechs deutschen Vertretern waren es nach Durchgang eins immer noch vier Paare, die um den Einzug ins Viertelfinale kämpften. Geschafft haben es die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel. Sie machten beim 21:11 und 21:17 mit Jorrit De Ruiter und Samantha Barning aus den Niederladen nicht viel Federlesen. Birgit Michels meinte zum Spiel: „Wir konnten eine konstante Leistung abrufen. Wir hatten das Match immer unter Kontrolle und es ist uns gelungen, die Konzentration permanent oben zu halten. Und jetzt heißt es, weiter Spaß zu haben.“ Als Spaßverderber wollen sich morgen Longfei Shi und Qianxin Zhong aus China betätigen, die heute ihre auf Rang fünf notierten Landsleute Kaixiang Huang und Yi Fan Jia aus dem Turnier beförderten.

Dass mindestens ein deutsches Mixed die nächste Runde erreicht, war schon vorher klar. So sah das Turnier-Tableau ein internes Duell vor. Hier gewannen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski gegen die an Position acht gesetzten Peter Käsbauer und Isabel Herttrich – beide vom PTS Rosenheim. Die Bayern hatten am Ende mit 21:13, 19:21 und 14:21 das Nachsehen gegen ihre Teamkollegen. „Wir kennen die beiden aus zahllosen Trainingsspielen. Wir wollten heute mit Spaß an die Sache rangehen und schauen, was rauskommt. Und wir waren am Ende die Glücklichen“, erklärte Johanna Goliszewski. Auf sie und Schöttler warten nun Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien. Eine Sensation hätten heute Raphael Beck vom TV Refrath und Kira Kattenbeck vom BV RW Wesel gebraucht, um die nächste Runde zu erreichen. Die beiden mussten gegen Chris und Gabrielle Adcock aus England antreten. Das Ehepaar ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet und hier steht es ganz oben auf der Setzliste. Schon in der ersten Runde kamen die in der Setzliste an Nummer vier gelegenen Max Schwenger und Carla Nelte unter die Räder. Die beiden Akteure vom TV Refrath verloren mit 21:15, 10:21 und 17:21 gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee.

Im Damen- und Herreneinzel kam es heute zu keiner großen Überraschung. Die Favoriten wurden ihrer Rolle größtenteils gerecht. So ist auch Tien Chen Chou weiter. Der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre aus Taiwan ist durch seinen Sieg bei den French Open am Sonntag zuvor in der heute neu veröffentlichten Weltrangliste von Position 13 auf acht geklettert. Auch der an Nummer drei gesetzte Chinese Houwei Tian hatte keine Mühe. Bei den Damen zieht die Weltmeisterin Carolina Marin aus Spanien einsam ihre Kreise. Eine halbe Stunde benötigte sie für das 21:9 und 21:12 gegen Rong Schafer aus den USA.

Der frühe Vogel… spart beim Ticket

Jetzt schon an die Bitburger Badminton Open denken und Frühbucherrabatte sichern

Der deutsche Badminton-Sport befindet sich derzeit im Höhenflug. Die deutsche Nationalmannschaft wurde erstmals Mixed-Europameister. Spitzenspieler wie der amtierende Europameister Marc Zwiebler rüc...

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Deutsche Titelträume platzen

Bei den Bitburger Badminton Open sind die Teilnehmer der Endspiele ermittelt

Bei den Bitburger Badminton Open steht nun fest, wer die morgen ab 14 Uhr beginnenden Endspiele bestreitet. Bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle wurde heute das Halbfinale ausgetragen. Dabei hatte das Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel die Möglichkeit, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. mit Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler hatten die Deutschen eine Chance auf eine weitere Finalteilnahme. Beide Doppel verpassten jedoch den Sprung in den Schlussakt des Traditionsturnieres. Der wird ganz klar von den Akteuren aus China beherrscht. Die Badminton-Großmacht ist in den Finalspielen der fünf Disziplinen gleich fünf Mal vertreten.

Das gemischte Doppel Michael Fuchs und Birgit Michels machte den Anfang bei den Halbfinalspielen. Und sie konnten sich heute den Weg zur Titelverteidigung ebnen. Doch die an Position zwei gesetzten Deutschen setzten diesen Vorsatz nicht in die Tat um. Die Weltranglisten-Neunten verloren gegen Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika aus Indonesien mit 21:12, 18:21 und 15:21. „Das ist natürlich ein großer Mist. Wir sind gut in die Partie gestartet, aber so nach und nach kauften sie uns den Schneid ab. Mitte des zweiten Durchgangs kamen dann noch leichte Fehler von uns hinzu. Im dritten konnten wir den Hebel einfach nicht umlegen und wir sind früh einem Rückstand hinterhergelaufen – den wir nicht mehr aufholen konnten“, sagte ein enttäuschter Fuchs. Die siegreichen Indonesier treffen nun auf das Duo Si Wei Zheng und Qingchen Chen. Die Chinesen haben heute überraschend das Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock mit 14:21, 21:14 und 21:18 aus dem Turnier befördert. Dabei waren die Engländer an Position eins gesetzt und sind aktuell Weltranglisten-Fünfte.

Michael Fuchs war heute gleich zweimal im Einsatz. Denn auch im Herrendoppel bestand an der Seite Johannes Schöttlers noch die Chance, in die Schlussrunde einzuziehen. Gegen das dänische Gespann Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mussten sie aber mit 21:11, 19:21 und 21:12 eine empfindliche Niederlage einstecken. „Wir hatten sehr gut begonnen, doch im zweiten Satz wurden wir nachlässig und gaben gegen Ende die Kontrolle über das Spiel aus der Hand. Und die Dänen haben sich immer besser gestellt, haben alles zurückgeschlagen, was wir ihnen da präsentierten. So bekamen wir keinen Zugriff mehr auf die Partie. Auch merkten wir irgendwann, dass die vielen Spiele ihren Tribut zollten – der Akku ging zu neige“, erklärte Schöttler. Und Chef-Bundestrainer Holger Hasse meinte zum Spiel: „Es ist sehr schade für die Jungs, die hier alles gegeben haben. Toller Beginn, mittelmäßiger zweiter Satz und am Ende lief dann leider nichts mehr zusammen. Hinzu kommen noch ein paar Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Das war ein sehr emotionsgeladenes Spiel in eigener Halle… musste da diese gelbe Karte im dritten Satz gegen Fuchs wirklich sein? Das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein. Die Dänen machten das heute sehr gut. Sie waren einfach besser.“ Im zweiten Herrendoppel standen sich die Chinesen Yilv Wang und Wen Zhang und Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov aus Russland gegenüber. Und wie heute mehrfach passiert, hatten auch in dieser Partie die Europäer das Nachsehen. Die amtierenden Europameister unterlagen mit 11:21, 25:23 und 11:21.

Scott Evans ist ein gerngesehener Dauergast bei den Bitburger Open. Doch egal wie es morgen ausgeht, der Ire konnte mit seinem heutigen Finaleinzug schon seinen größten Erfolg bei diesem Traditionsturnier feiern. Mit 21:16 und 21:10 bezwang er den auf Rang sieben gelisteten Prannoy H.S. aus Indien. Nun wartet Tien Chen Chou, der heute im besten Spiel des Tages mitwirkte. Der Taiwanese und Houwei Tian aus China lieferten sich im eine Badminton-Schlacht vom Feinsten. Dieses Spiel hatte alles, was diesen Sport ausmacht. Dramatik, Dynamik, Action – ja, sogar hitzige Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen. Oder wie es der ehemalige deutsche Nationalspieler Joachim Tesche auf den Punkt brachte: „Eines der besten Herreneinzel, die ich je in Saarbrücken gesehen habe.“ Dabei hatte der Weltranglisten-Achte Tien Chen Chou eine Mission. Er will den dritten Bitburger Open Titel in Folge und die Nummer zwei der Setzliste tat alles dafür, dieses Ziel zu erreichen. In einer intensiven Begegnung gewann er gegen den in der globalen Rangliste nur einen Rang schlechter platzierten Houwei Tian mit 21:14, 16:21 und 21:19. Eine unglaubliche Energie-Leistung des Taiwanesen, da er schon am vergangenen Sonntag bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris ganz oben auf dem Treppchen stand.  

Im Dameneinzel kam es heute zu einem Favoritensturz. Und dabei traf es keine Geringere als die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien. Die an Nummer eins der Setzliste stehende 21-Jährige musste sich mit 19:21 und 14:21 Sun Yu aus China geschlagen geben. „Ich bin mit dem Turnier eigentlich ganz zufrieden. Denn ich habe nach meiner Knöchelversetzung erst diese Woche wieder mit dem Training begonnen. Jetzt will ich erst einmal in die Heimat nach Spanien, um dort fit zu werden. Und dann werde ich bei den China Open in zehn Tagen wieder angreifen“, sagte die Weltranglisten-Achte. Die 20-jährige Chinesin Sun Yu wird in der Setzliste auf Rang vier geführt und in der Welt auf 31. Sie trifft nun auf ihre Landsfrau Bing Jiao He. Die erst 17-Jährige konnte die auf Position zwei geführte und in der Weltrangliste auf Platz 14 stehende Michelle Li aus Kanada recht deutlich mit 21:16 und 21:10 bezwingen. Im Halbfinale des Damendoppels gab es ein internes Duell zweier chinesischer Paare. Hier setzten sich Dongni Ou und Yu Xiaohan gegen die an Position fünf gesetzten Landsleute Xia Huan und Qianxin Zhong mit 21:12 und 24:22 durch. Das Gespann aus dem Reich der Mitte trifft im Schlussakkord auf Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya aus Russland, die heute gegen Yuanting Tang und Huang Yaqiong aus China mit 21:19, 8:21 und 21:19 die Oberhand behielten.

Nachdem heute für die letzten Deutschen das Turnier beendet war, zog Holger Hasse sein Fazit: „Alles in allem war es für uns ok – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wir wissen, dass wir in den Einzeldisziplinen mehr zeigen müssen. Aber Marc Zwiebler und Karin Schnaase haben eine lange Turnierphase hinter sich, so dass sie hier nicht ihren normalen Leistungsstand abrufen konnten. Vor allem aber die jungen Spieler haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht.“

Olympia schwingt schon mit

Hohes Niveau bei den 27. Bitburger Badminton Open – viele Nationen testen für Rio

Vom 28. Oktober bis 2. November 2014 treten bei den 27. Bitburger Badminton Open insgesamt 360 Spitzenspieler aus 37 Ländern in den sportlichen Wettstreit. Sie reisen aus der ganzen Welt nach Saarbrücken – von Kanada über Mauritius bis nach Japan. Und beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarlandhalle sind natürlich auch alle deutschen Topathleten am Start. Bis dato war das Heimturnier für sie stets ein gutes Pflaster. Ein Blick in die Historie zeigt: Die Deutschen liefern hier immer tolle Leistungen ab. Sie standen im Finale oder sie trugen sich auch schon sehr oft in die Siegerliste ein – was bei anderen Wettkämpfen auf vergleichbarem Niveau nicht immer gelingt. „Schaut man sich die diesjährigen Meldungen an, ist schön zu sehen, dass die einzelnen Nationen sich strategisch schon sehr stark auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 ausrichten. Am 1. Mai 2015 beginnt nämlich die Qualifikationsphase“, erklärt Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes e.V. (DBV). Bedeutet: Es wird viel getestet – verschiedene Möglichkeiten werden ausprobiert.

So darf sich der Laie von der Setzliste nicht beirren lassen. Ein Beispiel: Der Chinese Nan Zhang wurde 2011 Weltmeister im Mixed und gewann in dieser Disziplin in London olympisches Gold. In Saarbrücken wird er allerdings in der Qualifikation starten – denn er spielt im Herrendoppel mit einem Nachwuchsathleten zusammen. Ebenso tritt Thien How Hoon aus Malaysia in der Quali an. Zusammen mit Wee Kiong Tan bilden sie ein Herrendoppel, das derzeit in der Welt auf Platz sieben steht. Doch beide bekommen jetzt einen anderen Partner an ihre Seite. „Da spielen Leute in der Qualifikation, die sehr weit kommen können“, weiß Kranitz und erläutert: „Das Turnier hat einen vorolympischen Charakter. Indiz dafür ist auch, dass die Badminton-Nationen Indonesien, Malaysia und China in großer Teamstärke antreten. Das Niveau ist somit sehr hoch und die Qualität ist deutlich stärker als in den beiden Jahren zuvor. Für uns wird es da natürlich schwer. Aber es ist alles eng beieinander. Und so sind Vorhersagen nur schwer zu treffen.“ Das verspricht Spannung, was natürlich die Zuschauer freuen dürfte.

Im Herreneinzel ist Viktor Axelsen an Position eins gesetzt. Der Däne gewann bei der Weltmeisterschaft in Kopenhagen Ende August Bronze. Dahinter folgt der Bitburger Open Gewinner der vergangenen beiden Jahre, Tien Chen Chou aus Taiwan. Auf Rang drei der Setzliste befindet sich der Chinese Houwei Tian, der in der Weltrangliste den 14. Platz belegt. Marc Zwiebler wird in Saarbrücken auf der Vier geführt. Deutschlands bester Einzelspieler vom 1. BC Bischmisheim steht mittlerweile im globalen Ranking auf Position 21 – mit Tendenz nach oben. Jüngst gewann der 30-Jährige hintereinander die Meisterschaften von Bulgarien und Tschechien. Am Turnierdienstag trifft Zwiebler in seiner Erstrundenpartie auf Yan Kit Chan aus Hongkong. Sein Vereinskollege Dieter Domke hat auch für das Turnier gemeldet und belegt in der Setzliste die Position 12. Doch der 27-Jährige hatte sich erst Ende September am Knie verletzt und musste am Meniskus operiert werden. Bis dato konnte er nur leicht trainieren – von daher wird es für ihn sehr schwer. In der ersten Runde muss Domke gegen den Russen Anatoliy Yartsev antreten.

Die Deutschen haben im Herrendoppel mit Michael Fuchs und Johannes Schöttler ein heißes Eisen im Feuer. Die beiden Spieler des 1. BC Bischmisheim sind in der Setzliste auf der dritten Position angesiedelt. Im ersten Spiel müssen sie gegen das chinesische Duo Kaixiang Huang und Si Wei Zheng antreten. Hinter dem DBV-Gespann stehen die Europameister auf Rang vier, Vladimir Ivanov und Ivan Sozonov aus Russland. Nur schwer zu schlagen, werden aber sicher die beiden Dänen Carsten Mogensen und Mathias Boe sein. Das Spitzen-Doppel ist derzeit in der Welt auf Platz drei zu finden – und es konnte sich schon dreimal in die Siegerliste des Turniers eintragen. Hinter den beiden Führenden der Setzliste reihen sich ihre Landsleute Mads Conrad-Petersen und Mads Pieler Kolding ein.  

Das Damenfeld wird von der frischgebackenen Weltmeisterin Carolina Marin angeführt – sie ist hier wohl das Maß aller Dinge. Hinter der im globalen Ranking auf Position neun stehenden Spanierin folgen dann Michelle Li aus Kanada und Beiwen Zhang aus Malaysia. Vertreter der schwarz-rot-goldenen Farben schafften es nicht in die Setzliste. Mit Karin Schnaase vom SC Union Lüdinghausen ist nur eine Spielerin im Hauptfeld zu finden. Die deutsche Meisterin trifft in ihrer Auftaktpartie auf die Russin Natalia Perminova.

Anders sieht die Sache wiederrum im Mixed aus. Michael Fuchs und Birgit Michels vom 1. BC Beuel konnten im Jahr zuvor den Titel bei den Bitburger Open gewinnen – nun werden sie in der Setzliste auf Position zwei geführt. Vor ihnen stehen ihre Finalgegner aus dem Vorjahr: Das Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock aus England ist derzeit in der Welt auf dem fünften Platz gelistet. „Wir werden natürlich alles daran setzen, unseren Titel zu verteidigen. Doch ein Blick auf die Meldeliste zeigt: Das wird in diesem Jahr sehr schwer. Das Mixed und auch das Herren-Doppel sind überaus stark besetzt. Da kann man nichts versprechen – außer, dass wir natürlich alles versuchen werden, so weit wie möglich zu kommen. Denn eines ist auch klar. So ein Turnier daheim hat seine eigene Dynamik und ist immer etwas ganz besonders“, sagt Michael Fuchs, der mit Birgit Michels zusammen auf dem achten Weltranglistenplatz rangiert. Die Deutschen müssen bei der Ouvertüre gegen Evgenij Dremin und Evgenia Dimova aus Russland bestehen. Ebenfalls vorne zu finden, ist das gemischte Doppel Max Schwenger und Carla Nelte. Die beiden Akteure vom TV Refrath stehen auf Position vier und müssen in ihrem ersten Spiel gegen das irische Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee antreten.

Dabei geht Carla Nelte auch im Damendoppel an den Start und ist mit ihrer Spielpartnerin Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim auf dem siebten Rang notiert. Sie müssen sich in ihrem ersten Spiel gegen Ya Ching Hsu und Yu Po Pai aus Taiwan behaupten. Laut Liste sind in dieser Disziplin die Niederländerinnen Eefje Muskens und Selena Piek favorisiert – die in der Welt auf Rang elf stehen. Dahinter folgen Gabriela und Stefani Stoeva aus Bulgarien, vor Anastasia Chervyakova und Nina Vislova aus Russland.

Noch bevor der erste Ball die Netzkante überquerte, kann Turnier-Direktor Frank Liedke eine gute Nachricht für diese Traditionsveranstaltung verkünden: „Seit 2003 ist unser Turnier nach der bekannten Brauerei aus der Eifel benannt. Und wir sind sehr froh, dass wir den Sponsoren-Vertrag mit Bitburger um zwei weitere Jahre verlängern konnten. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaft und auch zur Region“.

Chinesen dominieren Bitburger Badminton Open

Finale beim Grand-Prix Gold Turnier in Saarbrücken

Kommen die Chinesen, bleiben sie in der Regel gerne länger. Und am Ende sind sie zumeist auch auf dem Siegertreppchen zu finden. Beim Badminton ist das so. Die Finalspiele bei den Bitburger Open machten da heute keine Ausnahme. Die Badminton-Großmacht hatte beim Schlussakt in der Saarbrücker Saarlandhalle in den fünf Disziplinen gleich vier Titelchancen – und sie nutzte alle! Nur Taiwan konnte sich beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier das Herreneinzel sichern. Im gestrigen Halbfinale waren mit dem Mixed Michael Fuchs vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim und Birgit Michels vom 1. BC Beuel sowie dem Herrendoppel Michael Fuchs und seinem Vereinskollegen Johannes Schöttler die letzten im Turnier verbliebenen Deutschen ausgeschieden.

Der Turniertag startete um 14 Uhr mit dem Dameneinzel. Und hier standen sich direkt schon zwei Athletinnen aus dem Reich der Mitte gegenüber. Die 20-jährige Sun Yu musste gegen ihre Landsfrau Bing Jiao He antreten. Die erst 17-jährige Jugend-Olympiasiegerin von 2014 hielt zu Anfang sehr gut mit und gewann den ersten Satz mit 21:16. Der zweite ging dann mit 21:15 an ihre Teamkameradin Yu, die im Halbfinale dafür sorgte, dass die Ende August zur Weltmeisterin gekürte Carolina Marin aus Spanien ihre Koffer packen musste. Im dritten Durchgang schwanden dann die Kräfte von Bing Jiao He und die an Position vier gesetzte Yu gewann den Schlussakkord mit 21:12. „Wir sind gute Freundinnen und von den vielen Trainingseinheiten kennen wir uns natürlich aus dem Effeff. Von daher war es heute ein sehr schweres Spiel“, erklärte die Siegerin.

Das nächste Kapitel der chinesischen Dominanz wurde dann im Mixed geschrieben. Si Wei Zheng und Qingchen Chen setzten sich hier mit Alfian Eko Prasetya und Annisa Saufika auseinander. Die Indonesier hatten im Viertelfinale die Deutschen Johannes Schöttler und Johanna Goliszewski vom 1. BV Mülheim aus dem Turnier befördert. Einen Tag später war dann das in der Welt auf Position neun gelistete Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels auf ihrer Abschussliste. Davon völlig unbeeindruckt machten die Chinesen mit ihrem Gegner nicht viel Federlesen. Mit einem kurzen, knackigen 21:11 und 21:13 sicherten sie sich den Titel. Am Tag zuvor hatten sie schon das englische Ehepaar Chris und Gabrielle Adcock nach Hause geschickt – ihres Zeichens Weltranglisten-Fünfte und bei den Bitburger Open an Position eins gesetzt.

Den dritten Titel in der Sammlung der Chinesen machten dann Yilv Wang und Wen Zhang im Herrendoppel perfekt. Sie gewannen völlig ungefährdet und recht humorlos gegen Andres Skaarup Rasmussen und Kim Astrup Sorensen mit 21:14 und 21:10. Die Dänen waren im Halbfinale für das Ausscheiden von Michael Fuchs und Johannes Schöttler verantwortlich. Und zum letzten Mal an diesem Tag stieg das Damendoppel Dongni Ou und Yu Xiaohan für den chinesischen Badmintonverband auf das Siegerpodest. Hier bekamen Ekanerina Bolotova und Evgeniya Kosetskaya die geballte Vormachtstellung der Badminton-Künstler aus dem Land des Lächelns zu spüren. Dabei hatten die Damen aus Russland nicht viel zu lachen. Mit zweimal 21:15 wurden sie höflich, aber bestimmend in ihre Schranken verwiesen.

In der einzigen Begegnung ohne chinesische Beteiligung standen sich Tien Chen Chou aus Taiwan und Scott Evans aus Irland gegenüber. Der Mann aus Asien verfolgte dabei einen klaren Auftrag: Der Weltranglisten-Achte wollte seinen dritten Bitburger Open Titel in Folge in trockene Tücher bringen. Und das gelang ihm auch bemerkenswert gut. Mit 21:17 und 21:10 ließ er dem Europäer kaum eine Chance – die beiden trennen im globalen Ranking auch 27 Plätze. „Ich bin enttäuscht. Es ist immer schade, wenn es so endet. Ich habe alles versucht, aber meine Beine waren zu müde“, sagte Scott Evans, für den diese Endspielteilnahme aber schon seinen größten Erfolg beim Grand-Prix Gold Turnier darstellt. Der auf dem Setzplatz zwei gelistete Tien Chen Chou zeigte sich dagegen sehr zufrieden – fühlt er sich in Saarbrücken augenscheinlich auch pudelwohl. „Ich habe jetzt drei Mal hintereinander das Turnier gewonnen. Natürlich mag ich es sehr. Ich versuche, jedes Jahr wieder hierher zu kommen. Und es lohnt sich…“ Angesprochen, ob er nicht etwa wie Scott Evans müde Beine hätte, da er auch Sonntag zuvor schon den Siegerscheck bei den mit 250.000 Dollar Preisgeld ausgestatteten French Open in Paris überreicht bekam, meinte der Taiwanese: „Oh doch. Schon. Aber ich habe versucht, um jeden Punkt zu kämpfen und mit viel Leidenschaft dabei zu sein. Das ist mir offensichtlich gelungen.“

Deutschland bester Einzelspieler war auch in der Halle und sah sich das Final-Duell an. Marc Zwiebler vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim verpasste den Badminton-Fans einen Schrecken. Er ging als Titelaspirant an den Start, flog aber direkt in der ersten Runde aus dem Turnier. „Ich weiß immer noch nicht genau, wie das passieren konnte. Aber ich hatte in den vergangenen sieben Wochen einen Terminplan voller Wettkämpfe. Da haben dann im ersten Spiel wohl ein paar Prozent gefehlt. Und schon ist man raus. Vielleicht habe ich mir auch selbst zu viel Druck auferlegt. Nach zwei Finalteilnahmen wollte ich endlich das Turnier gewinnen“, sagte der 30-jährige Europameister von 2012.

Bitburger Open verlost Alpenglühen

Beim Online-Gewinnspiel winkt als Hauptpreis ein Traumurlaub im Pitztaler Hof in Tirol

Das Pitztal mit seinen 7.400 Einwohnern und den vier Ortschaften Arzl, Wenns, Jerzens und St. Leonhard liegt in Tirol auf einer Höhe von 880 bis 1.640 Metern. Die Wildspitze (3.774 Meter Höhe) am Ende des Tals ist der höchste Berg Tirols; direkt davor erstreckt sich der Pitztaler Gletscher. Im Winter bietet das Pitztal mit seinen Skigebieten am Hochzeiger, Rifflsee und Pitztaler Gletscher drei unterschiedlich anspruchsvolle Skiarenas. Besonders praktisch: Das Busnetz im gesamten Pitztal ist für Gäste kostenlos.

Wer weiß, wie viele Finalbegegnungen mit deutscher Beteiligung bei der 25-jährigen Jubiläumsveranstaltung 2012 ausgetragen wurden? Die Antwort ist nicht allzu schwer und wer sie kennt, sollte unbedingt hier auf der Homepage beim Gewinnspiel der Bitburger Badminton Open mitmachen. Denn während es vom 29. Oktober bis 3. November 2013 in der Saarbrücker Saarlandhalle für die nationalen wie internationaler Badminton-Stars neben Punkte für die Weltrangliste auch insgesamt 120.000 US-Dollar Preisgeld zu gewinnen gibt, warten auch auf alle Badminton-Fans beim diesjährigen Online-Gewinnspiel wieder tolle Preise. Auf der Webseite kann man mit etwas Glück und mit der Beantwortung der oben gestellten Frage vier  Übernachtungen für zwei Personen inklusive einer Komforthalbpension im Pitztaler Hof in Wenns gewinnen. In die Berge fertig, los! Frische Luft weht einem um die Nase, der Blick ruht auf dem Blau des Himmels: Das Familienhotel im Pitztal besticht durch seine wunderschöne Lage nahe an den bekannten Skipisten des Hochzeigers und ist auch der perfekte Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken oder Klettern. Einen schönen Urlaub garantieren Extras wie beispielsweise ein sechsgängiges Gala-Dinner, ein Tiroler Abend mit Spezialitäten aus der Region, ein tägliches Kuchenbuffet, Wellness- und Saunalandschaften.

Aber neben diesem Haupttreffer gibt es aber noch weitere interessante Sachpreise abzuräumen: Als zweiter Gewinn wartet ein komplettes Badminton-Paket von Wilson auf seinen neuen Besitzer. Und als dritter Preis steht weiterhin ein iPod nano von Apple zur Verlosung. „Aus allen richtigen Einsendungen werden wir dann nach den Bitburger Badminton Open die glücklichen Gewinner auslosen und sie benachrichtigen. Ich wünsche alle Teilnehmern viel Glück“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke. Die Teilnahmebedingung ist simpel: Einfach noch bis einschließlich 1. November 2013  hier auf der Homepage den Menüpunkt „Besucher“ ansteuern und im letzten Menü-Unterpunkt findet sich direkt das Gewinnspiel. Hier gilt es nun, die hier aufgeführte Frage richtig zu beantworten. Dazu noch das Adressformular ausfüllen und dann heißt es, auf Fortuna hoffen. Also nichts wie ran…

Jetzt mitmachen!

Mit dem Bitburger FANBUS zum Grand-Prix Gold Turnier

Jetzt gibt es den perfekten Vereinsausflug zu gewinnen: Hin- und Rückfahrt, Tickets sowie ein Treffen mit einem Nationalspieler inklusive

Spieler, Trainer, Funktionäre – aufgepasst! Wer weiß, seit wann Bitburger Hauptsponsor und Namensgeber der Bitburger Badminton Open in Saarbrücken ist? Wer die richtige Antwort kennt, sollte unbedingt beim diesjährigen Gewinnspiel mitmachen. Denn als Preis wird für den 1. November 2014 eine tolle Vereinsfahrt zum mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier ausgelost. Die Club-Mitglieder werden am Turniersamstag vom Bitburger FANBUS abgeholt – direkt an einem vereinbarten Treffpunkt, egal wo in Deutschland. Mit verschiedenen, leckeren Produkten der Brauerei an Bord geht es dann geradewegs zu den Halbfinalspielen in die Saarbrücker Saarlandhalle. Dort werden den Gewinnern die Eintrittskarten überreicht, die es als Geschenk noch obendrauf gibt. Die Vereinsmitglieder können dann die internationalen Badminton-Helden aus nächster Nähe erleben. Sie können bei den rassigen Duellen der Weltklassespieler mitfiebern und ganz unmittelbar die Magie dieses Sports spüren. „Und als besonderes Highlight organisieren wir für die Gruppe noch ein Treffen mit einem deutschen Badminton-Nationalspieler“, erklärt Turnierdirektor Frank Liedke. Nach dem letzten Spiel des Tages tritt der Verein wieder die Heimreise an und der Bitburger FANBUS bringt die Gewinner wohlbehalten nach Hause.

„Mit unserem Gewinnspiel und dieser Reise möchten wir den Badminton-Fans ein besonderes und unvergessliches Gemeinschaftserlebnis bieten – den perfekten Vereinsausflug. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Veranstalter diese tolle Aktion durchführen zu können“, erklärt Thomas Melzer, Leiter Sport- und Kulturmanagement bei Bitburger. Insgesamt stehen im Bitburger FANBUS 40 Plätze zur Verfügung. Mitmachen können alle dem Deutschen Badminton Verband angeschlossenen Vereine. Wer teilnehmen möchte, muss nur die richtige Antwort auf oben genannte Frage mit Angabe des Vereins und einem Ansprechpartner samt Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mailadresse an bitburgeropen(at)bitburger.de schicken. Und dann heißt es: Daumen drücken! Unter allen richtigen Einsendungen wird Fortuna per Losverfahren entscheiden, wer sich auf die Reise freuen darf. Der gezogene Verein wird von der Bitburger Braugruppe kontaktiert, um alle organisatorischen Dinge wie Abfahrtszeit und Treffpunkt zu klären. Teilnahmeschluss ist am 16. Oktober 2014 um 16 Uhr.

Teilnahmebedingungen

Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen

Angebot: Vereins-Nachwuchs trainiert bei den Bitburger Open mit den Profis

„Sehr gut, du musst nur noch ein bisschen auf deine Schlägerhaltung achten.“ Anne nickt und macht sich strahlend noch einmal an die Übung. Wer der Elfjährigen diese Ratschläge erteilt, ist kein Geringerer als Badminton-Nationalspieler und Olympia-Teilnehmer Johannes Schöttler. Und die Profis des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim werden auch in diesem Jahr während der 27. Bitburger Badminton Open ihre Tipps, Tricks und Kniffs an den Nachwuchs weitergeben. Am 1. November 2014 von 9 bis 14 Uhr sowie einen Tag später von 9 bis 13 Uhr finden im Rahmen des mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Grand-Prix Gold Turniers wieder Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche statt. Diese an Vereine und Verbände gerichtete Aktion wurde vor fünf Jahren von den Organisatoren der Bitburger Open ins Leben gerufen. Und mittlerweile hat sich dieses Angebot zum absoluten Renner entwickelt: „Wir bekommen immer zahlreiche Anmeldungen. Im vergangenen Jahr waren es rund 150 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland, die an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken während des Turniers die Schläger schwangen. Trainiert werden sie auch in diesem Jahr von deutschen Spitzenspielern – darunter Olympioniken, Deutsche Meister sowie aktive und ehemalige Bundesligaspieler“, erklärt Mathias Aßmann, der diese besonderen Übungseinheiten in diesem Jahr organisiert und koordiniert.

Neben der Chance, die deutschen Badminton-Stars einmal hautnah zu erleben und mit ihnen zusammen auf dem Trainingscourt zu stehen, gibt es noch weitere gute Gründe, sich anzumelden. So bekommt jeder Teilnehmer ein halbes Dutzend Naturfederbälle von Wilson geschenkt. „Toll kommt auch immer an, dass wir die Gruppen nach dem Training noch zu den Halbfinals beziehungsweise Finals der Bitburger Open einladen. Die Eintrittskarten für die Saarbrücker Saarlandhalle gibt es von uns als Bonus obendrauf“, erzählt Turnierdirektor Frank Liedke. Mittlerweile ist das Training mit den Besten ein solcher Erfolg, dass dafür mehr Anmeldungen eingehen wie Teilnehmerplätze zur Verfügung stehen. Liedke: „Daher losen wir seit zwei Jahren aus, wer in den Genuss der Trainingseinheiten kommt. Das ist die fairste Lösung.“ Denn die Mitmach-Aktion soll auf keinen Fall eine anonyme Massenabfertigung sein. Sie ist so organisiert, dass für jedes Feld ein eigener Coach zur Verfügung steht. So können die Spitzenspieler ganz individuell auf ihre Gruppe eingehen und jedem Teilnehmer die nötige Aufmerksamkeit schenken. Das Leistungsniveau spielt dabei keine Rolle. „Es kommen Jugendspieler aus ganz Deutschland und sogar aus Luxemburg waren schon welche da. Es macht allen immer großen Spaß und das Feedback ist hervorragend“, weiß Mathias Aßmann.

Auch die Profis sind mit Freude dabei. So witzelte Lukas Schmidt im vergangenen Jahr: „Ich bin bei den Bitburger Open sogar extra schon am Mittwoch rausgeflogen, damit ich noch mehr Energie und Power für das Training habe“, meinte der Deutsche Meister von 2014 im Einzel. Auch die Eltern der Jugendlichen waren total begeistert: „Wir sind das erste Mal hier. Das ist eine fantastische Veranstaltung und die Kinder sind total aus dem Häuschen“, schwärmte beispielsweise Gabi Fischer, die Betreuerin des 1. BC Worms. Ihr Verein war mit 15 jungen Spielerinnen und Spielern angereist. Und nach der Trainingseinheit sicherten sich einige von ihnen noch Autogramme ihrer Stars. „Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder. Das darf man sich wirklich nicht entgehen lassen“, lautete das letztjährige Fazit von Fischer.

Anmeldungen für das Training sind bis zum 17. Oktober 2014 beim Koordinationsbüro der Bitburger Open möglich. Oder einfach eine E-Mail mit Teilnehmerzahl und Ansprechpartner an Mathias Aßmann schicken – mathias@bc-bischmisheim.de. Mit den glücklichen Gewinnern des Losverfahrens setzen sich die Veranstalter rechtzeitig in Verbindung, um sich bezüglich Uhrzeit und Treffpunkt abzustimmen. Wichtig ist natürlich, dass jeder Teilnehmer eine komplette Ausrüstung mit Schläger, Sportbekleidung und Hallenschuhe im Gepäck hat.

Satte Rabatte für Frühbucher

Jetzt Tickets für die Bitburger Badminton Open bestellen – und Geld sparen

Die Zeit rast. War nicht eben erst Ostern? Frühling, Sommer, Herbst und Winter ... Schlag auf Schlag geht das. Bis zu den 27. Bitburger Badminton Open dauert es noch ein bisschen. Vom 28. Oktober bis 2. November 2014 wird beim Grand-Prix Gold Turnier das internationale Badminton-Establishment wieder um 120.000 US-Dollar Preisgeld und wertvolle Weltranglistenpunkte kämpfen. In dieser 44. Kalenderwoche rückt die Saarbrücker Saarlandhalle ganz in den Fokus der weltweiten Badminton-Szene. Doch es macht durchaus Sinn, jetzt schon das Traditions-Turnier ins Visier zu nehmen. Denn wer bei den Tickets früh zuschlägt, kann von satten Rabatten profitieren. So bekommt jeder Karten-Besteller noch bis zum 31. Juli ein Viertel des regulären Eintrittspreises erlassen. Bis zum 31. August spart er immerhin noch 15 Prozent und bis zum 30. September sind es dann zehn Prozent Preisnachlass. Und für Gruppen und Vereine gibt es wie immer ganz spezielle Konditionen: „Wer zehn Tickets bestellt, muss nur für acht bezahlen“, weiß Turnierdirektor Frank Liedke.

Bei den Ticketkategorien orientieren sich die Organisatoren an Bewährtem. So werden am Turnier-Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 16.30 Uhr an der Kasse auch wieder stark reduzierte Feierabendkarten angeboten. Damit sich ein Besuch nach der Arbeit noch auszahlt, werden an den ersten drei Turniertagen wieder nur vier Badminton-Courts aufgebaut sein. Beim Viertelfinale am Freitag sind es dann sogar nur zwei. Dadurch rutschen die Spielansetzungen zeitlich nach hinten und es finden mehr Partien in den Abendstunden statt. Eine weitere erfolgreich eingeführte Karten-Variante ist das Familienticket. Zwei Erwachsene und ein Kind finden an allen Turniertagen zu verbilligten Konditionen Einlass. Ermäßigte Karten gibt es zudem für Studenten und Schüler über 16 Jahren sowie für Inhaber der Schlauen-Stromer-Karte von Sponsor energis. Dabei haben Jugendliche bis 16 Jahre sowieso immer freien Zutritt. „Und am Turnier-Dienstag stehen den Besuchern der Bitburger Badminton Open die Türen traditionell kostenlos offen“, erklärt Frank Liedke. Wurden an diesem Eröffnungstag früher immer nur die Qualifikationsrunden ausgespielt, ging man vor zwei Jahren dazu über, auch schon die erste Hauptrunde bei den Herreneinzeln auszutragen. „Das war eine Umstellung, die sich für die Zuschauer sehr gelohnt hat. So steigen wir schon am ersten Tag voll in das Turnier ein und man kann direkt den ersten Auftritt der besten Herren aus dem Hauptfeld erleben“, erklärt Turnierleiter Liedke.

Klare Vorteile haben Frühbucher auch bei der Hotel-Reservierung. Klug entscheidet, wer direkt mehrere Tage die sportlichen Wettkämpfe der Spitzenathleten verfolgt. Zumal am Turnier-Freitag durch den Reformationstag in fünf Bundesländern Feiertag ist und sich ein verlängertes Wochenende geradezu anbietet. Wie immer stehen den Besuchern bestimmte Turnier-Hotels zur Verfügung. Hier wurden in diesem Jahr mit dem Hotel am Triller, dem Mercure City und dem Mercure Hotel Süd preisliche Vereinbarungen getroffen und Pakete geschnürt. So werden vom Veranstalter für diese Saarbrücker Hotels spezielle Arrangements angeboten, bei denen die Eintrittskaten sowie ein Shuttle-Service von der Unterkunft zur Saarlandhalle enthalten sind. „In diesen Hotels sind auch alle Spieler untergebracht. Das hat dann durchaus seinen Reiz, wenn man morgens so Tisch an Tisch mit einem Badminton-Star frühstückt“, sagt Frank Liedke. Die Tickets oder gleich ein gesamtes Hotel-Arrangement kann hier über die Homepage bestellt werden. Im Menüpunkt „Besucher“ kommen alle Interessenten bequem und schnell zum Ziel.

Startschuss für die 27. Bitburger Badminton Open

Grand-Prix Gold Turnier eröffnet

Die Bälle flogen zwar schon ab 11 Uhr in der Saarlandhalle. Doch erst um 16 Uhr haben Turnierdirektor Frank Liedke und Saarbrückens Sportdezernent Harald Schindel zusammen mit den internationalen Schiedsrichtern die 27. Auflage der Bitburger Badminton Open auch offiziell eröffnet. Insgesamt 360 Spitzenspieler aus 37 Ländern treten nun beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in den sportlichen Wettstreit. Mögen die Spiele beginnen. Sieg oder Niederlage. Fühlt sich gut an. Badminton, schön dass Du wieder da bist.


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Zur Einstimmung - Trailer Bitburger Open 2015

Hier schon mal als kleiner Appetithappen - unser Trailer für 2015.

Wie heißt es auf Neudeutsch so schön: save the date!



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